Vom Ende der Welt

Ist die Auslöschung aller Dinge, der Menschen und der eigenen Person überhaupt denkbar oder denken wir nichts, wenn wir uns das Nichts denken? (André Glucksmann)

Nun ist es also offiziell – auch 2019 ist die Welt nicht untergegangen.[1] Damit hat sich die Prophezeiung des berühmten Propheten Alois Irlmaier, die wir letztes Jahr an dieser Stelle kurz diskutierten, als falsch erwiesen, zumindest jene Auslegungen, die seine Worte derart interpretiert hatten. Ein Bekannter zog sich deswegen in die bayerischen Berge zurück, denn dort sollte es einen Streifen geben, der vom Untergang verschont werden würde. Auch „Raskolnikow“ – nahezu vergötterter Forist unter den Lesern der „Sezession“ – lag mit seiner Prognose falsch. Er hatte vor zwei oder drei Jahren[2] den großen Krieg bis Ende 2019, den großen Zusammenbruch angekündigt. Irrtümlicherweise, wie wir seit heute wissen.

Es gibt ihn wieder, den „neuerdings erhobenen apokalyptischen Ton in der Philosophie“[3] und Politik und er kommt nicht mehr nur von rechts, sondern deutlich lauter und verzweifelter von links und grünlinks. Aber kann man das Ende überhaupt ankündigen, kann man es denken?

Natürlich wird die Menschheit enden. Sie besteht aus endlichen Einzelwesen, deren sie Überlebendes nicht die Seele, sondern das Gen ist[4], und sie ist von gewaltigen Naturkräften abhängig. Wir können mit Sicherheit sagen, daß es sie in 5 Milliarden Jahren nicht mehr geben wird – und wo wird dann Gott sein? –, wenn die Sonne aufgehört hat zu scheinen, wenn sie zuvor die kleine Erdkugel aufgesogen haben wird. Sie, die Menschheit, wird auch dann schon nicht mehr sein, wenn das vergleichsweise kurze Zeitfenster der relativen Stabilität im Zusammenspiel der wesentlichen Kräfte, das Leben überhaupt nur ermöglicht, wieder geschlossen sein wird. Bis dahin aber werden enorme Asteroideneinschläge oder Supervulkanausbrüche o.ä. das Leben ohne uns neu organisieren. Aber darum geht es hier nicht. Wir sind Menschen und sollten darauf bestehen, menschlich zu argumentieren. Es geht um die selbstgemachte Apokalypse.

Arthur C. Danto hatte in seiner „Analytischen Geschichtsphilosophie“ auf das logische Paradox der Prophezeiung hingewiesen. Die ist nämlich schon deswegen nicht möglich, weil man sie – wenn man die Zukunft kennt – falsifizieren kann und zwar nicht, indem man das Ereignis verhindert oder verhindern könnte, sondern indem man es eher herbeiführt oder aber den Träger und den Chronisten des künftigen Ereignisses beseitigt. Wem die Zigeunerin hundert glückliche Jahre aus der Kristallkugel, der Hand oder den Karten liest, der kann sie im selben Moment widerlegen, indem er sich oder ihr eine Bleikugel durch den Kopf schießt. Im ersten Fall ist sein Leben beendet, im zweiten wird er dessen nicht mehr froh.

Doch sollen hier zwei weitere, vielleicht überraschende Kronzeugen angeführt werden, die man gemeinhin der „Postmoderne“ zuordnet – sie hat im konservativen Denken keinen guten Leumund.

In seiner Schrift „Von einem neuerdings erhobenen apokalyptischen Ton in der Philosophie“ hatte Jacques Derrida die widersprüchliche Mehrdeutigkeit der Apokalypse des Johannes aufgezeigt und den neutestamentarischen Schlußstein dekonstruiert. „Apokalypse“ nämlich bedeutet zweierlei: Untergang und Aufklärung oder Wahrheit. Wenn aber die Wahrheit der Untergang ist, dann kann sie nicht erscheinen oder doch nur im selben Moment ihres Erscheinens, der der Untergang ist. Aufklärung und Ende, also Tod, gehen hier zusammen und wer apokalyptisch aufklärt – erhellend untergehen läßt – steht unter dem Verdacht einer gewissen Todessehnsucht, umso mehr, wenn er es als Verheißung beschreibt. Wenn Aufklärung und Offenbarung zur Wahrheit führt, dann lautet deren Namen „Tod“ und ist folglich nicht mehr aussprechbar. „Es ist nicht allein die Wahrheit als geoffenbarte Wahrheit eines Geheimnisses um das Ende oder des Geheimnisses des Endes. Die Wahrheit selbst ist das Ende, die Bestimmung, daß die Wahrheit sich enthüllt, ist die Vollendung des Endes. Die Wahrheit ist das Ende und die Instanz des Jüngsten Gerichts. Die Struktur der Wahrheit wäre hier also apokalyptisch, und aus diesem Grunde gibt es keine Wahrheit der Apokalypse, die nicht wieder Wahrheit der Wahrheit wäre.“

