„Schweden im Krieg“

Vor drei Wochen  erschien hier ein Beitrag unter dem Titel „Auflösungserscheinungen in Schweden“. Es handelte sich dabei von Anfang bis Ende um eine Übersetzung aus dem Dänischen. Der Artikel war in der Internetzeitschrift „Den Korte Avis“ erschienen und beschäftigte sich mit einigen spektakulären Aussagen des Vorstandschefs von Volvo.

Kurz darauf wurde ich auf einen Beitrag eines Dresdner Bloggers aufmerksam gemacht, der sich mit besagtem Artikel beschäftigte. Darin behauptete der Blogger – dem die Botschaft offenbar nicht gefiel -, daß der Artikel von mir stamme, daß ich über dieses und jenes „fabuliere“ und sogar, daß man nicht wisse, wer hinter dieser Seite stünde, denn es gäbe „kein Impressum, keine Kontaktdaten, keinen Name“.
Wenn jemand über eine Übersetzung – die auch eindeutig als solche gekennzeichnet war – schreibt ‚Seidwalk‘ fabuliert in den eigenen Artikel“ oder „Und ‚Seidwalk‘ schreibt, daß sich Volvo angeblich dazu gezwungen sieht, Schweden zu verlassen.“, dann kann man schon ahnen, daß die Ideologie, die Meinung, die es zu verteidigen gilt, den Verstand und die Aufmerksamkeit besiegt haben – leider ein häufiger Fehler dieser Tage und oft auch bei den wirklich relevanten Stimmen vorzufinden  – Man lese nur Miriam Laus Artikel in der „Zeit“: Die Faxen mit den Sachsen.
Jedenfalls machte ich den Blogger mit ruhigen und freundlichen Worten auf seinen „Lapsus“ aufmerksam. Man würde vermuten, daß der Mann sich dazu äußert, im günstigsten Fall sogar entschuldigt, … aber nichts dergleichen. Unkommentiert geht die Kritik an ihm vorbei; stattdessen argumentiert man im dortigen Forum so lange an der Sache herum – zum Teil sogar mit validen, diskussionswürdigen Argumenten – bis man das angesprochene Problem wegdiskutiert und aus Schweden wieder ein Vorzeigeland gemacht hat.
Der nun folgende Beitrag – ich weise ausdrücklich darauf hin! – ist erneut eine Übersetzung aus der „Korte Avis“ und er behandelt erneut die schwedischen Zustände und er gründet wiederum auf seriösen schwedischen Quellen, die man – wie auch beim letzten Mal – hier ebenfalls nachlesen und vergleichen kann. Ob diese Informationen nun der Wahrheit entsprechen, das entzieht sich meiner Kenntnis. Wer mich verantwortlich machen will, der konzentriere sich bitte auf die Übersetzung – der dänische Ausgangstext ist sprachlich nicht sonderlich gelungen; er wird hier ebenso wiedergegeben, es geht ums Faktische …

Mehr als die Hälfte aller Kriminalität wird nun von Einwanderern und deren Nachkommen begangen – „Schweden ist im Krieg“

Der schwedische Sommer wird im Augenblick von Bandenschießereien, Autobränden und Überfällen gestört.

Gerade erst am 25. Juli war ein Bandenkrieg mit Schießereien am hellichten Tage gleich in der Nähe eines Kinderspielplatzes im Vasapark in Norrköpping ausgebrochen.

Und in der Nacht zum 25. Juli explodierte eine weitere Autobombe inmitten eines Wohnquartiers in Malmø. Nun hat sich das auch nach Dänemark ausgebreitet, wo am 25. Juni zwei schwedische Männer in Herlev liquidiert wurden. Man vermutet, daß es sich dabei um einen Teil des schwedischen Bandenkrieges handelt.

