Vom Ende der Welt

Ist die Auslöschung aller Dinge, der Menschen und der eigenen Person überhaupt denkbar oder denken wir nichts, wenn wir uns das Nichts denken? (André Glucksmann)

Nun ist es also offiziell – auch 2019 ist die Welt nicht untergegangen.[1] Damit hat sich die Prophezeiung des berühmten Propheten Alois Irlmaier, die wir letztes Jahr an dieser Stelle kurz diskutierten, als falsch erwiesen, zumindest jene Auslegungen, die seine Worte derart interpretiert hatten. Ein Bekannter zog sich deswegen in die bayerischen Berge zurück, denn dort sollte es einen Streifen geben, der vom Untergang verschont werden würde. Auch „Raskolnikow“ – nahezu vergötterter Forist unter den Lesern der „Sezession“ – lag mit seiner Prognose falsch. Er hatte vor zwei oder drei Jahren[2] den großen Krieg bis Ende 2019, den großen Zusammenbruch angekündigt. Irrtümlicherweise, wie wir seit heute wissen.

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