Sieg der Parodie

Spätestens seit BLM gibt es kaum noch einen Werbespot eines Global Players, der nicht divers ist und eine politisch korrekte Lehrmeinung verbreitet. Es muß nun immer ein PoC dabei sein, oft auch LGBT und ganz sicher wird auf die Frauenquote geachtet.

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Die Sprache der Trikots

Die letzten Spieltage der großen europäischen Ligen gaben uns die Möglichkeit, einen ersten Blick auf die Trikots der kommenden Saison zu werfen. Es ist fester Bestandteil der Merchandising-Industrie, jedes Jahr neue Designs einzuführen und die Fans zum Kauf derselben zu animieren. Ein Shirt wird mittlerweile von 70 bis 120 Euro gehandelt – die weltweiten Umsätze dürften enorm sein, bei den großen Klubs macht das Merchandising zwischen 25 und 50% der Gesamteinnahmen aus – wir sprechen hier von hunderten Millionen. Ein neues, hochwertiges und attraktives Trikot anzubieten – genau genommen sind es drei verschiedene: Heim, Auswärts und drittes – ist ein wesentliches Ereignis, Star-Designer werden engagiert, Ausstatter gewechselt, um immer nahe am Bedarf zu sein.

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*innen

Nur mal so im Vorbeifahren: Las diesen Satz im Parteiorgan „Frankfurter Rundschau“ über „Rassistische Polizeigewalt“:

„Trotz der Polizeiaktion harrten rund 50 Demonstrierende weiter aus. Sie riefen den Polizist*innen Begriffe wie „Mörder“ zu und forderten sie auf, ihren Dienst zu quittieren.“

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Die Hildmann-Show

Seit Wochen werden wir nun mit der Attila-Hildmann-Show bespaßt. Seine zweite Karriere als Verschwörungsfuzzi hat seine erste als Vegankoch längst übertrumpft.

Weshalb aber informiert man das deutsche Fernsehvolk so ausführlich? Und wozu?

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Die tägliche Dosis

„Komm, wir schalten das Radio an“, sage ich zu meiner Frau, „mal hören, wie lange es dauert bis zur ersten Propagandasendung“. Es ist kurz nach 15 Uhr, wir haben soeben die deutsche Grenze – unkontrolliert – überfahren. Ich wähle den Deutschlandfunk, kann das allgemeine Gedudel nicht ertragen. Und – ungelogen – es dauert ganze drei Minuten bis wir auf diesen Satz stoßen: „Auch wenn es häufig zutrifft, Pop-Musik ist nicht zwingend progressiv und links.“

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Blind gegen sich selbst

Ich sage es gleich vorweg und entschuldige mich bei der Leserschaft: der Informationsgehalt der kommenden Zeilen ist gering, sie unterbieten den eigenen Anspruch, wenigstens ein bißchen anders, um die Ecke zu denken – sie sind reine Empörung!

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Viro-Logisches IV

Das Corona-Virus hält uns in Atem, die Menge der Informationen, die Geschwindigkeit ihrer Veränderungen überfordert uns alle; selbst sogenannte Experten verlieren den Überblick, es geistern Zahlen und Theorien im Netz umher. Nachfolgend ein paar lose, freie Gedanken, allein aus dem fehleranfälligen Denken geboren und ohne jegliche Expertise.

Das tatsächlich Beängstigende an der Epidemie ist, daß sie uns vor Augen führt, was für schwache Kämpfer unsere westlichen Demokratien sind. Sie wirkten von außen unantastbar, unschlagbar, ihr innerer Lebensstil ebenso wie die geistige Oberflächlichkeit zeugten von einer unvorstellbar arroganten Selbstgewißheit. Und nun hat man das Gefühl: es gab einen Schlag und der ganze Koloß wankt. Ein zweiter würde ihn vielleicht zu Fall bringen. Das tatsächlich Beängstigende der Epidemie ist also, daß wir einen zweiten Schlag, ein zweites Problem, eine weitere Krise – ob natürlich oder menschengemacht – nicht verkraften würden. Wir leben in einer Gesellschaft und wir sind selbst ohne Resilienz. Wer kann, sollte beten.

