Der Gute

Hussain, das bedeutet „der Gute”. Gut worin, das sagt der Name nicht. Wohl eine gute Seele und diesbezüglich trägt „mein“ Hussain seinen Namen wohl zu Recht.

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Eritrea neu denken

Es tut sich was in Eritrea! Sollte sich der Annäherungsprozeß zwischen Äthiopien und diesem kleinen afrikanischen Land bestätigen, sollte es tatsächlich einen „eritreischen Frühling“ geben, dann dürfte das auch für uns Konsequenzen haben. Grund genug, erneut einen Blick auf das eritreische Problem zu werfen.

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To drown or not to drown

Zwei Nachrichten eines Tages: „Obwohl sich die Lage vermeintlich entspannt hat, bereitet die Flüchtlingssituation fast jedem zweiten Deutschen immer noch große Sorgen.

Und: „Gestorben wird reichlich“ – auf dem Mittelmeer, meint der Kapitän der „Lifeline“, der nun in Malta vor Gericht steht.

Europa hat sich in ein schier unlösbares Dilemma hineinmanövriert. Es geht nicht um die 200000 im Jahr, es geht um die unendlichen Menschenmassen dahinter.

Aber Halt: es gibt eine Lösung, nur wird diese in derzeitigen aufgeheizten Diskussion noch nicht mal erwogen.

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Mein dritter Muslim

Die dritte substantielle Begegnung mit Muslimen bescherte der Herbst 2015. Die Menschen kamen mit all ihrer Individualität. Es gab nationale oder ethnische oder kulturelle Eigenheiten, die man bestimmten Gruppen zuordnen konnte: den Eritreern, den Somaliern, den Afghanen, den Syrern. (Dieser Blog lebte die ersten Monate von Berichten und Erfahrungen mit jenen Menschen.)

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Gastfreundschaft statt Multikulti

Das muß man erst mal können, angesichts der plötzlich mit aller Gewalt hereinbrechenden Migrationskrise, einen 25 Jahre alten Text aus dem Schubfach ziehen und ihn als Antwort auf hochaktuelle Fragen neu verlegen.

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Mein erster Muslim

Zum ersten Mal hatte ich 2005 mit einem leibhaftigen Muslim zu tun. In Florenz.

Dort weilte ich zwei Monate lang. Wohnte in der Via S. Guiseppe, gleich gegenüber der weltberühmten Basilica di Santa Croce. Ein Traum, so schien es zu Beginn. Aber der Schleier fiel bald. Auf der großen Piazza di Santa Croce trafen sich jeden Abend hunderte Menschen und feierten in allen Sprachen der Welt und sangen und tranken … an Schlaf war nicht zu denken.

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Zwanghafte Flucht

Unsere Zeit hat aufgehört zu reflektieren, zu analysieren, zu kommentieren und Fakten mit Ursachen. Gründen und dem genauen Hergang in Beziehung zu setzen. Diese Zeit lehnt Intelligenz ab und konzentriert sich stattdessen auf Leidenschaften, Pathos, Gefühle, Empfindungen und unmittelbare Eindrücke. (Michel Onfray)[1]

Es gibt Sätze, die sind so geläufig, daß man sie gar nicht mehr wahrnimmt, wenn man sie hört. Erst wenn man sie sich gezielt ins Bewußtsein ruft und darüber ein wenig nachdenkt, geht ihr wahrer Gehalt oder dessen Abwesenheit auf.

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