Immobilienkäufe in Sachsen

Innerhalb weniger Stunden werde ich über zwei Arten von Immobilienkäufen aufgeklärt.

In der FAZ unterrichtet uns der Sächsische Verfassungsschutz, daß es in Deutschland sage und schreibe 146 Immobilien gibt, die Rechtsextremen gehören. Institution und Organ nehmen das zum Anlaß, zu erhöhter Wachsamkeit aufzurufen. Demnach müsse also die Gesinnung eines Käufers eruiert werden, bevor man sich auf den Verkauf eines Hauses oder Hofes einläßt. „Es ist aber auch Aufgabe der Gesellschaft, der Wirtschaftsverbände und der Kreditinstitute, einen genauen Blick auf die Käufer von Immobilien zu haben. Es darf da nicht länger weggeschaut werden.“

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Polizeigewalt

Die deutsche Sprache hat die verblüffende Eigenschaft, in vielen Komposita uneindeutig zu sein – ein Begriff wie „Polizeigewalt“ kann theoretisch beides beschreiben: die Gewalt der Polizei und die Gewalt gegen die Polizei. Wir wurden in den letzten Tagen mit beidem reichlich versorgt.

Gleichwertig sind die beiden Gewaltformen nicht. Beide sind, wenn sie systemisch auftreten, besorgniserregend. Die eine signalisiert die Erosion des Staates, die andere seine Wucherung hin zur Gewaltherrschaft.

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Multikulti im Sandkasten

„Nicht ‚Rassismus‘ ist ein ‚strukturelles Problem‘, sondern der ‚Multikulturalismus‘. ‚Rassismus‘ ist die Hypothese der Multikulturalisten, warum ihr Projekt nicht funktioniert.“  (Martin Lichtmesz)

Die alltäglichen Schwierigkeiten des Zusammenlebens in einer bunten, multikulturellen Gesellschaft kann man vielleicht am besten auf einem großstädtischen Kinderspielplatz erleben.

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Das andere der Kulturen

Oh, East is East and West is West, and never the twain shall meet, Till Earth and Sky stand presently at God’s great Judgment Seat …

Einer, der es wissen mußte, war Rudyard Kipling (1865-1938) gewesen. In Indien geboren, im heutigen Pakistan gelebt, ein Weltreisender, der den Kontakt mit anderen Kulturen immer gesucht hatte. Man kennt ihn heutzutage fast nur noch wegen seiner Kinderbücher („Dschungelbuch“, „Kim“), zu Lebzeiten galt er als einer der Meister der Kurzgeschichten, für die er auch den Nobelpreis erhielt.

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Die Messer-Falle

Wir erhalten täglich eine Liste von Erregungsvorschlägen und dürfen entscheiden, worüber wir uns echauffieren wollen. (Peter Sloterdijk)

Die folgenden Zeilen werden nicht allen meiner Leser gefallen – ein Grund mehr, sie zu schreiben.

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Vielfalt oder Vielheit II

Vielfalt oder Vielheit im öffentlichen Raum oder: Der Irrtum des Multikulturalismus

von: Johannes Leitner

Diversität schafft schuldhafte Identität

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„Schweden im Krieg“

Vor drei Wochen  erschien hier ein Beitrag unter dem Titel „Auflösungserscheinungen in Schweden“. Es handelte sich dabei von Anfang bis Ende um eine Übersetzung aus dem Dänischen. Der Artikel war in der Internetzeitschrift „Den Korte Avis“ erschienen und beschäftigte sich mit einigen spektakulären Aussagen des Vorstandschefs von Volvo.

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Ramadan in Kopenhagen

Vorgestern schrieb ich vom ideologieinduzierten Gruppenzwang, heute lese ich ein Beispiel, das mich tief erschüttert.

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Muslime in Sarajevo

Man ist in Sarajevo hochgradig verunsichert, ob man sich noch in einem europäischen oder schon einem nahöstlichen Land befindet. Daß der radikale Islam an dieser europäischen Grenze zudem mehr als einen Fuß in der Tür hat, ist offensichtlich. Viele Frauen laufen mit Kopftuch, die schwarze Komplettverschleierung ist Alltag.