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Viro-Logisches III

Das Corona-Virus hält uns in Atem, die Menge der Informationen, die Geschwindigkeit ihrer Veränderungen überfordert uns alle; selbst sogenannte Experten verlieren den Überblick, es geistern Zahlen und Theorien im Netz umher. Nachfolgend ein paar lose, freie Gedanken, allein aus dem fehleranfälligen Denken geboren und ohne jegliche Expertise.

Wie muß das Corona-Virus eigentlich auf jene Geister wirken, die an ein Gottesgericht glauben und die westliche Lebensform als Ausgeburt der Hölle begreifen? Das kann man anhand des Islamischen Staates studieren. Der rät nun – wie die Berlingske Tidende mitteilt – seinen Schläfern, den Westen zu verlassen, um das Virus nicht in den eigenen Reihen zu verbreiten. Wenn man allerdings schon infiziert sei, so ändere sich die heilige Pflicht, dann gilt es, so viele Ungläubige wie möglich anzustecken. Vielleicht läßt sich auch so die exorbitante Krankenrate in NRW erklären? In einem Nachrichtentelegramm an die eigenen Anhänger, wird das Virus als Strafe Gottes ausgegeben, denn der strafe jeden, wie er will und „Plagen“ würden ausschließlich auf Gottes Befehl hin ausgesandt. Wohl dem, der den richtigen Gott hat. Ist er infiziert, wird er zum Gotteskrieger, bleibt er verschont, hält der, der immer größer ist, seine schützende Hand darüber.

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Viro-Logisches II

Ursula von der Leyen beschwört die Europäische Union und tadelt jene Nationalstaaten, die souveräne Entscheidungen fällen. Tatsächlich bestätigt die Corona-Krise die Macht des Egoismus, nicht nur an den Verkaufsregalen, sondern auch auf nationaler Ebene. Die Nation zeigt sich nun als das, was sie ist: primär. Die nationale Frage ist – wie Bahro feststellte – „eine objektive Realität von tieferen Gründen als die Klassenfrage“. Nicht Klassen und Schichten finden in der Not zueinander, sondern die Nation. Entitäten wie ein die Nationen negierendes Ideal einer Europäischen Gemeinschaft, in der das Eigenartige nivelliert wird, entpuppen sich plötzlich als Konstrukte, sie sind noch nicht mal „eine objektive Realität“. Umgekehrt bedeutet das: Länder, in denen das Nationalgefühl – und also das Zusammengehörigkeitsgefühl –  systemisch gestört und zerstört wurde, werden derartige Krisen schlechter überstehen können, als mythisch geeinte Länder. Dort, wo sich ein Volk im Selbstverständnis gebildet hat, wird man gemeinsam handeln und auch leiden, sich opfern können; in einer parzellierten Gesellschaft dürften sich die Teile irgendwann gegeneinander wenden.

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Viro-Logisches

Das Corona-Virus hält uns in Atem, die Menge der Informationen, die Geschwindigkeit ihrer Veränderungen überfordert uns alle; selbst sogenannte Experten verlieren den Überblick, es geistern Zahlen und Theorien im Netz umher. Nachfolgend ein paar lose, freie Gedanken, allein aus dem fehleranfälligen Denken geboren und ohne jegliche Expertise.

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Wir erschießen sie (nicht)

Soll ich mal was verraten? Ich fand den Witz dieser linken Tussi auf der Strategiekonferenz in Kassel eigentlich ganz lustig. Sie sprach dort von einer Zeit „nach der Revolution, wenn wir ein Prozent der Reichen erschossen haben“. Aber noch besser fand ich Riexingers Reaktion, der darauf erwiderte: „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie für nützliche Arbeit ein.“ Genau mein Humor.

