Ein Tag in Serbien

Heute geht es nach Serbien. Von Mórahalom fährt man zehn Minuten bis zur Grenze, nach Röszke. Röszke – klingt der Name noch? Genau! Vor exakt zwei Jahren war Röszke Weltpolitik, stand das kleine verschlafene Nest an der ungarisch-serbischen Grenze im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ganze Horden von Journalisten kamen und berichteten.

Als plötzlich jeden Tag tausende Menschen über die Grenze in die EU strömten, entstanden auf ungarischer Seite große Erstaufnahmelager. Dort wurden die Migranten zum ersten Mal erfaßt. Auch Ungarn war mit der Situation überfordert, die humanitären und sanitären Bedingungen sollen katastrophal gewesen sein.

Weiterlesen

Advertisements

Wie es weitergeht

Bevor es zurück nach Ungarn geht, noch ein letzter Besuch bei Hussain. Auf dem Weg dorthin fahre ich mit dem Fahrrad an zwei dunkel gekleideten Muskelprotzen vorbei. Das sind also die „schwarzen Sheriffs“, Männer eines privaten Sicherheitsdienstes, die die Stadt beauftragt hat, die seit zwei Jahren überforderte Polizei im Stadtzentrum zu unterstützen. Zu bunt gehört offenbar auch schwarz.

Weiterlesen

Migrationsunterricht in Ungarn

Ein seltsames Phänomen: seit ich in Ungarn bin, muß ich mich um nichts mehr kümmern, alles kommt auf mich zu. Aus kaum erklärlichen Gründen werden mir dauernd Vorschläge gemacht, werden Anfragen gestellt und ich kann mir heraussuchen, was ich annehme und was nicht.

Weiterlesen

Hamburg, Sodom und Gomorrha

„Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorrha …“ (Gen. 19,24)

Hamburg brennt! Und ich behaupte, daß auch das ein fernes Ergebnis jener fatalen Fehlentscheidungen des Sommers 2015 ist.

Weiterlesen