In seiner inhaltlich benachbarten Schrift „No Apocalypse, not now“ konkretisiert er den Gedanken anhand der Atombombe. Es gibt die Apokalypse nicht, sie ist nicht real, weil sie bereits stattgefunden hat und zwar in den zahlreichen Texten und Kunstwerken, die sie thematisieren. Der Atomkrieg ist eine doppelte Innovation, „ist eine Spekulation und Erfindung im Sinne der Phantasie oder eine Erfindung, die es zu erfinden gilt (man braucht soviel Erfindungsgabe für das eine wie für das andere), und bis zum Augenblick ist er nur Literatur“ und nur als solche kann man über ihn sprechen. Es gibt ihn nur als „atomaren Referenten“, also in der Differenz.

Noch weiter greift Jean Baudrillard, der zweite Zeuge, aus. Für ihn ist das Zeitalter der Differenz schon vorbei, denn das schiere Übermaß an Differenz, an Vielfalt hat längst zur Indifferenz, zur „Implosion des Sinns“ geführt. Wolfgang Welsch faßte das passend zusammen: „Das Reale existiert nicht mehr, weil es von seinen klassischen Kontrasten wie Beschreibung, Deutung, Abbildung nicht mehr unterschieden werden kann“[5]. Wir leben in der Simulation. Bei Baudrillard gibt es keinen Referenten, keine Referenz mehr, nur noch leere Zeichen, „flottierende Signifikanten“, durch eine exorbitante Beschleunigung der Prozesse, sind wir „der referentiellen Sphäre von Wirklichkeit entkommen.“ Geschichte kann nicht mehr erzählt werden und folglich sind auch Prognosen unmöglich geworden. Dieses Paradox trieb er schon 1984 so weit, um zu behaupten: „Das Jahr 2000 findet nicht statt“[6]

Tatsächlich gab es – man wird sich erinnern – die denkbar größte apokalyptische Stimmung in den Jahren vor der Jahrtausendwende. Klassische millenaristische, meist religiös angetriebene Untergangsszenarien vereinten sich mit technizistischen Katastrophenvorstellungen. So glaubte man, daß die bereits weitflächig vernetzten Computer aufgrund der Zahlenumstellung von 1900 auf 2000, aufgrund des Millenium-Bugs, kollabieren müßten. Nichts von dem trat ein.

Diese Hysterie war ein Paradebeispiel für die Ablösung von Geschichte durch Simulation: die Nachricht substituierte die Realgeschichte, deren verbliebene Realität nur in der realen Realitätssimulation aufzufinden war. Je größer die Hysterie, umso geringer die Wirkung auf die Menschen, denn neben der unvorstellbaren Beschleunigung der Ereignisse, konstatierte Baudrillard auch ein paralleles Verschwinden der Geschichte aufgrund ihrer Langsamkeit, da die wachsende Indifferenz der Empfänger letztlich zur Erstarrung und Betäubung führt.

„Die Geschichte kommt gar nicht mehr dazu, sich abzuspielen, ihre eigene Zweckmäßigkeit in Betracht zu ziehen und von ihrem Ende zu träumen, sie verpufft in ihrer unmittelbaren Wirkung, sie erschöpft sich im Schaueffekt, sie fällt auf sich selbst zurück und implodiert in Aktualität. Im Grunde können wir gar nicht vom Ende der Geschichte sprechen, denn sie wird keine Zeit haben, ihr Ende zu erreichen. Ihre Wirkungen jagen einander, doch unabwendbar erlahmt ihr Sinn.“

Wenn Geschichte durch „ständige Ereignisse und Informationen als solche aufhört zu existieren“, dann sind wir zugleich in der Apokalypse, nach ihr und vor ihr. Ähnlich wie die Sexualität, die Erotik, das Geheimnis der Liebe durch die Pornographie entrückt, verschwindet auch die Apokalypse in ihrer medialen Dauerpräsenz und existiert nur noch in der Simulation.

Dabei ist die Bedeutung des apokalyptischen Denkens für die westliche Zivilisation konstitutiv. Es ist deswegen ein unerhörter Akt, weil es den Zirkel der Zeit zerriß und zur Linie dehnte. Es schuf damit seine eigenen Voraussetzungen, das A und das O, Anfang und Ende.

