Mein dritter Muslim

Die dritte substantielle Begegnung mit Muslimen bescherte der Herbst 2015. Die Menschen kamen mit all ihrer Individualität. Es gab nationale oder ethnische oder kulturelle Eigenheiten, die man bestimmten Gruppen zuordnen konnte: den Eritreern, den Somaliern, den Afghanen, den Syrern. (Dieser Blog lebte die ersten Monate von Berichten und Erfahrungen mit jenen Menschen.)

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Gastfreundschaft statt Multikulti

Das muß man erst mal können, angesichts der plötzlich mit aller Gewalt hereinbrechenden Migrationskrise, einen 25 Jahre alten Text aus dem Schubfach ziehen und ihn als Antwort auf hochaktuelle Fragen neu verlegen.

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Neue Grenzen der Zivilreligion

Vielleicht eine Petitesse, aber eine signifikante, die beim täglichen Presserundgang ins Auge fiel.

Ein beliebtes Argument der Integrationsproblemwahrnehmungsverweigerer-fraktion ist die Frage: „Und wo tangiert es dich?“, „Wie hat es denn dein Leben verändert?“, „Geht es dir etwa schlechter?“ und dergleichen. Besonders häufig hört man solches in netten, gut gemähten und getrimmten Eigenheimsiedlungen, in denen die Gardinen wackeln und die Telefondrähte glühen, wenn sich doch ein Mal ein Dunkelhäutiger dahin verläuft.

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Die Flüchtlinge

Eine kleine Dampferfahrt auf der Donau. Mit an Bord eine ungarische Schulklasse, vielleicht sechste oder siebente Klasse. Ein Mädchen, das schon durch seine fortgeschrittene Entwicklung aus der Reihe fiel, wird interessant, als sie im rheinischen Dialekt irgendwas mit „geil“ ruft.

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Gute Wünsche, fromme Hoffnung

Seit zweieinhalb Jahren gibt es in Dänemark eine neue national-konservative und wirtschaftsliberale Partei, die „Nye Borgerlige“.

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Eine ungarische Familie

Eine Endfünfzigerin – eine der wenigen Ungarn, mit denen man, meist hinter vorgehaltener Hand oder in Privatsphäre, ein bißchen über Politik sprechen kann –, klagt ihr Leid. Sie hat zwei Söhne, auf die sie stolz ist. Beide leben in Budapest. Der eine arbeitet bei Orbáns Fidesz und hat es auf der Karriereleiter schon ziemlich weit gebracht. Der andere an der Universität.

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Mehr zum Thema

Die Besessenheit einiger rechter Portale, jede öffentlich gewordene Straftat eines Ausländers oder Migranten zu einem gruppentypischen ethnischen Problem zu machen, ist ein großer Fehler, der von der wahren Dimension der Migrationskrise, die vor allem im unaufhaltsamen Kulturwandel und Kulturverlust zu sehen ist, ablenkt. Menschen sterben und werden geboren – Kulturen verschwinden für immer und nehmen dabei nicht selten Millionen mit einer Kelle mit.

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