Kleine WM-Nachlese

Die Fifa möchte weniger schöne Frauen im Fußball. Die Einblendung junger hübscher Damen in Nationalfarben sei sexistisch. „Federico Addiechi, in der FIFA zuständig für Diversität, sagte: ‚Wir haben es den einzelnen Sendern und den Hosts gesagt. Wir wollen dagegen vorgehen.‘“ Die Lösung liegt auf der Hand: Quotenregelung! Häßlich, dick, verformt, schwarz und weiß … für alles gibt es eine Statistik, ergo eine Quote. Es sollte in Zukunft auch den Spielern untersagt werden, schöne Frauen aus dem gleichen Genpool zu daten, zu heiraten und zu schwängern.

Weiterlesen

Advertisements

Ungarische Vignetten

Schwimmbad in der ungarischen Kleinstadt. In der Männerumkleide hüpft zwischen den sich umkleidenden Männern die vielleicht siebenjährige Tochter eines der Männer herum – nackt. Ganz normal hier. Weiterlesen

Die rote Rassismuskarte

Ich spiele die Rass(ismus)karte nur sehr ungern. Als ontologischer Trumpf hat sie mich nie überzeugt – was an mangelnder Kenntnis der Diskussion, die mich bisher auch wenig interessierte, liegen mag –, ästhetisch finde ich sie wenig anziehend und erkenntnistheoretisch scheint sie mir kaum etwas zu leisten. Wenn andere sie allerdings im Diskursskat austeilen, dann muß man sie gezwungenermaßen aufnehmen. Trotzdem: es ist alles nur ein Spiel.

Weiterlesen

Sanés mißlungene Integration

Als Manchester City vor drei Wochen die Meisterschaft mit 100 000 Fans in der Stadt feierte, wurde Ilkay Gündogan, der den ganzen Tag schon sehr nachdenklich wirkte – es war der Tag, an dem sein Besuch bei Erdogan publik wurde –, auf offener Bühne gefragt (ab 16.55):Do you think this Manchester City side can beat the German National side?“ Gündogan kann endlich wieder lachen, muß eine Weile nachdenken – ein wahres Dilemma der Loyalitäten – und sagt dann lachend, zur Freude der Fans: „It’s possible“. Ich glaube, seit heute ist es mehr als das, es ist probable.

Weiterlesen