Orbán von hinten

In der deutschen Presse und Politik wird das Urteil des EuGH, Ungarn und die Slowakei zu in Brüssel festgelegten Migrantenkontingenten zu zwingen, bejubelt. Von vorn, sozusagen, aus dem konfrontativen Blickwinkel.

Nimmt man eine andere Position ein, dann freilich entstehen gänzlich diverse Ansichten.

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Die gefährlichste Frau der Welt

Schwachsinn, dein Nam‘ ist Weib (frei nach Shakespeare)

Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt: wenn die Kanzlerin den Mund in freier Rede auftut, dann sind die Fettnäpfchen nicht weit. Den gestrigen ungeheuren Satz jedoch als Fettnäpfchen abzutun, wäre fatal.

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Habermas und Holocaust

„Man könnte so weit gehen und sagen, daß der ganze linksliberale Block aus undeutlichen Habermasianern besteht. Für diese große Mehrheit ist typisch, daß sie sich für eine verfolgte Minderheit hält und daß sie ihre fast nirgends angefochtene kulturelle Hegemonie im Stil von Notwehr gegen einen übermächtigen Gegner ausübt.“ Peter Sloterdijk

Fünf Wochen nach Björn Höckes Dresdner Rede, in der bekanntlich das Wort vom „Mahnmal der Schande“ fiel, haben sich die Wogen wieder geglättet. Das ist der Moment der Reflexion, der Einkehr und der Erinnerung. Denn Höckes Rede hat eine lange und vertrackte Geschichte, die Geschichte des „Holocaust-Denkmals“ oder, wie es offiziell heißt, des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“.

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Lob der Torheit Trumps

Eine scheinbar abseitige Szene könnte neues Licht auf die Zukunft der Weltdiplomatie werfen. Donald Trump hatte die Glückwünsche der taiwanesischen Präsidentin Tsai Ing-wen entgegengenommen. Sofort schwappt ein Empörungstsunami von China ausgehend über die USA bis nach Europa.

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