Einwanderung und Kulturzusammenstoß

Mitten in einer dänischen Lehrveranstaltung hielt ein muslimischer Student eine Brandrede für den türkischen islamistischen Präsidenten – die politisch Korrekten reagieren mit Anpassung.

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Gibt es noch Meinungsfreiheit?

Auf jede Frage ohne Fragewort gibt es mindestens zwei Antworten: Ja und Nein. Meistens gibt es noch viele mehr, die sich im Bereich des „vielleicht“, „Ja, aber“, „Nein, aber“ bewegen. Den Riß in einer Gesellschaft – z.B. links/rechts – kann man dann letztgültig feststellen, wenn sie dazu tendiert, die Vielfalt der Antwortmöglichkeiten in der Mitte zu negieren und Ja/Nein-Antworten zu favorisieren.

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Schweinefarbene Menschen

Dieser Tage trafen wir uns mit den dänischen Freunden auf eine Tasse Kaffee. Während die Frauen Strickangelegenheiten diskutierten, plauderten die Männer ein wenig über dänische Politik. Es ging um die Neujahrsansprache der Königin und des Ministerpräsidenten. Dabei fiel der Satz – vom dänischen Gesprächspartner: „Die Dänen sind eigentlich nur Klone der Deutschen mit kleinen Abweichungen.“

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Spekulationen über Gewalt

Aus der Presse erfahren wir heute, daß die Zahl der Körperverletzungen unter Jugendlichen, die Gewalt im Allgemeinen, dramatisch zugenommen habe. Unter 14-jährige sollen demnach 16000 Körperverletzungen begangen haben – und zwar allein im letzten Jahr. Weiterlesen

Gefährliche Toleranz

Mittlerweile wagen sich auch immer mehr Linke mit Islamkritik an die Öffentlichkeit. Das könnte daran liegen, daß uns speziell diese Religion tatsächlich vor besondere Schwierigkeiten stellt, sprich: es könnte was dran sein an der „Hetze“, der „Islamphobie“, dem „Rassismus“.

Man muß diese Autoren, die sich nun aus der sicheren Deckung der politischen Korrektheit herauswagen, in gewisser Weise besonders bewundern, denn in den Augen des linken Mainstreams verlassen sie die wohlige Wärme der Gutfühlatmosphäre und werden selber verabscheuungswürdige Rassisten.

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Demokratiedefizite

Ein wichtiges Buch: „Die Zukunft der Demokratie

Acht bedeutende Denker, vier allgemein gehaltene und vier spezifische, an einem Beispiel exemplifizierende Beiträge erwarten den Leser. Die Lage ist ernst, die Stimmung kritisch, das Argumentationsniveau hoch.

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Politische Entmenschlichung

Vor ungefähr zehn Jahren passierte mir folgendes: An einem sehr heißen und schwülen Sommertag wollte ich im naheliegenden Wald eine Runde joggen. Aber schon als ich in den Schatten einbog, sah ich am Ende des Weges etwas liegen. Es waren zwei Füße, die senkrecht nach oben wiesen. Sie gehörten zu einem Mann, der am Wegrand lag. Daneben stand ein Fahrrad sauber abgestellt.

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Deutsch oder nicht

Gespräch mit einer ungarischen Bekannten.

Deren Schwester lebt nebst Ehemann und zwei Kindern seit 15 Jahren in München. Beide arbeiten dort und haben sich im Schul- und Erziehungswesen weiterqualifiziert. Lehrer, Erzieher. Gute Jobs, Wohnung, die Kinder am Gymnasium, eines hat gerade Abitur gemacht.

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Neue Koalitionen

In rasantem Tempo ändert sich die parteipolitische Plattentektonik. Jedem einsichtigen Menschen muß klar sein, daß dies zuallererst Nachbeben des großen Ereignisses im Herbst 2015 ist. So lange die Altparteien sich diese Evidenz nicht vor Augen halten, so lange werden sie weiter kopflos nach jedem neuen Erdstoß herumirren. Derweil könnte die politische Rechte mehr tun, als nur den Schaum (und Abschaum) der Tsunamiwellen abzuschöpfen, sie könnte strategische Überlegungen anstellen.

Ein Blick nach Dänemark mag hilfreich sein.

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Ontologie des Tötens

Daß tausende Menschen auf die Straße gehen, wenn Migranten deutsche Bürger töten, hat einen tiefen Grund, den die meisten vermutlich nicht denken und erst recht nicht ausdrücken können, den sie aber – und darauf kommt es an – tief innerlich fühlen. Und solange dieses Gefühl noch funktioniert, hat das Volk in beiderlei Gestalt – als „der Mensch“ im Plural und als historisch-soziales Gefüge –  noch eine Seele.

Wenn Heinz seine Ulla absticht, dann liegt ontologisch ein anderer Fall vor, als wenn Ulla von Hussain[1] abgestochen wird.

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Nächtliche Begegnung

Fahre nachts halb Elf nach dem Fußball mit dem Fahrrad durch die Stadt. Feuerwehr und Krankenwagen rauschen an mir vorbei, am Himmel kreist ein Hubschrauber. Was wird da nun wieder passiert sein? Plauen anno 2018. Jedenfalls durchaus keine Wohlfühlatmosphäre.

