Kriegstagebuch VII

Wahrheit: Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst – diesen Satz hört man allerorten. Doch Achtung! Wer ihn sagt, sagt mit ihm zwar die Wahrheit, daß er ihn sagt, kann aber mitunter das Vorhaben zu lügen vertuschen. Mit der Feststellung stellt man sich auf die Seite der Wahrheit und nimmt einen Wahrheitsanspruch für sich selbst in Beschlag, in dessen Schatten sich besonders gut die Unwahrheit verbreiten läßt. Muß nicht, kann aber. Der Satz entspricht exakt dem Paradoxon des Epimenides.

Abstumpfung: Nun, in der dritten Woche ist es soweit. Man sieht die fürchterlichen Bilder und der Körper weigert sich, sie in physische Reaktion umzusetzen. Die Toten werden zu Zahlen. Ein erschreckender, aber ganz normaler Vorgang. Wir können von ihm auch auf die Gründe des Verhaltens unserer Vorfahren schließen. Sechs Jahre Krieg und jeder Tag brachte irgendwo und ununterbrochen unvorstellbares Leid und unerträgliche Grausamkeit. Und dennoch konnte man an anderen Orten glücklich sein, sich lieben, die Natur genießen, ein Buch oder eine Oper …

Fratze des Krieges: Meine Frau hat auf dem Boden aufgeräumt. Es kam eine alte Hausarbeit von mir zum Vorschein über die Gewalt im Krieg. Es war eine naive Meditation über ein Photo aus dem Ersten Golfkrieg zwischen dem Irak und dem Iran (1980-1988). Darauf waren die Überreste eines Soldaten zu sehen, der es nicht mehr schaffte, aus seinem brennenden Panzer zu klettern. Mit gebleckten Zähnen schaute der verkohlte Leichnam scheinbar in die Kamera, seine Hände umkrampften die Einstiegsluke, Haut- und Kleidungsfetzen hingen herunter. Das Bild schien das Grauen des Krieges einzufrieren und für die Ewigkeit festzuhalten. Ob es ein Fake war – wie wir heute sagen – weiß ich nicht.

grauen

Ich legte es vor dem Hintergrund der sechsbändigen Romanreihe „Der große Krieg der weißen Männer“ von Arnold Zweig und Henri Barbusses „Das Feuer“ und im Kontrast zu Remarque – alles noch handschriftlich – aus. Man hätte es ebensogut an Thomas von Aquins „Summa Theologica“  machen können oder mit Flavius Josephus – es ist vollkommen beliebig und als junger Mensch übt man sich noch in Emotionen. Die geforderte Ergriffenheit und Verdammnis „des Krieges“ ist überall gleich billig zu haben. Heute weiß ich, daß auch ich damals nur so getan habe als ob, vielleicht für einen Moment hineingesteigert aber dann eben doch ins Ästhetische gewandelt. Was ging mich im Grunde dieser irakische Soldat an? Später sah ich im Syrienkrieg bewegte Bilder ebensolcher Szenen. Assad-Panzer wurden in trümmerübersäten Häuserschluchten von Panzerabwehrgranaten getroffen, es zischte, eine Stichflamme trat aus Luge und Kanone heraus, manchmal schafften es Soldaten noch herauszukriechen, sie wurden von Gewehrsalven empfangen. (siehe: Ästhetik des Schrecklichen)

Parteiisches Leid: … Man sollte allen Dauerbetroffenen mißtrauen. Sie verraten sich oft auch an der Parteilichkeit ihrer Betroffenheit. Sie ergötzen sich z.B. an eben solchen tragischen Schicksalen in Panzern – vorausgesetzt es sind russische. Dann verschwindet das Mitleid ganz schnell, dann macht man sich über die „dilettantische“ russische „potemkinsche“ Armee lustig. Kein Gedanke daran, daß in diesem Moment eingepferchte Männer unter schrecklicher Angst verrecken.

