Die gefährlichste Frau der Welt

Schwachsinn, dein Nam‘ ist Weib (frei nach Shakespeare)

Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt: wenn die Kanzlerin den Mund in freier Rede auftut, dann sind die Fettnäpfchen nicht weit. Den gestrigen ungeheuren Satz jedoch als Fettnäpfchen abzutun, wäre fatal.

Nach dem G7-Treffen in Taormina, bei dem offensichtlich die zur Schau getragene Einigkeit und Tracht und Freizeit nicht aufkommen wollte – wir wissen, warum – fühlt sich „die Merkel“ – so, mit Artikel, nannte man früher die Femmes fatales, später die Feministinnen, die sie selbst nicht sein will –, fühlt sich „die Merkel“ in bierseliger Runde also berufen, eine neue Ära auszuplärren: „Und die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei.“

I beg your pardon? Habe ich gerade richtig gehört? Die Frau, die seit fast zwei Jahren internationales und deutsches Recht noch immer ungestraft bricht, die Frau, die dem Land in ad-hoc-Entscheidungen existentielle Bürden aufhalste und existenzgefährdende Wendemanöver fährt – z.B. in der Energiepolitik, bei Multikulti, der Schulpolitik, der Wirtschaftspolitik, der Griechenlandrettung etc. –, die Frau, die sich erdreistete vor ihrer Wahl eine PKW-Maut kategorisch auszuschließen, um sie kurz danach einsickern zu lassen …, die Frau auch, die keine Europakarte lesen kann und beim Artikel 1 GG ins Stottern kommt, diese Frau, wagt es, von „sich-Verlassen-können“, von Vertrauen also zu sprechen?

Und damit noch nicht genug! Sie fährt unmittelbar fort: „Das habe ich in den letzten Tagen erlebt.“ Sie fundiert ihre weltpolitische Volte also auf privater, individueller Erfahrung; es kommt ihr nicht in den Sinn, daß man die Grenzen der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit – ein Euphemismus für Dummheit –, nie zum Kriterium von Maximalentscheidungen machen sollte, noch dazu, wenn sie die Schicksale anderer Menschen betreffen.

„Und deshalb kann ich nur sagen“ – da ist der alternativlose Kausalschluß und -bruch: ich habe erlebt und deshalb müssen wir –: „Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen …“

Der grammatische Lapsus, der spätestens im dritten Satz so wahrscheinlich war wie der heutige Sonnenuntergang, ist vielleicht mehr als man denkt. Sie beginnt mit einem Plural und endet mit einem Singular: Wir Europäer müssen unser Schicksal also nicht in unsere Hände nehmen, wie es die deutsche Sprache in ihrer unendlichen Weisheit vorgibt, sondern, nach Merkel, in die eine, die eigene Hand nehmen. Nun, wessen Hand mag das wohl sein? Sich auf „Merkel“ einen Reim machen, ist wahrlich nicht schwer.

Doch damit der Pein nicht genug. Sie wird für diesen Wahnsinn von der CSU-Crowd auch noch frenetisch gefeiert, vor dem gleichen Publikum, das ihr  vor 18 Monaten eine öffentliche Demütigung und eine schwere Niederlage sondergleichen bescherte. Wer je einer Masse vertraute ist per se Idiot und ungebildet dazu[1], aber so viele Wetterfahnen auf einem Haufen in prekärer gesellschaftlicher Lage übersteigen den Horizont des historisch vorbelasteten Gedächtnisses. Nun wird nachempfindbar – und auch ein stückweit entschuldbar – was im Jahre des Todes des Herrn plus 1900 vor sich ging.

Aber auch das ist noch nicht der Fahnenstange Ende. Zu aller Desillusionierung des gesunden Menschenverstandes, gesellt sich noch die außer Rand und Band geratene Systempresse, weltweit, die den Wahnsinn in schrillen Sieges- und Heil-Tönen feiert. Dort ist Merkel ein Held – keine Heldin –, dort ist „jeder Satz ein Treffer“, dort spricht man von „tektonischen Verschiebungen“ – soll sie doch US-Präsident werden – , dort spricht man „vom Ende einer Ära“ und der Erzkabalist Siggi – „Die Basis kabbalistischer Traditionen ist die Suche des Menschen nach der Erfahrung einer unmittelbaren Beziehung zu Gott“ (Wiki) und: Die Basis kabalistischer Tradition ist die Suche des Menschen nach einer höheren Position (SW) – spricht den USA gleich mal die Führungsrolle ab. Zum wiederholten Male läutet Merkel selbstherrlich eine neue Ära ein, von heute auf morgen und ein bißchen nach Bauchgefühl.

Wer aber ist nun der neue Führer?

Die Inselbegabung der Deutschen hat sich ein weiteres Mal durchgesetzt: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

[1] Le Bón, Canetti, Broch, Freud, Hofstätter, Reich, Ortega y Gasset sollten uns eines Besseren belehrt haben.

Ramadan als Wehrübung

Gerade begehen Millionen unserer Mitmenschen den Ramadan. Mittlerweile wird das in der Presse gefeiert, mittlerweile klären die Medien flächendeckend auf, mittlerweile wünschen staatliche Stellen einen „Gesegneten Ramadan“, mittlerweile haben wir uns an den Mundgeruch in der Straßenbahn gewöhnt – als Ausdruck des Rechtes auf freie Religionsausübung.

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Frau Merkel hilft!

Ich will aber trotzdem sagen, daß wir auch aufpassen müssen, daß wir wirklich denen helfen, die unsere Hilfe brauchen, und davon gibt es mehr als genug auf der Welt.

Angela Merkel am 25.5.2017 auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin

Wo bleiben die Terroristen?

Despite the missteps of U.S. foreign policy, the terrorists‘ missteps have been even worse. That’s why I believe that our fears of terrorism are exaggerated. There just aren’t many terrorists, thank goodness.” Charles Kurzman

Um die Ecke denken, überraschen, nicht ausrechenbar sein … das hat mich schon immer fasziniert. Und wenn in einer Welt, in der wir permanent über die Tatsache stolpern, daß radikaler Islam Terrorismus in großer Zahl und quasi per Gesetz erzeugt, einer kommt und indirekt fragt: „Why are there so few Muslim Terrorists?“, warum es also eigentlich so wenige Terroristen gibt, dann hat er mich schon gebannt.

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Was wir jetzt tun müssen!

Diesmal England, diesmal Manchester. Ein mutmaßlich islamistischer Terrorist hat sich und mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen.

Während ihn Jungfrauen erwarten, bleiben die Schicksale der Opfer – viele Kinder darunter – bis auf weiteres unbekannt. Nur den Schmerz der Hinterbliebenen können wir erahnen …

Das muß ein Ende haben! So etwas darf sich nicht wiederholen! Deutschland muß sich wappnen!

Was nun dringendst zu tun ist:

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