AfD, Islam und Konvertiten

Das islamische Wertesystem verinnerlicht man durch Sozialisation, nicht durch Koranlektüre; es besteht, wie das Wertesystem anderer Kulturen auch, aus tausenden von zumeist ungeschriebenen Regeln und Wertvorstellungen, die einer Gesellschaft erst ermöglichen zu funktionieren. Bewußt bejahte politische Ideologien machen nur einen winzigen Bruchteil dieser Systeme aus. (Manfred Kleine-Hartlage)

Ein ehemaliges Vorstandsmitglied der AfD Brandenburg ist zum Islam konvertiert und die Presse kann sich die Häme nicht verkneifen. In einer scheinbar skurrilen Pressekonferenz gibt der Mann, ein Rußlanddeutscher, Auskunft und wird belächelt.

Dabei spricht er einige wesentliche Punkte an, die diskutiert gehören.

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Rettet die Entartung!

Wenn Andrea Nahles der einzige Mann in der SPD-Spitze ist (wie Jasper von Altenbockum fand (um sich (nach(zu erwartendem veritablem Shitstorm schnell zu erklären)))), dann ist Anton Hofreiter die einzige Frau bei den Grünen.

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Der Gauckler

Ich glaub, mein Schwein pfeift, hätte man in typisch frecher und flinker Lausitzer Schnauze wohl in Cottbus gesagt, wo es gerade, wie man liest, Ärger gibt: die Menge.

Man kommt tatsächlich aus dem Staunen nicht heraus: Da hat also der Gauck, Joachim, emeritierter Bundespräsident – ich muß kurz überlegen: wie hieß der aktuelle grad noch mal? – gesagt: „Mich erschreckt der Multikulturalismus“?

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Knallrechts: Die Grenzen der Toleranz

Mal wieder Neues aus Schnellroda.

„Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!“ (Joh. 1.46)

Nicht viel, wenn man Mariam Lau glaubt. Die hat sich diesmal Ellen Kositza vorgenommen, nachdem im August schon Kubitschek dran gewesen ist. Entstanden ist das Porträt einer geschlossenen Frau, verbiestert, verhärtet, verrannt. So zumindest lese ich den Artikel – es gab darüber Streit mit meiner Frau … man kann es offenbar anders sehen.

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Lektüren

Immer wieder bekomme ich Feedback, daß Leser des Blogs die besprochenen Bücher tatsächlich kaufen und lesen. Das tut mir leid, das habe ich nicht gewollt … Da es nun einmal so ist, werde ich von nun an am Ende des Monats Beispiele aus meiner Leseliste nebst sehr kurzen Annotationen bekannt geben. Ausgenommen werden Privatissima und indizierte Literatur. Falls die Hauptkommentatoren es möchten, dann veröffentliche ich auch gerne deren Lektüren – das könnte, wie verschiedentlich schon unter Beweis gestellt,  manche Anregung beinhalten und zudem zum Lesen verführen.

Januar 2018

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Volkes Stimme

Die meisten Presseartikel enttäuschen – dafür wird man durch manchen Kommentar versöhnt. Nachfolgend – roh –  eine kleine Sammlung gelungener Leser-Bonmots.

Wir leben doch nur noch in einer Ich Gesellschaft. Haben Sie doch mal eine Autopanne. Früher blieben die Leute stehen um zu helfen. Heute schaffen sie nicht einmal eine Rettungsgasse.

Die SPD hat überall ihre Finger drin und kann deshalb auch keine Faust mehr machen.

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Die Geschichte der Sklaverei

Wer diese Geschichte schreibt, der betritt per se vermintes Gelände, denn er beschreibt die Geschichte des unvorstellbaren Leids, das Menschen Menschen zugefügt haben und noch immer zufügen. Schon aus diesem Grund ist es ideologisch hoch kontaminiertes Gebiet.

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