Tod: Krieg ist auch Faszination. Zerstörung und Tod ziehen uns magisch an, die Medien bedienen und verstärken die Sehgier, banalisieren sie zugleich. Gestern sah ich in einer Nachrichtensendung, wie Ukrainer in einen langen Graben, der mit dem Bagger flüchtig ausgehoben worden war, Körper in schwarzen Plastiksäcken warfen. Wir werden mit dem Tod konfrontiert. Vor allem die Existenzphilosophie in der Nachfolge Kierkegaards hat sich mit dem Mysterium des Todes befaßt, in seiner Schrift „Die Krankheit zum Tode“ versuchte der Däne die zahlreichen Schichten des Problems offenzulegen und kam dennoch zu dem Schluß, den Tod nicht verstanden zu haben. Wir wissen sehr viel Äußerliches von ihm, wir haben die Gewißheit, daß er uns alle erwartet, aber wir haben kein Begreifen. In seiner „Jemeinigkeit“ (Heidegger) bleibt er ein Rätsel, das jeder für sich lösen muß, ohne es zu können, denn dazu bedürfte es der posthumen Kommunikation. Um dieses Paradox aufzulösen, schauen wir immer wieder den Tod der anderen an, versuchen uns einzufühlen, sehen uns selbst in den Plastiksäcken … und scheuen dennoch vor der ultimativen Einsicht zurück. Sie würde uns zur Vergänglichkeit als Evidenz, zur Vergeblichkeit allen menschlichen Tuns führen –auch des Krieges selbst. Und damit auch zur Gleichgültigkeit allen Tuns. Und spätestens hier stutzen wir und wagen keine weitere Überlegung, denn sie müßte unser momentanes Sein in allen seinen Annehmlichkeiten in Frage stellen, ohne eine schlüssige– wenn auch unzählig viele – Antwort zu haben.

Kreon: „Putin ist nicht Kreon“ – schrieb mir jemand. Was mag der Satz bedeuten? Meine Frau, die Lehrerin, rügt ihn und würde ihn in der Schule tadeln, da nicht erklärt oder begründet. Der Gedanke des Schreibers – übrigens nicht irgendeiner, deswegen nehme ich ihn ernst – war die Überlegung, ob die Ereignisse im Osten nicht besser durch die Kategorie der „Tragödie“ zu erfassen seien und „Tragödie“ meint offensichtlich nicht das reale Leid, sondern das theatralische Drama, das griechische Drama mit seinen archetypischen Konflikten und Lösungen. Er verwarf den Gedanken, da er „Gleichrangigkeit der beiden Pole“ unterstellen würde, ließ aber offen, welcher der Pole der Höherrangige sei – geht auch: „Kreon ist nicht Putin“? Soll „Putin ist nicht Kreon“ eine Hoffnung ausdrücken, daß er, Putin, nicht fähig sei, bis zum Letzten zu gehen? In Sophokles‘ „Antigone“ sehen wir, wie in einem vielfach verworrenen Spiel von je gut begründbaren Ideen und Vorstellungen, die sich um die Kompatibilität von Gesetzen und deren objektiven Widersprüchen drehen, eine jeweils psychologisch hochkomplexe Konfliktlage plötzlich eskaliert und lauter Leid und Leichen zurück läßt, etwas, was niemand gewollt haben kann, aber scheinbar naturgesetzlich passieren mußte. Fanatismus und Kompromißlosigkeit führen zu Zerstörung auch des Meistgeliebten. Oder meint der Satz, daß Putin die innere Größe und menschliche Komplexität eines Kreon ermangelt, daß ihm das Potential zum Archetyp fehle, die Dramatauglichkeit? Oder spielt er mit dem Gedanken, den Krieg als Bühne, als Amphitheater zu denken, so wie es der frühe Sloterdijk einst am Beispiel Nietzsches durchexerzierte: „Wovon es aber keine Distanz gibt, damit muß man spielen“[1]. Oder steckt in der Dramatisierung – um bei Sloterdijk zu bleiben, dessen Werk und Person der Schreiber gut kennt – der Wunsch auf einen „deus ex machina“ in Form eines via technischer Ausrüstung einschwebenden Gottes, der die unlösbaren Konflikte der Menschen mittels Kraftspruch löst bzw. derart verrätselt, daß sie wie vorerst gelöst erscheinen? Freilich wurden den Göttern die weisen Worte auch nur von Menschen in den Mund gelegt.[2] Der Satz bleibt rätselhaft und interpretationsoffen und vielleicht sogar hilfreich. Ich antwortete salopp, die geheimnisvolle Rede kopierend: „Nun, noch ist nicht entschieden, ob Putin nicht doch noch ,den Kreon macht‘“.

