Stilleben

 

 

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Affirmation – Nietzsche und Deleuze

(Fortsetzung und Grundlegung von „Das dritte Geschlecht„)

Im Sein gibt es Unterschiede, aber nichts Negatives.      (Gilles Deleuze)

Die gesamte Frage der Affirmation zielt ab auf das Philosophieren Nietzsches[1].

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Eine Bitte

Dieser Blog geht mit dem heutigen Tag bereits ins dritte Jahr, nahezu 600 eigene Beiträge wurden veröffentlicht. Vor 365 Tagen hatte ich schon einmal angekündigt, etwas zurückzufahren, denn es galt eine neue, sehr schwierige Sprache zu lernen, sich in einer ungewohnten Umwelt zurechtzufinden und einen riesigen Berg an Lektüren abzuarbeiten. Daran hat sich nichts geändert.

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Was ist deutsche Kultur?

Ein erbärmlicher Versuch

Der „Focus“ ist schon zu einem argen Wurschtblatt verkommen. Zusammen mit der Schwesterzeitung „Huffpost“, die mittlerweile zum Zentralorgan der Islamophilie mit klarem missionarischem Auftrag geworden ist. Propaganda! Ich scheue mich nicht, diesen Begriff zu verwenden. Vor allem wenn es konkret gegen die AfD und allgemein gegen Andersdenkende geht. Da wird jede Gelegenheit genutzt – mal mit dem Hammer, dann wieder etwas subtiler –, um exakt das zu tun, was man dieser Partei und ihren Anhängern vorwirft: zu hetzen und zu ängstigen.

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Warum der Osten?

Selbstredend sind die Gründe, weshalb der Osten so anders als der Westen wählt, vielfältiger als gestern angedeutet. Einige davon sind, in aller Kürze und ohne wertende Reihung, folgende:

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Alles Makulatur

Zuletzt erkennen auch immer mehr Marxisten und sonstige Ideologen, die im 20. Jahrhundert hängengeblieben sind, daß ihre abstrakten Debatten und Fragen in einem kaum bewußten kulturellen Resonanzraum stattfanden, der mit dem Großen Austausch vernichtet wird. (Martin Sellner)

Irgendwann im Herbst 2015, als die Meldungen sich überschlugen, tagtäglich neue phantastische Zahlen von Menschen, die die Landesgrenze meist unkontrolliert überschritten hatten, genannt wurden, dazu Bilder scheinbar endloser Menschenschlangen und –mengen, die auf Autobahnen oder über Felder liefen, an Grenzstationen in großen Trauben hängen blieben, während offenbar verrückt Gewordene die Massen mit Heilsgesängen, Blumen, Teddybären und Tonnen an Altkleidern empfingen, irgendwann in dieser Zeit, saß ich mit meiner Frau – mit der ich damals jeden Tag, jede Stunde dieses eine Thema immer und immer wieder und immer fassungsloser besprach – im Wohnzimmer, das vom Boden bis zur Decke mit einer wunderschönen Buchtapete – in sechs europäischen Sprachen – ausgekleidet ist, an der seit Jahren der Blick mindestens ein Mal am Tag liebe- und auch ein wenig vorwurfsvoll – Warum hast du keine Zeit mehr für Fontane? Wie lang willst du den Goethe noch hinausschieben? Du wagst es, über skandinavische Literatur zu schreiben und hast den Olav Duun noch immer nicht gelesen! … – entlang glitt, und sagte plötzlich zu ihr, auf die Regale weisend: Das ist alles Makulatur!

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