Das älteste Programm

Vor dem Fenster plustert sich der Star auf.

Er sitzt auf dem Starenkasten und pfeift sein Lied. In der Sonne weitet er seine Flügel aus, damit er von oben besser gesehen wird, imposanter, männlicher wirkt. Dann hebt er den Kopf, tiriliert und klappert, so daß sich am Hals alle Federn aufstellen und rhythmisch mitschwingen.

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Du brauchst keinen BH

Wir waren im Thermalbad in Harkány. Da lief eine junge Blonde in knappem Bikini an mir vorüber, mit einer klassischen Büste – vielleicht sogar ein bißchen mehr – fest und weiß wie Marmor! Ich dachte: Die braucht auch keinen Bikini, an der Form würde sich nichts ändern.

Hatte ich diesen Satz nicht gerade erst gelesen?

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Paradoxes Twerken

Wie alle Absolutismen verstrickt sich auch der fundamentalistische Feminismus und ideologische Moralismus schnell in Selbstwidersprüche. Man kann sie tagtäglich wahrnehmen. Schauen wir uns den letzten Skandal an.

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Vielfalt am Berg

Outdoor-Hersteller entschuldigt sich für zu viele weiße Models“, tituliert die „Junge Freiheit“ einen heutigen Artikel. In einem Offenen Brief – den man hier einsehen kann – entschuldigt sich der Hauptgeschäftsführer eines kanadischen Unternehmens für die Abwesenheit ethnischer Vielfalt in der Werbung:
„The truth is that we haven’t represented the diversity of Canadians or of our 5 million members.“

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Wir sind im Fernsehen!

Das war Ende der 70er Jahre eine kleine Sensation, als bekannt wurde, daß die „Aktuelle Kamera“ in unserer kleinen Stadt drehen würde. Wir, die Straßenkinder – also die Kinder, die noch unbeschwert in großen Horden beiderlei Geschlechts stundenlang und ohne Aufsicht auf den Straßen spielten –, rannten dort hin und sahen zu: Kameras, Aufnahmewagen, Menschen mit Mikrophon, endlose Kabel … das war aufregend und abends kam alles im Fernsehen.

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