Die Budapester Burg

Budapester Impressionen VIII

Auch die Burg gehört zum Basisprogramm eines jeden Budapest-Reisenden. Vom Szell-Kalmán-Ter nehme ich den Bus, der den Anstieg bequem in drei Minuten schafft und steige gleich an der ersten Station innerhalb der Mauern aus. Wie der Zufall es will, stehe ich fast direkt vor dem Militärmuseum, das schon von Anfang an auf meiner Liste stand. Also wird der Burgspaziergang nach hinten verschoben, wohl wissend, daß sich das Gelände am Sonntagmittag bald zu einem Ameisenhaufen verwandeln wird.

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Das Stadtwäldchen

Budapester Impressionen VI

Der Városliget – der Stadtwald – gehört nun zu den touristischen Hauptpunkten der ungarischen Metropole. Man kann ihn trotzdem kaum umgehen, weil sich in seiner Nähe einige nicht zu missende Attraktionen befinden.

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Budapester Höhlenwunder

Budapester Impressionen V

Der Reiseführer empfiehlt unter den Höhlen Budapests besonders die Pál-Völgyi-Barlang. Da sie nur wenige Minuten Laufweg von meiner Wohnstatt entfernt ist, ist ein Besuch obligatorisch. Ich gehe an einem Montag. Das Handbuch sagt, daß die Höhle täglich von 10 – 20 Uhr geöffnet und der Eintritt frei sei. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Montag geschlossen, Begehzeiten von 10 bis 16 Uhr und der Eintritt kostet 2000 Forint (ca. 6 Euro).

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Eine Ohrfeige für Orbán

Pofon – dieses schöne ungarische Wort dürfte Viktor Orbán und den Seinen durch den Kopf gegangen sein, als er die gestrigen Ergebnisse der Kommunalwahlen erfuhr. Es bedeutet „Ohrfeige“.

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Budapest – Geheimtipps

Budapester Impressionen IV

Es gibt jene Plätze, die man als Reisender in Budapest gesehen haben muß und die jeder Tourist anstrebt. Das Parlament, die Burg, die Kettenbrücke, das Gellért-Thermalbad … Andere Orte, meist stillere, werden oft vernachlässigt. Während meines dreiwöchigen Budapest-Aufenthalts habe ich bewußt solche Plätze aufgesucht.

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Fußball in Ungarn

Budapester Impressionen III

Seit langem hatte ich mir vorgenommen, in Ungarn ein Fußballspiel zu sehen. Zwei Jahre lang verfolgte ich die erste Liga im Fernsehen, zuerst der Sprache wegen, aber dann auch, um die Atmosphäre, die Stimmung – die uns ja immer in das Innere eines Volkes führt – kennen und verstehen zu lernen. Es gibt leider in unserer Gegend keine attraktive Mannschaft. Man könnte nach Paks fahren, das sind 50 Kilometer, aber diese Mannschaft strahlt den Charme des dortigen Atomkraftwerkes aus. Seit Jahren spielt man da grottigen Fußball vor leerer Kulisse in einem wenig einladenden Stadion.

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Budapester Innenstadt

Budapester Impressionen II

„Südliche Innenstadt“, so nennt mein Reiseführer jenen Teil der Metropole, den ich am ersten Tag erkunde. Das ergibt sich aus der einfachen Tatsache, daß die Sprachschule in der Váci Utca liegt. Zu meinem Erstaunen realisiere ich, daß dies die moderne Flaniermeile der Stadt ist.

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Rosenhügel

Budapester Impressionen I

7.9.2019: Drei Wochen werde ich nun in Budapest weilen mit dem Ziele, die Sprache zu lernen. Jeden Wochentag von 9 bis 12.15 Uhr wird es Unterricht geben, danach steht die Zeit zu meiner Verfügung. Sie soll vor allem dem Lernen dienen, dem direkten Lernen, aber auch dem Eintauchen in das ungarische Leben, das Hören, das Lauschen, das Sprechen, das Beobachten, das Fragen, das Wundern, das Urteilen, das Mögen und das Verachten … was immer kommen mag. Auch Geschichte und Kultur werden eine Rolle spielen.

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