Fundstücke LIX

Sieh an! Sachsen hat ein Linksextremismusproblem:

Sachsens Problem mit dem Linksextremismus

Langer Beitrag Peter Sloterdijks in der NZZ

Sloterdijk seziert das zynische Bewußtsein zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Noch einmal Sloterdijk über Paulus, Nietzsche, Religion

Kritik der frohen Botschaft

Grundlegend: Norbert Bolz über grüne Ideologie, die Katholische Kirche, Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik

Die grüne Katastrophen-Kirche

„Relotius-Presse“ ist ein ironisch-zynisches Schlagwort geworden. Der Beispiele gibt es Legion, selbst in den „konservativen Organen“. Hier ein besonders dreistes Stück:

Rassismus: Kann man noch nach Deutschland reisen?

Der erste Journalist hat es kapiert (z.Z. Bezahlschranke):

Afrikas Bevölkerung wächst und wächst und wächst

Erhellendes und erschütterndes Interview Helmut Lethens über die Schulentlassung seiner Kinder, den Streit mit seiner Ehefrau Caroline Sommerfeld und die 68er.

Zwischen den Stühlen

Eine der solidesten Stimmen – immer lesenswert – im konservativen Bereich ist Karlheinz Weißmann. Auf JF eine schöne Würdigung zum 60. Geburtstag

Das Denken mit dem Handeln verbinden

Viele Journalisten sind ideolgiebelastet – einige so sehr, daß es an Idiotie grenzt. Die selbstevidente Abrechnung mit Handball-Ikone Kretzschmar im „Tagesspiegel“ ist ein erschreckendes Beispiel:

Stefan Kretschmars Aussagen sind falsch und gefährlich

Bernd Stegemann, eines der Gesichter von „Aufstehen“, über liberalen Populismus und mehr.

Merkel ist die Erfinderin des einschläfernden Politikstils, den Habeck nun perfektioniert

Erstaunlich, wie unterschiedlich man Bücher lesen kann. Wenn Liane Bednarz – die hier auseinandergenommen wurdeüber Björn Höckes Buchdas hier ganz anders besprochen wurde – schreibt, dann, tja dann darf man sicher sein: wir sind

Inside Höcke Teil 1

mehr noch jedoch Inside Bednarz: Teil 2

Im “Neuen Deutschland” – das gibt es noch – denkt die Revolutionärin und Aktivistin Bini Adamczak über die Revolution nach. Denken am linken Rand in Reinform:

Der Mut, dem Gegner in die Augen zu schauen

Auf „Ein Prozent“ kann man den Versuch lesen, der neuen Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes für die AfD einen tieferen Sinn zuzuordnen:

Gelenkte Demokratie: AfD unter VS-Beobachtung

Spannend, entlarvend, wichtig der Artikel über das Verschwinden der Germanen aus dem Geschichtsunterricht. Gelebte und begründete Geschichtsvergessenheit, die ahnen läßt, was folgen wird.

Warum die Germanen aus den Lehrplänen verschwinden (Bezahlschranke). (dazu als Buchempfehlung: Vonderach: Gab es Germanen? )

Einer Susan haben wir es zu danken, daß nun auch auf Ebay das N-Wort automatisch gelöscht wird. Susan freut sich und verteilt nun N-Puppen als – Wortlaut – „empowerndes Geschenk“. Die Welt ein bißchen besser gemacht!

Diese Mutter hat erreicht, daß eBay Deutschland das N-Wort blocken will

„Am gefährlichsten in unserer Welt ist es, Christ zu sein“, sagt ein Pfarrer (SPD) in der „Welt“. „Die absolut größte Verfolgung aber geschieht noch immer in der islamischen Welt. Also in der Welt, deren Flüchtlingen wir bei uns Raum geben.“ – ungewöhnliche Töne:

Gegen Christenverfolgung ist Appeasement nutzlos

Des Wahnsinns fette Beute – Sascha Lobos Brandbrief wird als Panikmarker in die Annalen deutscher Journalistikkunst eingehen.

So kann es nicht weitergehen

Wenn das Eigene beschützt und bewahrt wird, dann entstehen faszinierende Geschichten wie diese über den Rücktritt des japanischen Sumo-Großmeisters Kisenosato.

