Lichtmesz und der rettende Gott

Es scheint zusammenzupassen: Götter sterben, Völker sterben, Wälder sterben, Tiere sterben und es bleibt kein Trost, denn nirgendwo ist „ein Unsterbliches mehr zu sehn“. (Martin Lichtmesz)

Zum ersten Mal las ich Martin Lichtmesz‘ Buch „Kann nur ein Gott uns retten?“ im Frühjahr 2015. Da war es noch ganz frisch, gerade erst erschienen – es hatte großen Eindruck auf mich gemacht. Nun, sechs Jahre danach und in einer deutlich anderen historischen Situation, las ich es noch einmal, ganz klar unter der Vorgabe, zu erkunden, ob und wie es jetzt auf mich wirken würde.

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Das Licht geht aus

Auf der linken Seite meines Desktops findet sich eine kleinere Liste ausgewählter Twitter-Links ganz verschiedener politischer Orientierungen, die ich in unterschiedlichen Frequenzen durchklicke, um zu sehen, was in den jeweiligen Blasen die Gemüter gerade erregt.

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Die rattenscharfe Rechte

„Mit Rechten reden“ ist so ein Topos, der sich verbreitet hat, ohne je stattgefunden zu haben. Warum das so ist und auch so sein muß, wurde anhand eines Artikels von Liane Bednarz hier bereits dargestellt. Es ging um den blinden Fleck, den toten Winkel linkslastiger Argumentation.

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Mit Rechten reden – Der blinde Fleck

In jüngster Zeit wird viel über „Mit Rechten reden“ geredet. Daß es sich dabei bis auf Weiteres – nur um Gerede handelt und in welche selbstgebauten Fallen die Redewilligen dabei treten, soll an einem typischen Beitrag dargestellt werden.

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Wiedersehen im Widerstand

Weit zurück in der Geschichte dieses Blogs liegt dieser Artikel: Gut zu wissen.

Darin findet sich eine Liste exklusiver Namen, die sich im Herbst 2015 durch kritische Kommentare – damals Mangelware, Sensation und tapfer – in jenes Lager geschlagen hatten, in dem auch ich und wohl die Mehrheit der Leser gelandet war. Das war und ist mir noch immer wichtig, denn der Zweifel, man könne irren und die permanente Arbeit daran, diesen Zweifel zu nähren, bleibt.

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Die Neue Rechte ist ein Konstrukt

Viel Lob bekam und viel Kontroverse initiierte Thomas Wagners – bekennender Linker – Buch „Die Angstmacher. 1968 und die Neuen Rechten“. Mittlerweile hat er es damit auch in fast alle großen Gazetten geschafft. Man goutiert seinen „Mut“, sich in die Höhlen der Löwen gewagt, den Aussätzigen und Gefährlichen zugehört und mit ihnen diskutiert zu haben und fragt sich, ob das nicht borderline sei. Wie einem Extremsportler schaut man ihm fasziniert zu, genießt den Nervenkitzel, weil man weiß, daß man selber nie den Schneid hätte …

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Der große Austausch?

Wir bewegen uns hier in einem Bereich, in dem die Information strengstens politisch gefiltert und kontrolliert wird. Der politisch-mediale Komplex hat offenbar einhellig beschlossen, daß keine Debatte über dieses Thema zugelassen werden darf … Renaud Camus

Hin und wieder wundert sich ein Pressevertreter über den Begriff „Lügenpresse“ und den allgemeinen Vertrauensverlust. Dabei sind die Beispiele Legion, ich könnte jeden Tag ein halbes Dutzend Artikel schreiben – finde es aber zu langweilig.

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Mit Linken leben

Denn das Gejammer über die „Gefahr“, die von den „Rechtspopulisten“ drohe, klingt immer hohler, je mehr sich herausstellt, daß diese gar nicht „rechtsextrem“ sind, sondern in den meisten Dingen extrem recht haben. (Mit Linken leben)

Man sollte Bücher von Personen, die man kennt oder mit denen man gar befreundet ist, aus einsichtigen Gründen – des Magens wegen – nie rezensieren. Dies ist eine erfahrungsgesättigte Maxime, deren Wahrheit sich bisher nur ein einziges Mal nicht bestätigt hat.

Bis auf den heutigen Tag!

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