Demokratie – ein schönes Wort

Am 29. April 1933 schreibt Kurt Hildebrandt an Stefan George: “Ich bin gestern in ‘die‘ Partei eingetreten. Die Beamten sind in den letzten Tagen in solchen Mengen übergetreten und eingetreten, daß ein Nicht-Eintreten geradezu Widerstand und freiwillige Selbstausschaltung bedeutet. Der Universität gegenüber könnte der Eintritt eine eher positive Bedeutung haben und ich glaube, es besteht kein Grund, dieser auszuweichen.“

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Das große Lalula

oder: Vom Sinn des Unsinns (1. April)

Kroklokwafzi? Semememi!
Seiokrontro – prafriplo:
Bifzi, bafzi; hulalemi:
quasti basti bo…
Lalu lalu lalu lalu la!

Hontraruru miromente
zasku zes rü rü?
Entepente, Leiolente
klekwapufzi lü?
Lalu lalu lalu lalu la!

Simarar kos malzipempu
silzuzankunkrei (;)!
Marjomar dos: Quempu Lempu
Siri Suri Sei []
Lalu lalu lalu lalu la!

„Das große Lalula“ gab und gibt Rätsel auf.

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Der Heimatbegriff der Magyaren

Zum 15. März

Aus den beeindruckenden Wortkaskaden in Sandor Petőfis Gedicht „Europa schweigt“ („Europa csendes“) ragt in der dritten Strophe ein seltsamer Fremdkörper heraus, der den Fluß der Alliterationen und das wellenhafte Auf und Ab der Satzmelodie wie eine scharfe Zäsur seltsam zu stören scheint.

Oh hon“ heißt die Vokabel und sie kann vielleicht einiges erklären.

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The Stranger within my gate

The Stranger within my gate,
He may be true or kind,
But he does not talk my talk–
I cannot feel his mind.
I see the face and the eyes and the mouth,
But not the soul behind.

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