Das Ungesagte

Wir haben Gäste aus Deutschland Ost, ganz weit Ost. Die bringen ein paar Geschichten mit aus einer Stadt, die gerade einen aufsehenerregenden Prozeß um den Mord an einer Rentnerin und mehrere Krawalle im Stadtzentrum zu verkraften hat.

Zum Beispiel vom befreundeten und desillusionierten Gynäkologen, der sagt, daß er kaum noch deutsche Mütter zu betreuen hat. Stattdessen sitzen schwangere Kopftuchfrauen in seiner Praxis. An deren Seite stets der Mann, der sicher stellt, daß der Mediziner auch nichts Falsches macht.

Oder von der Tochter einer Kollegin, die mit ihren zehn Jahren schon etwas überdurchschnittlich entwickelt ist, was ihr einen Heiratsantrag eingebracht hat. An der Bushaltestelle steigt ein junger Mann vom Rad und fragt sie, ob sie nicht mit ihm ins Gebüsch gehen wolle. Er suche dringend eine Frau und wolle sie auch heiraten.

Zum Glück scheint die Kleine die Dimension der Sache nicht begriffen zu haben. Zu Hause erzählt sie es unbefangen ihren Eltern. Die informieren die Polizei. In den nächsten Tagen werden Kriminalbeamte und Staatsschutz vorstellig; es dauert ein paar Tage, bis man eine weibliche Beamte auftreiben kann – immer wieder muß das Mädchen erzählen.

Die lokale Presse verschweigt den Vorfall. Selbst PI-News entgeht die Beute.  Der Täter bleibt unbekannt obwohl er einer der wenigen hundert Syrer in der Stadt sein muß.

PS: Bei all diesen Botschaften tut es gut, heute in der Presse – wissenschaftlich untermauert – zu lesen: „Als Frau muß man heute nicht mehr Angst vor sexuellen Übergriffen haben als noch vor ein paar Jahren. Die allgemeine Sicherheitslage in Deutschland hat sich nicht verschlechtert.

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Ballaballa

Meine dänischen Freunde versorgen mich immer wieder mit dänischen Zeitschriften. Auf Heimaturlaub greifen sie nach allem, was sie kriegen können und ich bin dankbarer Abnehmer. Gerade liegt das „Ballerup Bladet“ vom 10. Oktober vor mir, ein Provinzblatt. Ballerup ist ein vergleichsweise gemütlicher Vorort Kopenhagens, halb Eigenheimsiedlung, halb proletarisch mit Plattenbauten.

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Was Barbie drunter hat

Großer Bahnhof wegen Hidschab-Barbie!

Sehen wir es doch mal von einer anderen Seite, von unten. Seit je ist das Entscheidende nicht, was Barbie anhat, sondern was sie drunter hat.

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Mit Linken leben

Denn das Gejammer über die „Gefahr“, die von den „Rechtspopulisten“ drohe, klingt immer hohler, je mehr sich herausstellt, daß diese gar nicht „rechtsextrem“ sind, sondern in den meisten Dingen extrem recht haben. (Mit Linken leben)

Man sollte Bücher von Personen, die man kennt oder mit denen man gar befreundet ist, aus einsichtigen Gründen – des Magens wegen – nie rezensieren. Dies ist eine erfahrungsgesättigte Maxime, deren Wahrheit sich bisher nur ein einziges Mal nicht bestätigt hat.

Bis auf den heutigen Tag!

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Sexualdimorphismus

Ab und an schaue ich das örtliche TV – um offen zu sein, sogar regelmäßig.

Dieser Tage ging es um zwei Versammlungen.

Das eine Mal traf man sich, um über die frühe Kindesentwicklung beim Neugeborenen zu debattieren (ab: 5:15)

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