Fundstücke LXXI

chronologisch

Überlegungen zum Begriff „Volk“ und was sich daraus unter Vorzeichen der demographischen Veränderung für den Sozialstaat ergibt.

Staat und Volk – die Gretchenfrage unserer Zeit

Wie Statistik im Sinne der Weltanschauung gebraucht werden kann, zeigt laut JF die Zunahme des rechtsextremen Terrorismus.

Der rechtsextreme Teufel steckt im Detail

Thorsten Hinz‘ Traktat über den Haß:

Den Haß fixiert, wer die Macht besitzt

Der Schnauzbart Nietzsches als Phallussymbol und Schutz vor dem Weibe? Klingt nach Spaßphilosophie, hat aber viel von Nietzsche verstanden:

Nietzsche wollte Held sein – dahinter steckt weibliches Denken

Volker Weiß hat einen Ernst-Jünger-Film gedreht, ganz im Sinne seiner linken Einstellung. Darüber gab es in der FAZ eine überraschend ermutigende Besprechung

Auf den Kategorienklippen

Großartiger Beitrag über die berühmte Akademie des FC Barcelona – ein wirklicher Einblick ins Fußball-Denken:

Es paßt nicht mehr

Die verordnete Freiheit führt immer – auch wenn es die Vertreter nicht bemerken – zur Radikalität.

Ist es radikal, Kinder geschlechtsneutral zu erziehen?

Überraschend schöne Würdigung Botho Strauß‘ zu dessen 75. Geburtstag in der FAZ

Die Phantome des Zeichners

Folgt man Thomas Veigel auf „Eigentümlich frei“, dann ist Chile geradezu ein Paradebeispiel wie linke Politik und Wirtschaftsführung in all ihren Facetten in den Niedergang führen muß:

Prosperierendes Land an die Wand gefahren

Klimaforscher Hans von Storch meint, daß Klimakritik mittlerweile zum Vorwand verkommen ist, ganz andere Ziele durchzusetzen

Die Trittbrettfahrer der Klimakrise

Die Schweizer „Weltwoche“ hat es gewagt, Björn Höcke ausführlich zu befragen.

Ich meine es nicht böse

Faszinierend: unter israelischen Fußball-Fans gibt es eine seltsame Nazi- und Holocaust-Folklore. Der Begriff des „Deutschen“ ist vielfältig besetzt:

Wo Israelis sich als Nazi beschimpfen

Eine vorrangig soziale Partei in Zeiten der Klimakrise kann nur langfristig asoziale und destabilisierende Politik machen, meint Johannes Schneider von der „Zeit“ und entwirft ein bemerkenswertes Szenario:

Die SPD muß sterben, damit wir leben können

Der Begriff der „Rasse“ bezüglich des Menschen sei ein soziales Konstrukt – das wagt heute niemand mehr anzuzweifeln. Was aber, wenn die genetische Forschung zunehmend Differenzen sichtbar macht? Eine sensible Einordnung liefert David Reich:

How Genetics Is Changing Our Understanding of ‘Race’

Über die Aporien des virtual signaling schreibt Philosoph Neil Levy erhellendes:

Is virtue signalling a perversion of morality?

Die faszinierende Geschichte der klassischen Bildung in proletarischen Kreisen wird von Edith Hall aufgerollt.

Classics for the people

Wenn Zeller mich zum Lachen bringt – das ist nicht einfach – dann bekommt er von mir eine kleine Finanzspritze. Auf Seite 854 seiner Zeitung war es wieder soweit.

Zeller Zeitung

Das Video:

This blew my mind!

Volk und Scham

Angela Merkel war in Auschwitz. Zu Ende ihrer Ära geht sie diesen Weg, den andere – wie Heiko Maas etwa – an den Anfang ihrer politischen Karriere setzen, ja sogar als Agens bezeichnen: „Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen“, tönte der Außenminister.

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Prometheus des Sex

Auch nachdem Otto Mainzers Opus Magnum „Prometheus“ 1993 bei Rowohlt als Paperback erschien und nun endlich auf die verdiente Verbreitung hoffen konnte, scheint es noch immer nicht entdeckt worden zu sein, führt es noch immer ein ungerechtes Nischendasein. Das kann auch an seiner Brisanz liegen, die den Leser ganz unmittelbar anspricht, die aber vor allem nach gesellschaftlicher Veränderung schreit.

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Was ich nicht verstehe

Zu meinem großen Erstaunen wiederholte sich in Berlin eine Geschichte aus dem letzten Jahr. Kaum am Brandenburger Tor angekommen, fiel mir eine Gruppe sehr junger Menschen auf, teilweise noch pubertär, die sich unter einem Hauseingang an der seitlich gelegenen Ebert-Straße trafen und rege diskutierten. Physiognomie und Teint vereinten sie und machten sie zu einer Ethnie und Kultur zugehörig identifizierbar. Sie hielten Zettel und Stift in der Hand, schwärmten dann aus.

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Vom Knüppel zur automatischen Fabrik

Jürgen Kuczynskis Werk glaubte ich eigentlich zu kennen aber im Verdi-Buchladen in Berlin fällt mir ein Buch in die Hand, das meiner langjährigen Aufmerksamkeit bisher entgangen war. „Vom Knüppel zur automatischen Fabrik“ wurde im Kinderbuchverlag der DDR herausgegeben und wandte sich 1960, als es zum ersten Male erschien, an die Jugend und vielleicht auch den Arbeiter, der noch nicht am Marxismus-Leninismus geleckt hatte. Nun bringt es ein „Verlag zur Förderung der wissenschaftlichen Weltanschauung“ neu heraus, im Reclam-Format zum unschlagbaren Preis von sechs Euro.

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Klimanotstand – ein Szenario

Mit der Notstandsresolution des Europäischen Parlaments wurde die Panikschraube eine entscheidende Runde weitergedreht. Der Beschluß ist selbst bereits ein Beweis tiefsitzender Angst und weitverbreiteter Kopflosigkeit. Diese wird die Demokratie in der jetzigen Form weiter schwächen und vielleicht sogar abschaffen.

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Berlin in Bildern

Wir waren ein paar Tage in Berlin – ich will darüber nicht viele Worte verlieren, der letztjährige Eindruck hat sich nur bestätigt. Daher nur einige Bilder, aufgenommen mit der Spiegelreflexlosen Samsung I9105P Galaxy S II 8 Megapixel. Der Schwerpunkt der Aufnahmen war der Kontrast zu Budapest: es wurden also nur Dinge photographiert, die ich in der Innenstadt von Budapest nicht gesehen haben.

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