Deutsche Schizophrenie

Spätestens seit Junkers Brandrede zur Zukunft der EU sollte auch der Letzte begriffen haben, wohin der Hase läuft. Demnach sieht er die Zukunft der Europäischen Gemeinschaft in der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens in den Schengenraum, also der  konsequenten Öffnung der Grenzen, der (Zwangs)Einführung des Euro in allen Mitgliedsstaaten außer Dänemark (was freilich in den Verträgen steht, bisher aber niemanden gestört hat) und die zügige Durchsetzung der Freihandelsabkommen. Junker gleicht einem Hochspringer, der gerade die 2,45 kläglich gerissen hat und im letzten Versuch 2,70 auflegen läßt.

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Orbán von hinten

In der deutschen Presse und Politik wird das Urteil des EuGH, Ungarn und die Slowakei zu in Brüssel festgelegten Migrantenkontingenten zu zwingen, bejubelt. Von vorn, sozusagen, aus dem konfrontativen Blickwinkel.

Nimmt man eine andere Position ein, dann freilich entstehen gänzlich diverse Ansichten.

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Am Strand von Rimini …

… hat es ein brutales Verbrechen gegeben: Rimini ist unter Schock und Italien in Aufruhr. Zwei Tage später sehen sich auch die ersten deutschsprachigen Gazetten gezwungen, zu berichten. Man kann daran exemplarisch die verschiedenen Herangehensweisen verdeutlichen – die reichen von Verleugnung über Lüge und Lücke bis hin zur kompletten Uminterpretation. Die jeweiligen Zeitschriften stellen nur verallgemeinerungsfähige Beispiele dar.

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Wie der Zufall es will

Zufällig stehe ich im Stadtzentrum und studiere die Karte des „McChina“, eines von mehreren vietnamesischen „China-Restaurants“, an der Ecke, wo bis vor Kurzem noch die „Apotheke am Hradschin“ war und heute „Ali’s Feinkost“ (sic!) logiert. Die Inhaberin, eine Einmeterfünfzig große Frau fächelt sich im Schatten ihres Sonnenschirms ein wenig frische Luft zu. Ein Straßenbahnangestellter spricht sie an. Er zeigt auf eine kleine Wartehalle. Sie geht hin und kommt lächelnd mit zwei ihrer Terrassenstühle zurück.

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Die Connexus-Inseln

Erinnert sich noch jemand an Conne Island? Ja, man kann den Überblick allmählich verlieren. Es bleibt nur zu hoffen, daß jemand aufmerksam Buch führt und uns irgendwann mit einem „Schwarzbuch der Willkommenskultur“ bereichert. Weiterlesen