Baudrillard: „Mir geht es vielmehr um die Zeit, in der Geschichte sich abspielt, um die lineare Zeit, in der Ereignisse angeblich wie Ursache und Wirkung aufeinander folgen … Diese Zeit bezeichnet zugleich das Ende (einen eschatologischen Prozeß in beliebiger Form – Jüngstes Gericht oder Revolution, Heil oder Katastrophe) und einen unbefristeten Aufschub des Endes. Diese Zeit, in der allein eine Geschichte stattfinden kann, d.h. eine Aufeinanderfolge von Fakten, die zwar nicht sinnlos sind, doch nichts über die Zukunft aussagen, unterscheidet sich von der Zeit ritueller Gesellschaften. Dort haben sich alle Dinge bereits im Ursprung erfüllt …“

Es ist aufschlußreich, daß Baudrillard ausgerechnet den Terror als Beispiel einer subversiven Strategie, die Paradoxa der Zeit zu unterlaufen, erwähnt. Denn das erwartete Ende in der Offenbarung/Apokalypse verlangt nach Erfüllung/Erlösung und leidet zugleich unter der immer wiederkehrenden Erfahrung der Parusie-Verzögerung. Der Terror ist nun eine Möglichkeit, das Warten zu beenden, den Traum von einer Abkürzung zu verwirklichen. Er wird immer dann konsequent folgen, wenn die „millenaristischen Herausforderungen“ zu übermächtig erscheinen, wenn das Ende also unmittelbar bevor zu stehen scheint und dennoch auf sich warten läßt.

Die Wahrscheinlichkeit, daß heutiger ökologischer Katastrophismus zum Terror führen wird, ist exorbitant, mehr noch, er selbst ist schon der Terror! Der Terrorismus „versucht, die Macht durch einen absoluten Akt in die Falle zu locken, ohne das Ende der Geschichte abzuwarten. Er nimmt die ekstatische Position des Endes ein und hofft, damit die Bedingungen des Jüngsten Gerichts zu simulieren.“

„Gibt es nicht, einmal vom Terrorismus abgesehen, einen Abglanz jener gewaltsamen Heilserwartung auch im Phantasma der globalen Katastrophe, die heute über der Welt schwebt?“

Als wäre Baudrillard ein Hellseher gewesen: „Wenn die vorgestellten Ziele uns entschwinden, wenn auch die Geschichte sie nicht mehr verwirklichen kann, weil sie inzwischen zu Ende sein wird (…), dann ist es besser, gleich auf das Vorrücken des Endes zu setzen und die Ankunft des Messias kurzzuschließen. Darin lag immer schon eine teuflische Versuchung: die Letzten Dinge und deren Berechnung fälschen, die Zeit und das Zusammenfallen von Begebenheiten fälschen und das Ende beschleunigen – die Erfüllung nicht erwarten können oder insgeheim ahnend, daß auch das Versprechen der Erfüllung nur eine teuflische Fälschung ist.“

Die Apokalypse also fällt aus und sie wird, sollte sie dennoch kommen, nur als Simulation erscheinen, als gemachte. Gefährlicher als sie selbst sind ihre Prediger. Sie ist eine Katastrophe in den Köpfen, die Apokalypse in unseren Köpfen, als Gegenstand und als Vorgang. Dort wird sie – sollte sie kommen – das Denken kurzschließen: sie ist die Katastrophe der Ökologie des Geistes, sie kann nur „durch Kopfarbeit (Meditation)[7]“ und Aufklärung/Offenbarung verhindert werden.

Ergänzung:

Es gibt freilich eine Ausnahme, eine tatsächliche reale Gefahr, die im Zuge der ökologischen Dramatisierung immer mehr aus dem Fokus gerät. Peter Sloterdijk hatte etwa um dieselbe Zeit, als Baudrillard seine bahnbrechenden Gedanken faßte, eine Bombenmeditation entworfen[8] und darin die Atombombe als „den wirklichen Buddha des Westens“ bezeichnet, „eine perfekte, losgelöste souveräne Apparatur“, mit der wir „das Reich der praktischen Vernunft, wo man Zwecke mit angemessenen Mitteln verfolgt“, verlassen. Sie lade förmlich zur Meditation ein, zur letztlich einzig notwendigen. Sie ist der Ort, an dem auch Baudrillards gescheite Gedanken scheitern können. Wer die Apokalypse fürchtet, sollte zuerst die Bombe fürchten. Beide – Baudrillard und Sloterdijk – ziehen dennoch einen ähnlichen Schluß, daß der Ausweg aus der Gefahr nicht im Aktionismus, sondern in der Kontemplation liege: „Die Bombe fordert von uns weder Kampf noch Resignation, sondern Selbsterfahrung“ (Sloterdijk).

Doch auch hier ist noch nicht Schluß, da „die Bombe“, um die es eigentlich gehen müßte, wenn wir einen apokalyptischen Ton anschlagen, mehr ist als die Möglichkeit des Endes. Die Bombe ist der Träger der Apokalypse, die zugleich allen und niemandem mehr offenbar wird, die zugleich aber alle Menschen zum ersten und zum letzten Mal vereint[9]. Sie ist gleichzeitig Garant unseres Fortbestandes.