Am Friedhof winkt mir jemand vom Gehsteig zu, ein Fahrrad liegt im Gras. Ich solle halten. Mustere den Mann, bevor ich es tue: südländisches Aussehen, hager, einen Kopf kleiner – den traue ich mir zur Not zu und stoppe also.

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Zu Chemnitz kein Wort …

nur eine kleine Rechnung: 25 zu 10. 25 (oder 5?) Messerstiche und 10 Hitlergrüße.

Überlege schon den ganzen Tag, ob man dazu noch etwas sagen muß, zum Mord, zum „Mob“, zum Moralismus …

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Letzte Heimat-Gedanken-Splitter

Özils Problem ist Charakterschwäche, Persönlichkeitsschwäche, Schwäche überhaupt. Ihm fehlt – nicht untypisch für diese Generation – ganz einfach der Wille. Er ist ein verfeinertes, verzärteltes Genie, dem es an Kraft fehlt, um wirklich groß zu sein. Um ein bedeutender Fußballer zu sein, muß man zuerst ein Mann sein. Weiterlesen

Nachrichten eines Tages

Das Bildungsniveau an Schulen verschlechtert sich rasant, es fehlt an Lehrern, man warnt vor dem „Bildungsnotstand“, in einer Woche kann man „Quereinsteiger“ werden, massenhafte „Integration“ erweist sich unmöglich; die Infrastruktur bröckelt – der Brückeneinsturz bringt es an den Tag -; die Bundeswehr ist wehrlos und funktionsuntüchtig, sie gleicht einem „Ersatzteillager“ und ist durch die Entmilitarisierung strukturell beschädigt; die Nationalmannschaft rutscht auf Platz 15 in der Weltrangliste; die Banken stecken in einer systemischen Krise; unsere Topmanager entpuppten sich als Raffkes und Verbrecher; die politische Stabilität im Land zerbröselt vor unseren Augen; die Gesellschaft erodiert, die Stimmung verschlechtert sich, „es fehlt der Sinn“; der Meinungskorridor des Sagbaren nimmt dramatisch ab, „Toleranz“ wird zur Zirkusnummer; der Tag, an dem Deutsche im Lande die Minderheit sein werden, läßt sich bereits berechnen; wir klagen abgeschobene Prime-Gefährder zurück ins Land; die Polizei kapituliert vor Clan-Kriminalität; kein Tag vergeht, an dem nicht Menschen Opfer werden, die sie nicht geworden wären, wenn … Aber wir nehmen Migranten auf – darunter vereinzelt Flüchtlinge – und versorgen sie komplett.

Frauen in Plauen im Islam

„… daß Frauen niemals ihre vollen Rechte, natürliche Freiheit und vollständigen persönlichen Rechte genießen werden, als unter dem SCHUTZ des ISLAM. Der Islam hat eine Menge Rechte für Frauen festgelegt und eingesetzt. Dem entsprechend hat er auch bestimmte Pflichten benannt und festgelegt, die sie einhalten und erfüllen muß. All dies aus dem Grund, weil der Islam eine Göttliche Religion ist, im Gegensatz zu den von Menschen gemachten Gesetzen.“

Plauen ist aufgewühlt. In der örtlichen Moschee scheint salafistisches Gedankengut gepredigt zu werden. Vor kurzem wurde ein aktives IS-Mitglied verhaftet . Der Fall ging durch die nationale Presse.

Mit der Moschee hatte ich vor Jahren schon zu tun. Die von mir betreuten Syrer gingen dort – wie fast alle Sunniten der Stadt – zum Freitagsgebet.

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Der Gute

Hussain, das bedeutet „der Gute”. Gut worin, das sagt der Name nicht. Wohl eine gute Seele und diesbezüglich trägt „mein“ Hussain seinen Namen wohl zu Recht.

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Eritrea neu denken

Es tut sich was in Eritrea! Sollte sich der Annäherungsprozeß zwischen Äthiopien und diesem kleinen afrikanischen Land bestätigen, sollte es tatsächlich einen „eritreischen Frühling“ geben, dann dürfte das auch für uns Konsequenzen haben. Grund genug, erneut einen Blick auf das eritreische Problem zu werfen.

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To drown or not to drown

Zwei Nachrichten eines Tages: „Obwohl sich die Lage vermeintlich entspannt hat, bereitet die Flüchtlingssituation fast jedem zweiten Deutschen immer noch große Sorgen.

Und: „Gestorben wird reichlich“ – auf dem Mittelmeer, meint der Kapitän der „Lifeline“, der nun in Malta vor Gericht steht.

Europa hat sich in ein schier unlösbares Dilemma hineinmanövriert. Es geht nicht um die 200000 im Jahr, es geht um die unendlichen Menschenmassen dahinter.

Aber Halt: es gibt eine Lösung, nur wird diese in derzeitigen aufgeheizten Diskussion noch nicht mal erwogen.

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