Einwanderung und Kulturzusammenstoß

Mitten in einer dänischen Lehrveranstaltung hielt ein muslimischer Student eine Brandrede für den türkischen islamistischen Präsidenten – die politisch Korrekten reagieren mit Anpassung.

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Das Schweigen der Landsmänner

Wesentlich interessanter – aus einer höheren, abstrakteren Perspektive – als die Messermorde, die Messerstechereien, Vergewaltigungen, Schlägereien, Raubtaten, ja selbst als die ge- und mißglückten Terrorfälle – sofern sie nicht apokalyptische oder systemrelevante Ausmaße annehmen – sind die Geschichten, die sich dahinter verbergen und die ganz offenbar immer nur dann ans Licht kommen, wenn solch ein Fall öffentlich aufgearbeitet werden muß.

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Der Gute

Hussain, das bedeutet „der Gute”. Gut worin, das sagt der Name nicht. Wohl eine gute Seele und diesbezüglich trägt „mein“ Hussain seinen Namen wohl zu Recht.

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Die Flüchtlinge

Eine kleine Dampferfahrt auf der Donau. Mit an Bord eine ungarische Schulklasse, vielleicht sechste oder siebente Klasse. Ein Mädchen, das schon durch seine fortgeschrittene Entwicklung aus der Reihe fiel, wird interessant, als sie im rheinischen Dialekt irgendwas mit „geil“ ruft.

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Oi wie Oikos

Eine Buchbesprechung

Was für ein kraftvoller und selbstbewußter Titel! Das weckt Vorfreuden. Man erwartet eine stringente Analyse nebst Prognose eines der Zentralprobleme der Jetztzeit, des Verlustes und der „Verteidigung des Eigenen“. Zudem wird uns Thierry Baudet, der Autor, als „konservatives Wunderkind“ vorgestellt – da hätte man schon skeptisch werden sollen. Weiterlesen

Mehr zum Thema

Die Besessenheit einiger rechter Portale, jede öffentlich gewordene Straftat eines Ausländers oder Migranten zu einem gruppentypischen ethnischen Problem zu machen, ist ein großer Fehler, der von der wahren Dimension der Migrationskrise, die vor allem im unaufhaltsamen Kulturwandel und Kulturverlust zu sehen ist, ablenkt. Menschen sterben und werden geboren – Kulturen verschwinden für immer und nehmen dabei nicht selten Millionen mit einer Kelle mit.

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Die Ungarn haben entschieden

Dieser Satz ist natürlich Unsinn, auch wenn er endlos in allen möglichen Varianten wiederholt wird. Er offenbart den blinden Fleck der Demokratie: sie ist konstitutionell ein Mittelmäßigkeitssystem und muß zwangsläufig Mediokrität vornehmlich durch instrumentelles Konditionieren, also durch Belohnungssysteme, gelegentlich aber auch durch Strafe, erzeugen.

So ist auch das gestrige Wahlergebnis die Summe aus fünfeinhalb Millionen individuellen Meinungen, die mutmaßlich keine einzige der fünfeinhalb Millionen adäquat widerspiegelt. Demokratische Wahlen und Prozesse sind in der Regel Negativauslesen, die den anfänglichen individuellen affirmativen Impuls versanden lassen und verwischen – das Ergebnis firmiert unter dem Namen „Konsens“.

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