Chelsea: Noch ein Anzeichen, wie umwälzend dieser Krieg sein wird. Einer der größten Fußballklubs der Welt steht vor dem Aus. Januar 2006 waren wir selbst zu einem Spiel in der Stamford Bridge. Ein Dauerkartenbesitzer – 900 Pfund im Jahr die Karte – vermachte uns seine Plätze. Abramowitschs Millionen hatten den ersten Effekt gezeigt, die Mannschaft war hochkarätig besetzt – Lampard, Terry, Crespo, Drogba, Robben, Guðjohnsen, Essien, um nur ein paar Namen zu nennen – und kam dennoch nicht über ein Unentschieden hinaus (hier kann man das Spiel in voller Länge sehen). Es waren Mourinhos erste Punktverluste vor heimischem Publikum. Wir fuhren mit einem Hardcore-Chelsea-Fan und ich erinnere mich noch gut über die Diskussion im Auto, ob so eine Übernahme nicht ein existentielles Risiko sein würde. Was, wenn der Oligarch die Lust am Klub verliert? Der Gedanke war berechtigt, aber das Konzept machte dennoch Schule. Nun hat der Russe zwar nicht die die Lust verloren, wohl aber aufgrund der Sanktionen seine Macht und sein Geld. Die Konsequenzen für den englischen und europäischen Fußball sind noch unabsehbar.

[1] Der Denker auf der Bühne. Frankfurt 1986. S. 166
[2] Siehe: Sloterdijk: Den Himmel zum Sprechen bringen. Berlin 2020

21 Gedanken zu “Kriegstagebuch VII

  1. Otto schreibt:

    „Was eigentlich, wenn man „Klimawandel“, „Pandemie“ und „Neuer Kalter Krieg“ zusammen denkt?“ Dann weiss man, dass das Chaos systematisch nach wissenschaftlichen Methoden herbeigeführt wird! – bereitet zum Dinner der Immergewinner! … und „unsere“ Politiker sind die Lakaien.

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  2. Pérégrinateur schreibt:

    Vergleichen Sie bitte die folgenden Texte:

    Thomas Rietzschel, Putin hat noch eine Rechnung offen, insbesondere hinter der Gliederungsüberschrift Triumph der Steppe über die Zivilisation
    Gilad Atzmon, Putin’s War

    Wer versucht sich hier in einer nüchternen Analyse, der ehemalige Journalist oder der Jazzmusiker? Fürs Weltverständnis ist es offenbar hundertmal besser, mit der Maxime Sedulo curavi, humanas actiones non ridere, non lugere, neque detestari, sed intelligere alleine in Rijnsburg zu leben als „vernetzt“ in Amsterdam.

    Ein Hoch allen Mavericks!

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    • Zorn Dieter schreibt:

      @ Pérégrinateur

      Gut gesehen! TICHYS Ausblick, in dem der Artikel von Rietzschel erschien, ist halt ein transatlantisches Propagandamedium. Solche Artikel sind haarsträubend, weil sie inhaltlich schwach sind und nur mit Unterstellungen und Behauptungen arbeiten. Atzmon bringt kluge Gedanken zu Papier. Ich glaube, er veröffentlicht ab und zu auf THE SAKER? Damit gehörte er zur russischen Propaganda. –

      Wir sollten unser Zeitalter nicht das Zeitalter der Information nennen, sondern das der Propaganda. –

      Entscheidend für den Aushang des Ukraine-Dramas wird sein, auf welcher Seite die Differenz zwischen Propaganda und Realität geringer ist. –

      Kann Putin den Westen in eine Zwickmühle manövrieren, in der es besser ist, seine Vorschläge zur Neuordnung der Ukraine und zu einer neuen Europa-Russland-Akte zu diskutieren? Oder gelingt es dem Westen, Russland ökonomisch zu strangulieren? –

      Das ist einfach die Frage danach, wer mehr Trümpfe auf der Hand hat.-

      Militärisch liegen die Trümpfe klar bei Russland. (Zwei gute Artikel dazu bei Heise.) Trotz anderslautender West-Propaganda. Auf der ökonomischen Seite ist Russland durch die Sanktionen wohl weniger verwundbar als der Westen glaubt. 300 Mrd. russisches Volksvermögen sind erst einmal vom Westen geblockt, also gestohlen. Bleiben noch 350 Mrd. –

