Mein zweiter Muslim

Kaum ein Jahr später begegnete ich erneut Muslimen. Diesmal in Dänemark.

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Rotkäppchen frißt den Wolf

Aller Anfang ist schwer und im Ungarischlernen besonders.

Nach fast zwei Jahren des Paukens – sicher nicht intensiv genug – habe ich nun mein erstes ungarisches Buch gelesen.

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Kopfkino

In Fürstenfeldbruck streiken Flüchtlinge für bessere Unterkunft und Verpflegung. Es kam zu ersten Ausschreitungen. Ob es auch in Libyen Streiks dieser Menschen gegeben hat?

Er warte „auf eine Ausgabe, wo der Dichter allein mit seinen strahlenden Versen die Stimmung in uns malt“ – lautete Hofmannsthals Kommentar auf die opulente, von Melchior Lechter in nie gesehener Pracht und Symbolik geschaffene, Erstausgabe des „Teppich des Lebens“ und weist auf das Dilemma aller verherrlichenden Ornamentik hin: indem sie schmückt und aufwendig glorifiziert, relativiert sie auch und zieht die Aufmerksamkeit vom Eigentlichen – auf das sie hinweisen will – ab.

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Ungarische Vignetten

Schwimmbad in der ungarischen Kleinstadt. In der Männerumkleide hüpft zwischen den sich umkleidenden Männern die vielleicht siebenjährige Tochter eines der Männer herum – nackt. Ganz normal hier. Weiterlesen

Die rote Rassismuskarte

Ich spiele die Rass(ismus)karte nur sehr ungern. Als ontologischer Trumpf hat sie mich nie überzeugt – was an mangelnder Kenntnis der Diskussion, die mich bisher auch wenig interessierte, liegen mag –, ästhetisch finde ich sie wenig anziehend und erkenntnistheoretisch scheint sie mir kaum etwas zu leisten. Wenn andere sie allerdings im Diskursskat austeilen, dann muß man sie gezwungenermaßen aufnehmen. Trotzdem: es ist alles nur ein Spiel.

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Schäm Dich, Deutschland!

Unter den zahlreichen Auswürfen der deutschen Presse zum Vogelschiß-gate sticht ein Artikel auf der berühmt-berüchtigten „HuffPost“ hervor, der mir keine Ruhe läßt.

Das Blatt hat mittlerweile ganz offen die journalistische Informationspflicht, die Unabhängigkeit und Sorgfaltspflicht verlassen und sich dem rituellen Anti-Trumpismus, dem zynischen AfD-Bashing und der ironiefreien Darstellung des muslimischen als des besseren Lebens verschrieben. Was dabei herauskommt ist schlimme Propaganda, Verdummung und jede Menge unfreiwilliger Humor. Und es ist ein Anzeigerblatt geworden, im doppelten Sinne: es denunziert und zeigt zugleich die geistige Verfassung der offiziellen intellektuellen Nation an.

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Vogelschiß und Pferdeapfel

Muß man sich zu Gaulands Worten positionieren? Man sollte es zumindest, weil wir eine neue Situation haben. Zum ersten Mal ist sich auch die konservative Presse einig: „Das geht gar nicht!“

Junge Freiheit, Tichys, Achse des Guten, Cicero, ja selbst Philosophia Perennis reihen sich in die Entrüstung ein und die Chefs nahmen teilweise selbst die Feder in die Hand.

Aber alle, trotz verschiedener Argumentationsmuster, fallen auf das von der Empörungspresse vorgegebene Narrativ rein und verstehen den Satz vom Vogelschiß nicht, hören ihn nicht, formulieren ihn a priori im Kopf um.

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