Es ist eine leichte Übung, den 70-jährigen Zustand des europäischen, scheinbar ewigen Friedens, der „Demokratie“ oder der „Europäischen Union“ oder ähnlich volatilen Entitäten zuzuschreiben, aber dahinter sitzt eine andere, eine größere Macht, die Macht der Bombe. Sie garantiert und gefährdet den Frieden im selben Moment und zu gleichen Maßen. Wollen wir die Apokalypse als „letzten Tag“ verhindern, müssen wir sie loswerden – wären wir sie los, wären die Tore zum Armageddon sperrangelweit offen …

[1] Ironie: diese Zeilen schreibe ich nicht jetzt, sondern am 18.12.2019
[2] leider finde ich den Forumsbeitrag nicht mehr
[3] Dies der Titel eines Aufsatzes Immanuel Kants.
[4] nach Richard Dawkins
[5] Wolfgang Welsch: Unsere postmoderne Moderne, 149
[6] So auch der Titel eines berühmten, meist belächelten, Aufsatzes
[7] Welsch S. 152
[8] Kritik der zynischen Vernunft. S. 252ff:
[9] Vgl: Glucksmann S. 253f.
Literatur:
Jean Baudrillard:
Das Jahr 2000 findet nicht statt. Berlin 1990
Transparenz des Bösen. Ein Essay über extreme Phänomene. Berlin 1992
Arthur C. Danto: Analytische Philosophie der Geschichte. Frankfurt 1980
Jacques Derrida: Apokalypse (Von einem neuerdings erhobenen apokalyptischen Ton in der Philosophie/No Apocalypse, not now). Wien 1985
André Glucksmann: Philosophie der Abschreckung. Stuttgart 1984
Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft. Frankfurt 1983
Wolfgang Welsch: Unsere postmoderne Moderne. Weinheim 1991

 

Siehe auch: Linkes Raunen

Die Geschichte der Zukunft

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2 Gedanken zu “Vom Ende der Welt

  1. Skeptiker schreibt:

    Gravierender als der schlechte Leumund, den die Postmoderne und die beiden genannten Denker bei Konservativen haben, ist der Umstand, dass „Linkes Denken“ die Brisanz der Diagnosen von Derrida und Baudrillard gar nicht verarbeitet hat, sofern es diese Texte überhaupt zur Kenntnis genommen hat und Derrida etwa nicht nur als rhetorische Flitterfolie für akademische Karriereverläufe gebraucht. Beide ziehen in der Tat aus ihrer Perspektive Schlüsse über Geschichte und Geschichtsdenken, die von anderer philosophischer Warte aus auch gezogen worden sind. Hier sei nur an Theodor Lessing, Poppers Historizismuskritik oder Löwiths Analyse der theologischen Grundlagen der Geschichtsphilosophie erinnert. Wenn weder ein kausaler noch teleologischer Verlauf der Geschichte aufweisbar ist – alle vielbeschworenen „Großen Erzählungen“ fehlgehen – bleibt immer noch die ideologische Verlockung bestehen, trivialmarxistische Mythen aus dem Zylinder zu ziehen: anders sind die Erfolge derartiger Versatzstücke in Medien und Politik nicht zu verstehen – und wenn die Linke schon keine konsistenten Zukunftsperspektiven mehr entwerfen kann, dann wirken immer noch die altbekannten Klischees sozioökonomischer Hauruckanalyse. In der Tat hat die Atombombe wie ein Katechon gewirkt und die Geschichte für eine Zeit lang aufhalten lassen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass schon in überschaubarer realer Geschichtszeit diese Phase beendet sein wird. Ein solches apokalyptisches Scenario wird beharrlich verdrängt – die Mehrheit der Bundesbürger erwartet eine Katastrophe mit dem „Umweltgift CO2“ (Zitat Frau Dr.med. Ursula von der Leyen). Der theologische Gedanke an das Ende aller Dinge ist mehr als fremd geworden und die Restbestände aus Endzeitreflexion und Lebensangst haben sich ausgerechnet in Sachbereichen verbreitet, wo mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine rationale Folgenabschätzung noch möglich ist. Bringen Sie die nach astrophysikalischem Gegenwartswissen abgeschätzte Lebensdauer der Sonne bitte nicht unter die Leute – ich befürchte, dass dann eine Kampagne „Rettet unsere Sonne“ losgetreten wird und die „Solarsteuer“ droht. Immerhin: wer nach wie vor Steuern erhebt, rechnet wohl kaum mit dem unmittelbaren Ende aller Dinge.

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