      Können wirtschaftliche Sanktionen auch ein Kriegsverbbrechen sein? –

      Seinen größten Trumpf hat Putin noch garnicht angefasst: Seinerseits die Öl & Gaslieferungen in den Westen einzustellen. Er behält ihn wohl als letztes Druckmittel im Ärmel. Anders gesagt: Seine Drohung war letzte Woche positiv verpackt: Russland hält sich an seine Lieferverpflichtungen. –

      Ob das mediokre politische Personal im Westen diese „Drohung“ versteht? Es ist die Drohung mit der „ökonomischen Atombombe“. Besonders für Deutschland. Oder allein für Deutschland? Nein, wenn Deutschlands Wirtschaft in die Knie ginge, hätte das eklatante Auswirkungen auf ganz Europa.-

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    • Michael B. schreibt:

      Ich hatte hier schon einmal geschrieben, dass ich mich von der Ukrainefrage fernhalte. Dem ist auch weiterhin so, aber zum Umgang mit solchen Dingen generell hat mir folgende Rede von 2015 seit relativ langer Zeit erstmals wieder vor Augen gefuehrt, welcher Ton seit Jahren speziell hier ganz durchgehend generell fehlt.
      Der Redner ist ein als Kind in die USA eingewanderter Ungar namens Friedmann, Gruender von „Stratfor“, einem Think Tank, der mir bekannt war.

      Er spricht in einer fuer Deutschland inhaltlich extrem unangenehmen, die USA durchgehend ueberhoehenden die eigenen Verantwortlichkeiten wegschneidenden Art, ueber Europa, Deutschland und Russland. Verlinkt wurde das, weil in der anschliessenden Fragerunde die Ukraine angeschnitten wurde.
      Aber die Ausfuehrungen sind Klartext, haben inhaltliche Konsistenz was die politischen Interessen seines Landes und seiner Person angeht, und das war bei all der genannten inhaltlichen Differenz regelrecht entlastend fuer meine Art Denken, weil ich mich als Erwachsener angesprochen fand. Eine eigentliche Selbstverstaendlichkeit, die hier im Land mittlerweile in jeder wesentlichen Frage zerstoert wurde. Mit einem solchen Gegner – was er ist – kann ich umgehen. Mit solchen Interessen kann ich das. Mit der ganzen schmierigen, schwuelstigen, ideologisch geradezu religioes und infantil ueberfrachteten und zutiefst falschen und verlogenenen Moralisiererei, wie sie alle Gebiete und unvermeidbar konsequent auch das Politikverstaendnis dieses Landes durchzieht, da kann ich das ueberhaupt nicht.

      Pérégrinateur: Volle Zustimmung.

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        • Michael B. schreibt:

          Das ist fuer mich nicht der einzige oder auch nur entscheidende Punkt des Vortrags. Der ist tatsaechlich der der brutalen Ehrlichkeit, auf deren Basis man sich nur sinnvoll auseinandersetzen kann. Zu jedem Problem, zumindest politischer Natur im Sinn der eigenen Handlungsbestimmung als Nation und auf vielen Ebenen darunter und darueber. Deswegen ist die Deutschland-Russland-Frage in meinem Kontext nur untergeordnet, weil es nur ein Beispiel ist (inhaltlich ist das „nur“ natuerlich mit beliebig grossen Anfuehrungszeichen ganz nach gusto versehbar). Und diese Art an Bewertung und Problemloesungsherangehen fehlt eben komplett, das Land und seine prominenten Vertreter zeigen sich infantil im schlimmsten vorstellbaren Sinn. Die Durchdringung dieser Wesensart alle Bereiche der Gesellschaft betreffend ist frustrierend anzusehen und extrem gefaehrlich. In Breite und Tiefe wie auch in der Geschwindigkeit des Fortschreitens selbst.