Der Großmeister kann nicht mehr

Globalismus: Über das Geschäft mit dem Plastikmüll

Vermülltes Idyll

Als Sammlung von kriminellen Ereignissen, die es ohne eine gewisse Einwanderungspolitik nicht gegeben hätte, hat sich die Plattform Politikversagen etabliert:

http://www.politikversagen.net/

Nicht viel Neues in Plauen, nur ein paar Männer haben sich im Streit verletzt.

PS: Leider verstecken manche Zeitschriften immer mehr Artikel hinter Bezahlschranken, die anfangs frei zugänglich waren. Ich verlinke sie nur dann, wenn ich sie wirklich für signifikant halte.

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Ein Brief an den Feind

Es dürfte im Umkreis dieses Blogs ein mehrfaches Interesse an Helmut Lethens neuem Buch „Die Staatsräte“ geben. Das Zeitsujet, die Jahre des Nationalsozialismus und ihre Verwindung, gehören seit je zum engeren Aufmerksamkeitsspektrum, Carl Schmitt, Ernst Jünger oder Gottfried Benn zählen zum spezifischen Kanon, aber es kommt nun ein dritter wesentlicher Punkt hinzu: Lethen, Jahrgang 39, 68er, emeritierter Professor, Literaturwissenschaftler, einst in KPD-Kreisen aktiv und noch immer bekennender Linker, ist mit Caroline Sommerfeld verheiratet, die seit zweieinhalb Jahren einen kometenhaften Aufstieg im Sezessions-Milieu feierte. Das führte zu Verunsicherungen, hüben wie drüben.

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Gibt es noch Meinungsfreiheit?

Auf jede Frage ohne Fragewort gibt es mindestens zwei Antworten: Ja und Nein. Meistens gibt es noch viele mehr, die sich im Bereich des „vielleicht“, „Ja, aber“, „Nein, aber“ bewegen. Den Riß in einer Gesellschaft – z.B. links/rechts – kann man dann letztgültig feststellen, wenn sie dazu tendiert, die Vielfalt der Antwortmöglichkeiten in der Mitte zu negieren und Ja/Nein-Antworten zu favorisieren.

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Helmut Lethen – 80 Jahre

Von Lethen lernen

„Es ist ja auffällig, wie in Augenblicken der Depression die Linke zu den Konservativen schielt.“ Helmut Lethen

Müßte ich unter Helmut Lethens Büchern eines wählen, dann wäre das nicht sein Hauptwerk „Verhaltenslehren der Kälte“, worin er die Topoi der Gefühllosigkeit und Frostigkeit in den „Lebensversuchen nach dem Krieg“ systemisch nachzeichnet, es wäre auch nicht sein lehrreiches Buch über Gottfried Benn, das bewußt keine Biographie sein will, sondern ein szenischer Einfühlversuch in einen hermetisch sich absondernden Paradigmenmenschen und es wäre schließlich auch nicht sein neuestes Werk „Die Staatsräte“, selbst wenn man es als lobenswertes Gesprächsangebot an den politischen Gegner mißverstehen kann, nein, meine Wahl fiele ohne zu zögern auf das schmale autobiographische Bändchen „Suche nach dem Handorakel“ und ich möchte sogleich hinzufügen, daß man es exakt als solches lesen müsse, nämlich als ein eigenes Handorakel! Vor allem die Rechte täte gut daran, dieses erzlinke Brevier genauestens unter die Lupe zu nehmen.

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Nachdenken über Seifenblasen

Auf dem Pécser Széchenyi Tér vor der einstigen Moschee, dem sehenswerten Dzsámi, wie die Ungarn sagen, steht ein Straßenkünstler und formt riesige Seifenblasen. Sie fliegen – man kann das an der Ausrichtung des Gotteshauses kontrollieren – Richtung Mekka. Eine kleine Schar Kinder hat sich eingefunden und hascht nach den Blasen, bringt sie zum Platzen.

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Den Terror sehen

Begriff und Konzept des Terrors werden – wie so viele Kategorien – in unseren Medien inflationär gebraucht.

Umso verwunderlicher ist es, daß dort, wo nach allen Definitionskünsten der Welt reiner Terror vorliegt, man auf den Begriff verzichtet. Das Attentat auf den Bundestagsabgeordneten und Bremer Parteivorsitzenden der AfD erfüllt – sofern politisch motiviert – nun alle Kriterien des Terrors.

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