Die CDU als Gefahr für die Demokratie

Man darf sicher sein, daß Alexander Gauland, als er sich, gefragt nach seinem Tip für den CDU-Chefposten, in Schweigen hüllte, um durch seine Nähe den Wunschkandidaten nicht zu gefährden, nicht Annegret Kramp-Karrenbauer meinte. Vielleicht werden wir den Namen nie erfahren – das wäre bedauerlich, denn er würde uns einiges über das noch immer zu weiße Blatt AfD verraten und zwischen Merz und Spahn liegen Welten.

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Paradoxes Twerken

Wie alle Absolutismen verstrickt sich auch der fundamentalistische Feminismus und ideologische Moralismus schnell in Selbstwidersprüche. Man kann sie tagtäglich wahrnehmen. Schauen wir uns den letzten Skandal an.

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Schach dem Schach

Ich könnte mich ärgern! Wieder jede Menge Zeit vertrödelt! Und zwar mit Schach!

Das ist nun gerade die Stärke dieses Spiels: daß man damit wunderbar Zeit vertrödeln kann. Diese hervorragende Eigenschaft war es sogar, die mich dazu verleitete, ein paar Jahre diesem Spiel zu opfern. Dem Spielen weniger als dem Spiel, und weiter als zu einem lausigen Turnierspieler der D-Kategorie habe ich es auch nie geschafft. Im Spielen selbst wollte ich nur das Spiel begreifen – und seine Macht.

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Dekadenzgedöns

Allerdings giebt es Leute, ja, recht viele, die hierüber lächeln; weil sie unempfindlich gegen Geräusch sind: es sind jedoch eben die, welche auch unempfindlich gegen Gründe, gegen Gedanken, gegen Dichtungen und Kunstwerke, kurz, gegen geistige Eindrücke jeder Art sind. (Schopenhauer)

Den Grad der Dekadenz einer Gesellschaft, kann man an den großen historischen Parallelen erkennen – wie das David Engels etwa tut, Alessandro Barbero oder Alexander Demandt – aber auch an den ganz kleinen Details. Und ich behaupte:

Eine Gesellschaft, in der man zum Laubharken nicht mehr die Harke, sondern Laubbläser benutzt, ist wert unterzugehen.

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Vielfalt am Berg

Outdoor-Hersteller entschuldigt sich für zu viele weiße Models“, tituliert die „Junge Freiheit“ einen heutigen Artikel. In einem Offenen Brief – den man hier einsehen kann – entschuldigt sich der Hauptgeschäftsführer eines kanadischen Unternehmens für die Abwesenheit ethnischer Vielfalt in der Werbung:
„The truth is that we haven’t represented the diversity of Canadians or of our 5 million members.“

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Frankfurter Gewaltspirale

Die Frankfurter Buchmesse hinterließ freilich noch einen bitteren Nachgeschmack. Am Sonntagmorgen, dem 14.10., berichtete zuerst wohl die NZZ von einem tätlichen Angriff auf den Verleger Kubitschek, seine Frau Kositza und einen Mitarbeiter. Alle drei wurden dabei verletzt.

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