”Schweden ist im Krieg und es sind die Politiker, die dafür die Verantwortung tragen. Fünf aufeinanderfolgende Nächte brannten in der Universitätsstadt Lund Autos. Diese wahnsinnigen Handlungen haben hunderte Male an verschiedenen Stellen in Schweden und im Verlaufe der letzten 15 Jahre stattgefunden“, schrieb der in Schweden sehr bekannte Chronist Björn Ranelid im „Expressen“ am 5. Juni dieses Jahres.

Und inmitten dieses kriminellen Einwandererchaos platzte nun die Bombe eines Berichtes, den zu ignorieren selbst schwedischen Politikern und eingefleischten Gegnern der Schwedendemokraten schwer fallen wird.

Einwanderer und deren Nachkommen verursachen mehr als die Hälfte aller Kriminalität

Allgemein stellt man in dem Bericht fest, daß mittlerweile der Anteil der nicht in Schweden geborenen Schweden inklusive der Personen, bei denen ein Elternteil anderen ethnischen Herkommens ist, also nicht in Schweden geboren wurde, mehr als 34% der schwedischen Bevölkerung ausmacht.

Das bedeutet, daß jeder dritte Schwede nun einen anderen ethnischen Hintergrund als den schwedischen besitzt.

Aber es geht aus dem Bericht auch hervor, daß diese 34 Prozent an Menschen mit anderem ethnischen Hintergrund heutzutage für mehr als die Hälfte – nämlich 58 Prozent – aller kriminellen Taten, die in Schweden begangen werden, verantwortlich sind.

Der Bericht ”Einwanderung und Verbrechen – eine dreißigjährige Perspektive” wurde vom Think Tank ”Dette Goda Samhället (DGS) herausgegeben und von Patrik Engellau ausgearbeitet, der unter anderem eine Vergangenheit im schwedischen Außenministerium und in der UN hat.

In dieser 30-jährigen Periode, analysiert der Bericht, ist der Anteil der Schweden mit ausländischem Hintergrund von 18 Prozent im Jahre 1985 auf die erwähnten 34 Prozent im Jahre 2017 gestiegen.

Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil an der Kriminalität dieser Gruppe von 31 Prozent (1985) auf die erwähnten 58 Prozent (2017).

Fast alle Gruppenvergewaltigungen werden von Einwanderern begangen

Im Mai untersuchte die schwedische Zeitschrift ”Aftonbladet” die Anzahl der verurteilten Gruppenvergewaltiger.

Die Untersuchung zeigt sowohl, daß die Anzahl der Gruppenvergewaltiger im Laufe der letzten vier Jahre sich verdoppelt hat, als auch den Zusammenhang mit der Einwanderung.

Von den 112 Verurteilten waren nicht weniger als 82 außerhalb Europas geboren und hier ist  besonders von Afghanen und Irakern die Rede.

Das Durchschnittsalter der vergewaltigten Mädchen war 15 Jahre, kann im Einzelfall aber auch darunter liegen.

Auch unter den Tätern sind die meisten sehr jung. Nur 14 unter ihnen sind älter als 30 Jahre.

Es sind also generell Teenager, die von Einwanderern in der Gruppe vergewaltigt werden. In einem Einzelfall ist auch von einer 48-jährigen Frau die Rede, die von zwei 18-jährigen vergewaltigt wurde.

Einzelvergewaltigungen – acht von zehn Verurteilten sind außerhalb Schwedens geboren worden

Zu diesen von Einwanderern begangenen Gruppenvergewaltigungen kommen natürlich jene Fälle hinzu, in denen Mädchen und Frauen von Einzeltätern vergewaltigt wurden.

Eine Bilanz, die das schwedische Staatsfernsehen SVT auf Anfrage des dänischen Fernsehens DR TV veröffentlichte, zeigt, daß 58 Prozent aller in den letzten fünf Jahren wegen Einzelvergewaltigung Verurteilter in Schweden Personen sind, die außerhalb Schwedens geboren wurden.

Es handelt sich hierbei um 843 Täter. Viel beachtet wurde die Doppelvergewaltigung in Stränganäs im Jahre 2015, wo Sofia Näslund an einem Abend zwei Mal von verschiedenen Tätern vergewaltigt wurde.