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Auflösungserscheinungen in Schweden

Hin und wieder hört man, die Fremdenfeindlichkeit im Osten würde der Wirtschaft schaden, weil begehrte Fachkräfte Städte wie Dresden mieden oder Touristen ausblieben. Daß es auch einen umgekehrten Effekt gibt, betont die dänische Zeitschrift „Den Korte Avis„:

Auflösungserscheinungen in Schweden: Volvo schließt das Verlassen des Landes nicht mehr aus

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Völkerpsychologie

Ob ich diesen Artikel schreiben sollte, darüber habe ich lange nachgedacht. Man will ja schließlich nicht als Rassist verdächtigt werden. Und nach neuerem Verständnis dürften die folgenden Gedanken rassistisch sein. Das macht sie aber weder wahr noch falsch. Und ihre Wahr- oder Falschheit sollte auch niemanden automatisch zum Rassisten machen.

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Das Linsengericht Wahlerfolg

Im Nachgang der dänischen Folketingswahl werden nun die subtileren Zusammenhänge sichtbar. Daß Frauen linker wählen als Männer etwa, daß sie statistisch gesehen die Migration weniger problematisch sehen, ist scheinbar ein Internationalismus.

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Der große Austausch

Das Massaker von Christchurch und die unsägliche Affäre um Martin Sellner hat den Topos des „großen Austausches“ wieder an die Oberfläche der medialen Wahrnehmung gespült. Dort wird er nahezu unisono als „Verschwörungstheorie“ behandelt. Die Art und Weise, wie die meisten Journalisten und Experten über den Begriff oder den philosophischen Überbau der „Identitären Bewegung“ schreiben, deutet darauf hin, daß sie sich weder mit dem Gründungsdokument dieses Erklärungsansatzes noch mit den zahlreichen Veröffentlichungen Sellners und anderer Identitärer – hervorzuheben ist etwa Patrick Lenart – unvoreingenommen auseinandergesetzt haben.

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Berlins Köln

Berlin hat nun sein Köln. Was am 21.3.2019 auf dem Alexanderplatz passierte, mag weniger drastisch als die Kölner Silvesternacht gewesen sein, ist aber ebenso signifikant. Es wurde ein Präzedenzfall geschaffen, der sich jederzeit wiederholen kann und vermutlich auch wiederholen wird. Wie damals steht auch heute die Presse, trotz jahrelanger Vorbereitungsmöglichkeit, ohnmächtig vor diesem Phänomen. Vor Schreck verbreitet man überall einen Einheitstext – besser keine eigene Meinung haben!

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Hotel Amerika

Es gibt in Plauen eine Bücher-Telefonzelle. Man stellt ein Buch hinein und nimmt sich eines heraus – im Idealfall. Funktioniert seit drei Jahren recht ordentlich. Deswegen gehe ich nie ohne ein, zwei ausrangierte Schwarten in die Stadt. Man fischt dort keine Edelsteine heraus, aber da es praktisch nichts kostet und für mich nur Recycling ist, kann man mal etwas mitnehmen, was man sonst nicht kaufen würde, mal was probieren.

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Der lange Marsch in die Heimat

Als ich vier Wochen später bei Frau Schadt sitze, komme ich mir wie ein Medium vor, das die beiden Frauen, die beiden Schicksale (wieder) miteinander verbindet. Als Kinder wohnten sie nur ein paar Schritte voneinander entfernt, beide saßen im Herbst 47, bei der Vertreibung nach Deutschland, im selben Zug, im Viehwaggon und hatten anfangs vergleichbare Erfahrungen gemacht, aber die eine ist in Deutschland, der späteren DDR geblieben, ist auch nominell Deutsche geworden, die andere ist zurück nach Ungarn gelangt und hat eine Doppelexistenz geführt.

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Ein Flüchtling kreuzt seine Spur

Es gibt hier, im Süden Ungarns, eine kleine Quartalszeitschrift, die „Batschkaer Spuren”. Ein ungarndeutsches Magazin, von Ungarndeutschen für Ungarndeutsche, ein Traditionsblatt, das zwar keine lange Geschichte aufweisen kann, aber an der Aufarbeitung einer solchen und dem Kampf gegen das Vergessen arbeitet.

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