          Zur Frage D/RU selbst denke ich sind einige Veraenderungen eingetreten. Ich nehme den Amerikanern die Beurteilung durchaus ab, aber sie waren zumindest in Bezug auf Deutschland mittlerweile schon viel zu erfolgreich und sind m.E. in ihren strategischen Zielsetzungen schon lange darueber hinaus.
          Es ging ja bei dieser Kombination immer um das Verhaeltnis grosses Land mit Rohstoffen/kleines Land mit know-how. Wer in letztgenannten Gebieten arbeitet und sich das Niveau darin ansieht, der kommt um die Kenntnisnahme extremer Formen von Regression eigentlich nicht herum. Dieser ganze deutsche naturwissenschaftliche, technische und Organisationwunder-Komplex ist massiv geschaedigt bis tief in die dafuer notwendigen Grundlagen der Nachfolgegenerationen hinein. Der ist keine Gefahr mehr fuer die USA.

          Auf der anderen Seite bietet sich natuerlich eine neue Kombination eigentlich unuebersehbar an. Das Ziel der USA ist m.E. China. Deswegen werden die jetzt vorsichtig aber zuegig mit dem Ukraineframework verbunden. Ein Konglomerat Russland-China waere die ultimative Vereinigung, deswegen werden beide potentielle Partner gestoert, wo es nur geht. Europa ist Staffage.
          Merkmale dieser Verbindung:
          – technisch starkes Land mit Rohstoffland. Und Russland ist natuerlich technisch auch nicht unbeschrieben. Aber die Chinesen haben auch ein paar eigene Vorzeigegebiete mit rasant gewachsener Erfahrung. Infrastrukturherstellung unter verschiedensten Randbedingungen z.B.: Man sehe die Projekte speziell in Afrika, anderswo in Asien: Ganze Haefen, Fabriken, Strassen, Netze, Kraftwerke usw. usf.
          – Beide Laender militaerisch stark
          – beide Laender flaechenmaessig gross
          – China nicht mehr Europa – was unwichtiger wird – sondern den Riesen Asien dominierend
          – In Kombination viel naeher an den USA dran
          – insgesamt ein massiver Block auf dem groessten stark zusammenhaengenden Landgebiet der Erde (die See haben speziell die Chinesen trotzdem nicht vergessen und die letzten 20 Jahre ihre Pazifikpraesenz in einer Art erweitert, die den USA zunehmend uebdehnende Anstrengungen abverlangt, um das zu kompensieren)
          – Selbst wenn die Demografievermutungen zu China zutreffen bleibt es a) auch an Bevoelkerungszahl ein Riesenland, das umliegende Asien, Afrika, Suedamerika – die alle sind voll mit Menschen. Und Afrika habe ich nicht einmal genannt. Ein fast vollstaendiger „Binnen“markt, der Europa und Nordamerika immer weniger benoetigt liegt in der Luft.

          Nachteil gegenueber dem erstgenannten Block: D und RU sind fast komplimentaer aufgestellt und haben im Gegensatz zu China-Russland weniger Konkurrenzprobleme untereinander (ausser den unnatuerlich oktroyierten fuer Deutschland als US-Stellvertreter).

          Was allerdings kein China und kein Russland – und auch keine USA im Sinn der Erfindung selbst – in dieser Form vermochten, das stellt Friedman selbst in seinem Vortrag fest (er hat den mehrfach gehalten, ich habe den Beginn der Besprechung des gemeinten Punktes einmal hier festgehalten). Das Herausreissen aus Religion, das Denken in Massstaeben ueber den Stamm hinaus, das ist originaer und originell allerersten Grades, wenn man sich einmal in die ueblichen Menschenbilder damals – und zwar deren weltweit verbindenden Merkmale – hineinversetzt. Man muss da jetzt nicht die dunklen Seiten wieder zum Erbrechen diskutieren. Es geht um die pure Qualitaet und den gedanklichen Mut, solche viele Tausend Jahre unbestrittenen zivilisatorischen Grundqualitaeten in Frage zu stellen inklusive praktischer Realisierung.
          Heute allerdings nicht in Europa vorstellbar.

          Sorry, fuer die Ausschweifung.

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          • Pérégrinateur schreibt:

            Im Wesentlichen ist das nichts anderes als der gute alte Mackinder. Hierzulande unsag- und deshalb auch weithin undenkbar, denn manche Nazis haben ja auch geopolitisch gedacht, und die waren böse. Wenn ein Nazi 2 + 2 = 4 gesagt hat, dann ist das gelogen gewesen und es gilt 2 + 2 = 5.