Wenn man nun die versuchte Vergewaltigung und die vollendete Vergewaltigung zusammennimmt, so zeigt sich, daß acht von zehn Tätern außerhalb Schwedens geboren wurden und 40 Prozent unter diesen waren ein Jahr oder weniger in Schweden.

Hier kommen die Vergewaltiger her – aber es gibt einen Fehler im Bericht

Von allen verurteilten Tätern waren 197 im Mittleren Osten oder in Nordafrika geboren, 134 im südlichen Afrika, während 96 weitere anderswo außerhalb Europas geboren wurden.

Allerdings gibt es ein offensichtliches Manko in der SVT-Untersuchung.

Sie behandelt nur Menschen, die außerhalb Schwedens geboren wurden und läßt jene Vergewaltigungen außen vor, die von Einwanderern in zweiter oder dritter Generation begangen wurden.

Den gleichen Fehler begeht auch „Aftonbladet”, wo man gleichermaßen elegant unterläßt, die späteren Generationen der Einwanderer zu berücksichtigen, obwohl die Erfassung schon anhand der Namen nicht schwer wäre.

In diesem Zusammenhang weist der führende Kriminologe Jerzy Sarnecki im SVT-Fernsehen auf folgendes  hin:

„Das einzige, was interessiert, ist Ethnizität.[1]

Aber auf diesen Aspekt wagen weder „Aftonbladet” noch SVT zu schauen, sondern sie konzentrieren sich nur auf Ausländer. Trotz ihrer scheinbaren Offenheit gegenüber den Problemen der Einwanderung, bleibt in Schweden also alles beim Alten.

© Poul Erik Andersen – Den Korte Avis 5.8.2019
Übertragungen: Seidwalk

Quellen:

Aftonbladet 7.5. 2018:  Unik granskning: 112 pojkar och män dömda för gruppvåldtäkt

SVT 22.8.2019: Ny kartläggning av våldtäktsdomar: 58 procent av de dömda födda utomlands

Kvälls Posten 5.6.2019 : Björn Ranelid: Sverige befinner sig i krig och det är politikerna som bär ansvaret

Berlingske Tidende 16.7.2019: Tre svenskere anholdt for dobbeltdrab i Herlev:

[1] Seidwalk: Diese Zitatwiedergabe ist verkürzt und sinnentstellend: Tatsächlich sagte Sarnecki dem schwedischen Fernsehen: „Das einzige, was interessiert, ist die Ethnizität.  Und das ist, so denke ich, einer der soziologisch relevanten Faktoren. Nicht der einzige relevante Faktor. Daß dies der nun untersuchte Faktor ist, hängt klar mit dem politischen Diskurs zusammen, der in der Gesellschaft geführt wird.
Die jungen Männer, die Vergewaltigungen begehen, kommen oft aus Ländern, in denen die Sicht auf Frauen anders ist als hier in Schweden, das ist korrekt. Aber lassen Sie mich darauf hinweisen, daß viele dieser Leute, die hierher kommen, gar nicht in ihren Ländern gelebt, sondern diese sehr früh verlassen haben. Viele von ihnen haben seitdem auf den Straßen von Teheran, Paris, Marseille oder Stockholm gelebt. Sie haben in stark maskulinen Umgebungen gelebt, in denen sie sich vor allem mit anderen Männern umgeben haben. Sie haben unter sehr schwierigen Verhältnissen gelebt und sich oft mit Kriminalität über Wasser gehalten. Wie viel davon ist Ethnizität, wie viel davon Armut? Mein Gott, das ist nicht so leicht zu unterscheiden, vermutlich ist es von allem etwas.“

3 Gedanken zu “„Schweden im Krieg“

  1. Jochen Schüler schreibt:

    Nur allein die Anschläge mit Handgranaten und (vermehrt)nun auch mit Sprengstoffen sind in den
    ersten 6 Monaten von 2019 im Vergl. zu 2018 um 45% gestiegen.
    Beim Abfackeln von Autos orientiert sich die eingewanderte Jugend an den Zahlen von Berlin.

