„Schweden im Krieg“

Vor drei Wochen  erschien hier ein Beitrag unter dem Titel „Auflösungserscheinungen in Schweden“. Es handelte sich dabei von Anfang bis Ende um eine Übersetzung aus dem Dänischen. Der Artikel war in der Internetzeitschrift „Den Korte Avis“ erschienen und beschäftigte sich mit einigen spektakulären Aussagen des Vorstandschefs von Volvo.

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Muslime in Sarajevo

Man ist in Sarajevo hochgradig verunsichert, ob man sich noch in einem europäischen oder schon einem nahöstlichen Land befindet. Daß der radikale Islam an dieser europäischen Grenze zudem mehr als einen Fuß in der Tür hat, ist offensichtlich. Viele Frauen laufen mit Kopftuch, die schwarze Komplettverschleierung ist Alltag.

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Völkerpsychologie

Ob ich diesen Artikel schreiben sollte, darüber habe ich lange nachgedacht. Man will ja schließlich nicht als Rassist verdächtigt werden. Und nach neuerem Verständnis dürften die folgenden Gedanken rassistisch sein. Das macht sie aber weder wahr noch falsch. Und ihre Wahr- oder Falschheit sollte auch niemanden automatisch zum Rassisten machen.

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Die gefährliche Dialektik des Erinnerns

„Wenn Jemand eine Reise thut, so kann er was verzählen“, dichtete einst Matthius Claudius und  besonders ausgiebig kann er das, wenn ihn diese Reise nach Sarajevo führt. Ich habe noch keine Stadt erlebt, in der es so knistert, in der Geschichte und Gegenwart, Freude und Leid, Licht und Schatten, Orient und Okzident, Moderne und Antike derart faszinierende Kontraste und Konflikte bilden. Egal, ob man durch die muslimisch geprägte Altstadt schlendert, in den anliegenden Bergen spazieren geht, sich das Olympische Dorf anschaut oder eine der zahlreichen Ausstellungen und Museen ansieht, überall spürt man diese Spannung.[1]

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Der ewige Timmermans

Gerade macht Frans Timmermans‘, seines Zeichens „SPE-Spitzenkandidat bei der Europawahl 2019″ – „S“ steht für „Sozialdemokratisch“ und „Europa“ meint die EU – und Träger der Ehrenpalme Bulgariens, gerade macht sein kleiner faux pas genüßlich die Runde, worin er dem Islam eine 2000-jährige Zugehörigkeit zu Europa bescheinigt hatte.

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Was wäre wenn?

Ein bißchen Kaffeesatzleserei.

In der Geschichte ist diese Frage selten sinnvoll zu beantworten, zumindest im Sinn einer möglichen nachträglichen Vorhersage. Wir werden es nie wissen.

Aber lernen kann man hin und wieder vielleicht doch etwas. Sofern man „aus der Geschichte lernen“ nicht als Handlungsanweisung für ähnliche historische Konstellationen versteht, kann man aus der Geschichte etwas lernen.

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Wär ich ein Tor

Wer Ungarisch lernt, stößt vielleicht auf das Lied „Ha én rozsa volnék“. An ihm kann man nämlich wunderbar den Konditional lernen – ich hab´s gleich auswendig gelernt –, der ausnahmsweise sogar einfach zu bilden und zu begreifen ist. An das Verb wird die Endung -nék angehängt und die braucht dann nur noch konjugiert zu werden.

„Ha én rozsa volnék“ heißt also „wenn ich eine Rose wäre“.

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