            Zur intellektuellen Degradation hierzulande ein jüngst von einem guten Bekannten erfahrenes Beispiel. Es gibt jetzt an den Universitäten immer mehr sogenannte Schülerstudenten, die noch deutlich vor dem Abitur stehen, aber eben so sehr sonderbegabt sind, dass sie für den Besuch mancher Veranstaltungen der Universität an der Schule frei bekommen; im zu erzählenden Fall handelte es sich um sehr mathematiklastige Physikvorlesungen. Bei der Prüfung am Ende des Semesters konnte dann keines der 16- bis 17-jährigen Wunderkinder ein Diagramm auf halblogarithmischen Papier verstehen und erklären, weil sie nicht wussten, was ein Logarithmus ist. Das wurde (angeblich) noch nicht an der Schule behandelt. Ob sie die Differentialgleichungen in der Vorlesung wohl besser verstanden haben?

            Die einzig denkbare politische Lösung des Problems wird wohl darin bestehen, dass man bald die Prüfungsanforderungen für Wunderkinder senkt. Meinem Eindruck nach ist das in den SozPol-Fächern, die in den Bundestag und in Regierungstätigkeit führen, schon weithin geschehen. Kommentar des inzwischen in solchen Dingen erfahrenen Bekannten übrigens: „Die Grenze zwischen sonderbegabt und schwererziehbar zu finden, ist manchmal nicht leicht.“

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      • Kann ich auch nur zustimmen. Meine Schwiegereltern (er ehemaliger Pfarrer) gehören zu diesem linksprotestantischen Milieu, wie es hier in der Politik tonangebend ist (und zu dem sie allerbeste Beziehungen haben): Die können nicht anders, als moralisch zu „argumentieren“ (wenn man das so nennen will). Entscheidend ist die gute Absicht, der gute Wille, und wer auf unterschiedliche legitime Interessen, Kosten-Nutzen o. ä. verweist, der kann nicht anders als „böse“ wahrgenommen werden. Was den Vorteil hat, sich intellektuell nicht allzusehr anstrengen zu müssen – Moral ersetzt das Denken, und das ist sehr bequem. Das gilt bei jedem Thema: Migration, Corona, Klima, Ukraine, you name ist. Mit solchen Leuten ist dann vernünftige Unterhaltung über „große Themen“ nicht möglich. Und das Übelste daran ist, daß eben schon das Bemühen, sachlich, nüchtern, abwägend zu argumentieren, als böse angesehen wird. Wer das tut, der möchte wahlweise, daß Menschen sterben (Corona), daß die Welt verbrennt (Klima), daß Putin gewinnt (Ukraine), daß Schwarzafrikaner ertrinken (Migration). Politisch sind diese Schwiegereltern trotz ihrem Alter große Kinder, ganz wie die Roths und Baerbocks dieses Landes.
        Danke für den Video-Link, werde ihn mir in voller Länge heute abend ansehen.

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        • Zorn Dieter schreibt:

          Gut gesehen! Die „Großen Kinder“ sind leider überall heutzutage. Das bedeutet jedoch, wie Sie auch schreiben, dass eine Diskussion unmöglich ist. Sie wäre nicht nur total moralisch aufgeladen, sondern auch ohne wirkliche Kentnisse. Das Ende der Geschichte ist: Man schweigt oder man trennt sich. So gibt es drei große gesellschaftliche Gruppen heutzutage: Die politischen Anführer, die ohne wirkliche Kontrolle durch Medien & Wähler den politischen Opportunismus in der Postdemokratie pflegen. Die Moralisten, denen das sehr entgegen kommt, weil sie alles nur unter dem Deckmantel von Gut und Böse sehen wollen. Ohne die Wirklichkeit und deren Grautöne an sich heranzulassen. Die Mitläufer, die wissen, dass viel schiefläuft im System, da sie jedoch Teil des Systems sind und ihm nicht ausweichen können, zur Rationalisierung greifen. Und die geborenen „Widerständler“, denen Widerstand in den Genen liegt. Die letzte Gruppe sind vielleicht zehn Prozent. Sie werden nur wirkmächtig, wenn sie sich mit einer anderen Gruppe verbünden können. Also nur in Extremsituationen der Geschichte.