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Der AfD-Schlüssel

Wenn es stimmt, was die Medien, Meinungsinstitute und Statistikbüros nun lautstark unters Volk bringen, dann ist endlich die Königsstrategie, das Antidot gegen das Gift der AfD gefunden. Nach dem Massaker von Hanau – eine Tat, die sich mehr und mehr als die eines schwer psychisch Kranken darstellt, die aber noch immer als „rechtsextremistisch motiviert“ verkauft wird –, nach dieser irrationalen Tat, die von den Massenmedien und Parteien unisono als eine Art aufgehender Saat des AfD-Giftes dargestellt wurde, sind, so wird uns vom statistisch-medialen Komplex versichert, die Umfragewerte für die AfD dramatisch gesunken und glauben, nach tagelangem medialem Konnex-Bombardement, 60 Prozent der Deutschen an eine Mitverantwortung der AfD.

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Gegneranalyse – Politik der Gabe

Gegneranalyse I

Frank Adloff: Politik der Gabe. Für ein anderes Zusammenleben.

Nur von wenigen wahrgenommen, hatte Peter Sloterdijk sein dreibändiges „Sphären“-Werk mit der Selbstunterstellung, „eine Universalgeschichte der Großzügigkeit“ geschrieben zu haben und sich dabei auf Marcel Mauss‘ Klassiker zur Gabe zu berufen, beendet. Wenig später verschaffte sich der Großdenker mit der These Gehör, es wäre besser, die Steuerpflicht zugunsten einer Steuergabe zu ersetzen und damit die thymotische Energie der Gebenden zu stärken. Sie erfuhr wenig ernsthafte Aufmerksamkeit und wurde schnell ins Kuriositätenkabinett des Denkens delegiert.

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Tragik eines angekündigten Todes

Man kann im verkündigten Rücktritt von den königlichen Pflichten des Prinzen Harry und seiner Aktrice alles Mögliche sehen – um das zu ergründen, genügt eine Presseschau.

Ich sehe darin ein bedenkliches Symptom unserer Epoche: der Sieg der Freiheit über die Verantwortung und die Tradition.

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Berlin in Bildern

Wir waren ein paar Tage in Berlin – ich will darüber nicht viele Worte verlieren, der letztjährige Eindruck hat sich nur bestätigt. Daher nur einige Bilder, aufgenommen mit der Spiegelreflexlosen Samsung I9105P Galaxy S II 8 Megapixel. Der Schwerpunkt der Aufnahmen war der Kontrast zu Budapest: es wurden also nur Dinge photographiert, die ich in der Innenstadt von Budapest nicht gesehen haben.

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„Mein Kampf“ Jetzt!

Der Spiegel schreibt im sensationsheischenden Enthüllungston, daß man beim Attentäter von Halle auf „nationalsozialistisches Propagandamaterial gestoßen“ sei – darunter „Mein Kampf“. Aber dieses Buch ist unter diesem Begriff nicht zu fassen: es ist ein historisches Dokument und sollte Pflichtlektüre sein. Jetzt! Auch in meinem Regal würde man darauf „stoßen“ – aber was soll das bedeuten?

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Antisemitismus als Klimakiller

Das Grundgesetz gewährt Meinungsfreiheit im Vertrauen auf die Kraft der freien öffentlichen Auseinandersetzung vielmehr grundsätzlich auch den Feinden der Freiheit. Der Parlamentarische Rat bekannte sich hierzu auch gegenüber dem soeben erst überwundenen Nationalsozialismus. (Bundesverfassungsgericht, 2009)

Wir hatten im Fall Posener gesehen, wie es heutzutage funktionieren kann. Es genügt bereits der Verdacht, sogar der unbegründete Verdacht, antisemitisch zu sein oder antisemitische Äußerungen getätigt zu haben oder auch nur in der Lage zu sein, Antisemitisches selbst im stillen Kämmerlein zu denken, um Existenzen zu zerstören; Karriereexistenzen, Politexistenzen, Buchexistenzen oder Persönlichkeitsexistenzen.

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Misanthropieübungen zu Hause

„Wer mit vierzig nicht Misanthrop ist, hat die Menschen nie geliebt.“
Chamfort

Durch Plauen zu schlendern ist ein Trauermarsch. Es scheint in dieser Stadt nur noch Rentner, Versehrte, Sonderbegabte, Volltätowierte, sozial Schwache – um es politisch korrekt zu sagen – und Migranten zu geben.

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