Ursache und Wirkung – ein Lehrstück

Wir wissen nicht, was wir tun

Vor zehn Jahren steckte ich eine fingerdicke, ein Meter lange Weidenrute in die Erde. Sie war Teil einer aus Naturmaterialien geflochtenen Begrenzung für einen kleinen Komposthaufen in unserem Garten. Schon wenige Wochen später hatte der dünne Stab kleine Sprossen ausgetrieben. Ich sah’s mit Lust. Denn Leben und leben lassen ist das Motto für den Garten. Mein Ziel: die Schaffung verschiedener kleiner Biotope für alles, was kreucht und fleucht und fliegt.

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Misanthropieübungen zu Hause

„Wer mit vierzig nicht Misanthrop ist, hat die Menschen nie geliebt.“
Chamfort

Durch Plauen zu schlendern ist ein Trauermarsch. Es scheint in dieser Stadt nur noch Rentner, Versehrte, Sonderbegabte, Volltätowierte, sozial Schwache – um es politisch korrekt zu sagen – und Migranten zu geben.

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Einsame Frauen

Vor Jahren schockierte mich eine Anwältin, deren beeindruckende Bücherwand ich befragte, mit dem Satz: „Wenn ich lese, will ich nicht nachdenken“. Ihre Sammlung bestand aus hunderten Krimis und Thrillern und sogenannten Bestsellern aller Art.

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Die Erde brennt!

Gestern mußte ich wieder mal den Oberschlauen spielen. Meine Frau kam mit ganz besorgtem Gesicht ins Zimmer und klagt über das Abbrennen des Urwaldes in Brasilien. „Feuer neben Feuer neben Feuer“, „in zehn Jahren sei alles vorbei“

Wohl der Frau, die einen starken Mann an ihrer Seite weiß, der ihr die Ängste nimmt, an den sie sich anlehnen kann. Ich nahm sie tröstend in den Arm und sagte:

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Ich liebe die Eine

Eine bildhübsche Frau heiratet einen reichen Mann. Wenn ich sage „bildhübsch“, dann muß man sich eine Frau wie Scarlett Johansson oder Brigitte Bardot vorstellen, eine Schönheit also, die jedes Männerherz höher schlagen läßt, von jenem geheimen Zauber, den man nicht erklären, dem man nur erliegen kann. Sie hätte jeden haben können, jeden!

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Ramadan in Kopenhagen

Vorgestern schrieb ich vom ideologieinduzierten Gruppenzwang, heute lese ich ein Beispiel, das mich tief erschüttert.

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Die Angst-Maschine

Ich saß heute im Garten, las ein Buch und beobachtete die Natur um mich herum. Die Katzen hatten die Hälfte ihres Futters verschmäht. Bald fanden sich Wespen ein und brauchten eine Stunde, die Schüssel sauber zu fressen. Mit Eifer durchbissen sie mit ihrem scharfen Mundwerkzeug die Fleischfasern und flogen mit ihrer Beute davon. Trafen sich mehrere Exemplare, dann gab es erbitterte Kämpfe, manchmal waren vier oder fünf Tiere in einander verknäult. Mit meinem Nahglas war ich unmittelbar dran.

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