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      • otto schreibt:

        @Michael B.
        Das Video wurde seinerzeit auf YT von RT prolongiert, ist deshalb jedoch nicht weniger zu beachten. Eines kann man den Immergewinnern vom Überm Teich nicht vorwerfen, nämlich dass sie mit ihren Absichten hinterm Berg halten – nur gelangen diese so gut wie nie in die Medien in D.

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  3. Pérégrinateur schreibt:

    @Kreon: Der Kreon der Antigone ist allgemein verschrien, das Mädel wird dagegen hochgelobt. Vielleicht hängt die gelungene Tradierung dieses Stücks (wieviel klassische Literatur haben wir doch verloren!) auch daran, dass die Maxime „Das göttliche Gebot mehr achten als das weltliche“ gut ins christliche Weltbild passte. Wenn sich alle an sie halten würden, hätten wir selbstverständlich den totalen Bürgerkrieg.

    Ich empfehle zum Kontrast die Lektüre von Anouilhs Antigone. Dort erscheint die junge Dame eher wie eine ins Absolute verschossene, völlig kompromisslose Heranwachsende, die nicht leben mag, wenn die Welt nicht ideal ist, also gewissermaßen als ein Urbild unserer heutigen Gretas. Das Stück wurde während der Besatzungszeit uraufgeführt, die Literaturkritik verbucht deshalb den Autor teilweise als Kollaborationsautor. Wie praktisch, so umgeht man die inhaltliche Auseinandersetzung mit den notwendigen Krompromissen und Kleinschurkereien der Welt, wie sie nun einmal ist.

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  4. Zorn Dieter schreibt:

    Der dritten oder vierten Welle der immer totaleren Sanktionen gegen Russland (es heißt ja sonst immer „gegen Putin“, da auch Alt-Achtundsechziger und Lifestyle-Linke nichts gegen das russische Volk haben können, so sehr sie auch im neoliberalen Konzert mitsingen), die allabendlich aus dem Munde der EU-Politiker zu hören sind, folgt nun heute die russische Drohung mit dem „Energiekrieg“. In der Logik des Krieges folgerichtig. Oder besser: In der Logik von „Sonderoperation und „Sondersanktionen“ folgerichtig. Heißt Gashahn zudrehen in die EU. Vor allem für Deutschland hätte das fatale Folgen. Diese werden in russischen Sendern auch zutreffend beschrieben. –

    Ich überlege jetzt zum ersten Mal ernsthaft, mich mit Vorräten einzudecken. –

    Nun tritt das ein, vor dem geistig Zurechnungsfähige immer gewarnt haben: Das drehen an der Sanktionsschraube, das liefern von Waffen, das Geben von Milliarden durch den Westen, wird und soll den Krieg in der Ukraine verlängern. Zu Lasten des ukrainischen Volkes. Es entsteht das neue Afghanistan zu Lasten der Russen. –

    Indessen führt Russland den Krieg mit neuen Kräften weiter. Jetzt auch in den großen Städten im Südwesten der Ukraine. Russland scheint das ganze Land unter seine Kontrolle bekommen zu wollen. Ob das gelingt, kann man kaum sagen, da durch den Pulverdampf der Propaganda beider Seiten, kein realistisches Bild zu bekommen ist.-

    Wer so viel wagt wie Putin, der wird jetzt nicht halt machen. Ich denke, das kann man sagen. Wer so wenig direkt betroffen ist wie die USA, kann munter weitermachen. Es wird also vor allem von der EU abhängen, wie eigenständig sie operiert und ob es dort Kräfte gibt, bei denen die Vernunft größer ist als die Revanchegelüste. Meine letzte Hoffnung liegt bei von der Leyen. Meine zweitletzte bei Scholz. Über Schröder schweigt die Höflichkeit. Ich glaube, nur Macron könnte in der Lage sein, beide Parteien rechtzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Erstaunlicherweise werden dort exakt die drei Forderungen von vor dem Krieg verhandelt werden.

    Wie sagte Clausewitz: Der Krieg ist das Mittel den Anderen dazu zu bringen, die Forderungen zu akzeptieren, die er im Frieden nicht akzeptieren wollte.

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  5. