Der Weg aus der Rassismus-Falle

Zu den dramatischen Ereignissen in den USA wollte ich mich eigentlich nicht äußern. Die Sache ist zu komplex, um sie auf einem Blog abhandeln zu können. Bereits der auslösende Vorfall offenbart immer mehr Facetten, je mehr man sich informiert und das Problem „Rassismus“ ist ohnehin nahezu unlösbar. Erst ein kurzes Statement von Lewis Hamilton, dem Formel 1 Weltmeister hat mich getriggert, nun doch etwas zu sagen – ohne es auflösen zu wollen.

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Die unerträgliche Leichtigkeit des Rassismus

„Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, daß wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz.“ (Hertha BSC)

Die Vorwürfe gegen eine junge Fußballmannschaft aus Sachsen gehen mir nahe. Man hatte den Spielern aus Auerbach i.V. Rassismus vorgeworfen. Der Ankläger war kein Geringerer als Hertha BSC in Gestalt des Jugendtrainers  Sofian Chahed, einem Deutsch-Tunesier, der einst auch für die Hertha auf großer Bühne aufgelaufen war.

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Aufklärung und Sklaverei

Hampstead Heath im Frühjahr ist eine naturbunte belebende Oase im Großstadttrubel Londons. Der riesige Park im Norden der Stadt ist mehr als eine grüne Lunge, er beherbergt auch unerwartete Schätze. Plötzlich steht man vor einem opulenten Bau im klassizistischen Stil, der wie ein verzaubertes Schloß die Gegend überragt: Kenwood House.

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ScheißRassismusNaziFCK

Nun wissen wir es also – dank Özil. Dessen Brandbrief hat es klar ausgesprochen, die darauffolgende MeTwo-Kampagne bringt es überwältigend an den Tag – kein Wunder, daß Herr Özil im Trainingslager befreit lachen kann …

Wir leben in einem rassistischen, einem erzrassistischen Land. Es gibt Alltagsrassismus, nicht nur hier und da, sondern im – Alltag. Überall und immer und auch gerade jetzt, werden in diesem Nazideutschland Menschen rassistisch beleidigt. Ob beim Friseur oder im Kindergarten, wer nicht weiß, blond und deutsch ist, muß Schlimmstes erleiden. Und es wird immer schlimmer!

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Die rote Rassismuskarte

Ich spiele die Rass(ismus)karte nur sehr ungern. Als ontologischer Trumpf hat sie mich nie überzeugt – was an mangelnder Kenntnis der Diskussion, die mich bisher auch wenig interessierte, liegen mag –, ästhetisch finde ich sie wenig anziehend und erkenntnistheoretisch scheint sie mir kaum etwas zu leisten. Wenn andere sie allerdings im Diskursskat austeilen, dann muß man sie gezwungenermaßen aufnehmen. Trotzdem: es ist alles nur ein Spiel.

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Negativer Rassismus

Siegerin der 13. Staffel der fragwürdigen Castingshow „Germany’s Next Topmodel” wurde Oluwatoniloba Dreher-Adenuga, liebevoll Toni genannt. Toni ist Deutsche mit nigerianischen Eltern und schwarz. Kritiker meinen, ihr Sieg stand von vornherein fest.

Es ist kein Problem, daß eine Farbige diesen Wettbewerb gewinnt, aber es nervt, daß es gerade jetzt passiert. Es ist einfach zu viel, zu viel Didaktik und Ideologie.

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Rassismus Royal

Es ist doch ein Heidenspaß, die Journaille sich in den selbstauferlegten Ketten winden zu sehen, wenn man aus den Augenwinkeln – mehr ist es nicht wert – das Trara um die royale Hochzeit sieht. Sie alle haben furchtbare Angst, etwas Falsches zu sagen, vor dem Affentheater – und aus dieser Angst heraus führen sie es auf.

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