Das Stadtwäldchen

Budapester Impressionen VI

Der Városliget – der Stadtwald – gehört nun zu den touristischen Hauptpunkten der ungarischen Metropole. Man kann ihn trotzdem kaum umgehen, weil sich in seiner Nähe einige nicht zu missende Attraktionen befinden.

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Die häßlichste Stadt Deutschlands

Die heutige Presse posaunt – selbst ein wenig überrascht – die Empfehlung eines australischen Reiseführers in standardisiertem Text in die Welt. Demnach sei Bonn zu einem „Top-Reiseziel“ erkoren worden. Das weckt alte Erinnerungen. Ich hatte vor drei Jahren die Gelegenheit, die Stadt für ein paar Tage näher kennenlernen zu dürfen und folgenden kleinen Reiseeindruck verfaßt. Demnach muß ich unter massiven Wahrnehmungsdefiziten gelitten haben oder aber, die alte Hauptstadt hat sich seither runderneuert. Gerade vor dem Hintergrund der Budapester Impressionen, scheint der Unterschied eklatant. Die Bonner mögen es mir verzeihen.

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Budapester Höhlenwunder

Budapester Impressionen V

Der Reiseführer empfiehlt unter den Höhlen Budapests besonders die Pál-Völgyi-Barlang. Da sie nur wenige Minuten Laufweg von meiner Wohnstatt entfernt ist, ist ein Besuch obligatorisch. Ich gehe an einem Montag. Das Handbuch sagt, daß die Höhle täglich von 10 – 20 Uhr geöffnet und der Eintritt frei sei. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Montag geschlossen, Begehzeiten von 10 bis 16 Uhr und der Eintritt kostet 2000 Forint (ca. 6 Euro).

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Budapest – Geheimtipps

Budapester Impressionen IV

Es gibt jene Plätze, die man als Reisender in Budapest gesehen haben muß und die jeder Tourist anstrebt. Das Parlament, die Burg, die Kettenbrücke, das Gellért-Thermalbad … Andere Orte, meist stillere, werden oft vernachlässigt. Während meines dreiwöchigen Budapest-Aufenthalts habe ich bewußt solche Plätze aufgesucht.

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Fußball in Ungarn

Budapester Impressionen III

Seit langem hatte ich mir vorgenommen, in Ungarn ein Fußballspiel zu sehen. Zwei Jahre lang verfolgte ich die erste Liga im Fernsehen, zuerst der Sprache wegen, aber dann auch, um die Atmosphäre, die Stimmung – die uns ja immer in das Innere eines Volkes führt – kennen und verstehen zu lernen. Es gibt leider in unserer Gegend keine attraktive Mannschaft. Man könnte nach Paks fahren, das sind 50 Kilometer, aber diese Mannschaft strahlt den Charme des dortigen Atomkraftwerkes aus. Seit Jahren spielt man da grottigen Fußball vor leerer Kulisse in einem wenig einladenden Stadion.

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Budapester Innenstadt

Budapester Impressionen II

„Südliche Innenstadt“, so nennt mein Reiseführer jenen Teil der Metropole, den ich am ersten Tag erkunde. Das ergibt sich aus der einfachen Tatsache, daß die Sprachschule in der Váci Utca liegt. Zu meinem Erstaunen realisiere ich, daß dies die moderne Flaniermeile der Stadt ist.

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