Der Müllsack

Am frühen Morgen werde ich von einem seltsam scharrenden und klirrenden Geräusch vor dem Fenster geweckt. Gewöhnlich ist es in der südungarischen Kleinstadt, in einer Nebenstraße, auch tagsüber ruhig. Ich stehe mit verquollenen Augen auf, schaue aus dem Fenster – aber anstatt, wie erwartet, ein Tier, sehe ich einen älteren Mann vor unserer Haustüre knien und den Müllsack durchwühlen.

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Linke Selbstverarsche

In einem bewegenden Artikel hat eine junge hoffnungsvolle „Spiegel“-Autorin sich mehrfach selbst entblößt. Sie leuchtet nicht nur furchtlos tief in die Privatsphäre ihrer Mutter hinein, sie legt auch unfreiwillig die Crux des heruntergekommenen linken Denkens offen – natürlich nicht des ganzen linken Denkens, denn nicht alle Linken sind oder waren so …

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Dritte Zündstufe der AfD

Gerade herrscht Narrenfreiheit in der Auslegung der Ergebnisse des Kölner AfD-Parteitages, der Frauke Petry als Gesicht der Partei durch Alice Weidel und Alexander Gauland ersetzte. Da mach ich mit!

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Frauenmangel

Im zentralen Einkaufstempel in Plauen werde ich plötzlich an alte Zeiten erinnert – an meine Armeezeit.

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Too close for comfort

… so sagen die Briten, die Weltmeister im Drumherumreden, in ihrer bildreichen Sprache, wenn sie einer Gefahr, einer Unannehmlichkeit zu nahe gekommen sind.

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Habermas und Holocaust

„Man könnte so weit gehen und sagen, daß der ganze linksliberale Block aus undeutlichen Habermasianern besteht. Für diese große Mehrheit ist typisch, daß sie sich für eine verfolgte Minderheit hält und daß sie ihre fast nirgends angefochtene kulturelle Hegemonie im Stil von Notwehr gegen einen übermächtigen Gegner ausübt.“ Peter Sloterdijk

Fünf Wochen nach Björn Höckes Dresdner Rede, in der bekanntlich das Wort vom „Mahnmal der Schande“ fiel, haben sich die Wogen wieder geglättet. Das ist der Moment der Reflexion, der Einkehr und der Erinnerung. Denn Höckes Rede hat eine lange und vertrackte Geschichte, die Geschichte des „Holocaust-Denkmals“ oder, wie es offiziell heißt, des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“.

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