    Für Ungläubige, Quelle für oben:Dagens Nyheter

    https://www.dn.se/nyheter/sverige/antalet-sprangdad-i-sverige-okar/

    Bitte bedenken,in Schweden werden alle Zeitungen vom Staat heftig subventioniert.
    Der feuchte Traum unserer Zeitungsverleger ist dort schon verwirklicht.
    Wer hatespeached bekommt natürlich nichts.Was „HASS“ist oder gerade noch nicht
    bestimmt die Regierung.Heute die Linksgrüne Volksfront,morgen vielleicht die Rechten.

    Ist also schon ein besonderer Tag,wenn die „Wes Brot ich ess,des Lied ich sing“Medien
    mal ein paar Fakten durchsickern lassen

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  2. Tommy schreibt:

    „Aber es geht aus dem Bericht auch hervor, daß diese 34 Prozent an Menschen mit anderem ethnischen Hintergrund heutzutage für mehr als die Hälfte – nämlich 58 Prozent – aller kriminellen Taten, die in Schweden begangen werden, verantwortlich sind.“

    Das müsste allerdings genauer in Bezug auf verschiedene Einwanderergruppen aufgeschlüsselt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Finnen (m.E. als Gruppe „mit Migrationshintergrund“ in Schweden immer zahlenmäßig nicht ganz irrelevant) eher weniger in der Kriminalität, geschweige denn Gruppenvergewaltigungen, repräsentiert sind. Das geht wohl eher auf das Konto anderer Gruppen, wie ja auch der Rest des Artikels klar macht. Die Kriminalitätsbelastung durch außereuropäische Migranten ist also wohl noch extremer als die obigen 34-58 Zahlen suggerieren.


    Seidwalk: Da muß man vorsichtig sein! Lesen Sie mal Hamsun oder Kirk oder die Schweden – dort sind es fast immer die Finnen, die das Messer ziehen oder doch zumindest diesen Ruf haben … kleiner Scherz …

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    • Pérégrinateur schreibt:

      Ich will mal versuchen ihre beiden Sichtweisen ernsthaft zu versöhnen. Denken SIe an den Berdoa aus Christian Dietrich Grabbes Heruog Theodor von Gotland, nach eigenem Bekunden „schwarz wie Stiefelwichse“ und Feldherr der ihm angeblich artverwandten Finnen, die mordend, plündernd und brennend ins schwedische Land einfallen …

      Übrigens wird auch die Zahl der männlichen Vergewaltiger unter den Einheimischen, vermutlich ja nur aus perfiden sexistischen Gründen, gerne polemisch überzeichnet. Es wird dabei aus Bosheit oder seltener Gedankenlosigkeit nicht berücksichtigt, dass die männlichen Deutschen – Männlichkeit ist ja nur ein fatales soziales Konstrukt, für das die Betroffenen selbst gar nichts können, da sie nur gesellschaftlich in diese Rolle gezwängt werden – nur deshalb (scheinbar) einen vergleichsweise so großen Anteil an den vergewaltigenden Personen stellen, weil man, wie soziologisch eigentlich angebracht, nicht auf die Fallzahl umrechnet, die sich für sie ergäbe, wenn sie eben keine sozial so verhunzten Männer wären, sondern der weiblichen Norm-Menschlichkeit entsprächen. Wenn man als Praktiker täglich diese Diskrepanz in den Fallzahlen bei Männern und Frauen vor Augen hat, dann kann sich eben ein so verzerrtes Bild der Wirklichkeit ergeben. Soziologen aber sollte so etwas eigentlich nicht unterlaufen.

      Siehe auch: Zerrbild der Realität entsteht
      in: https://www.bz-berlin.de/berlin/polizei-plant-datenbank-zu-rechtsmotivierten-taten-in-eigenen-reihen

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