Wie es weitergeht

Bevor es zurück nach Ungarn geht, noch ein letzter Besuch bei Hussain. Auf dem Weg dorthin fahre ich mit dem Fahrrad an zwei dunkel gekleideten Muskelprotzen vorbei. Das sind also die „schwarzen Sheriffs“, Männer eines privaten Sicherheitsdienstes, die die Stadt beauftragt hat, die seit zwei Jahren überforderte Polizei im Stadtzentrum zu unterstützen. Zu bunt gehört offenbar auch schwarz.

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Den Wald vor Bäumen

Ultimatives Argument eines Nachbarn, um alle Bedenken abzublocken. Seine und die von mir erwähnten. Jedes Mal wenn wir uns treffen, kommen wir auf Politik zu sprechen. Das geht nicht von mir, das geht von ihm aus. Dabei vertritt er eiserne Kanzlerinnenlogik: Flüchtlinge gut, braucht Deutschland, AfD schlecht, ganz böse … In diese Richtung.

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Wie der Zufall es will

Zufällig stehe ich im Stadtzentrum und studiere die Karte des „McChina“, eines von mehreren vietnamesischen „China-Restaurants“, an der Ecke, wo bis vor Kurzem noch die „Apotheke am Hradschin“ war und heute „Ali’s Feinkost“ (sic!) logiert. Die Inhaberin, eine Einmeterfünfzig große Frau fächelt sich im Schatten ihres Sonnenschirms ein wenig frische Luft zu. Ein Straßenbahnangestellter spricht sie an. Er zeigt auf eine kleine Wartehalle. Sie geht hin und kommt lächelnd mit zwei ihrer Terrassenstühle zurück.

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Die Connexus-Inseln

Erinnert sich noch jemand an Conne Island? Ja, man kann den Überblick allmählich verlieren. Es bleibt nur zu hoffen, daß jemand aufmerksam Buch führt und uns irgendwann mit einem „Schwarzbuch der Willkommenskultur“ bereichert. Weiterlesen

Die Kunst des Konjunktivs

Mit dem scharfen Konjunktivmesser nimmt der „Focus“ einen kurzen Redebeitrag der AfD-Frontfrau Weidel in der Quasselbude der Anne Will auseinander. Es geht – der AfD fällt ja nie was anderes ein! – mal wieder um Kriminalität durch Ausländer.

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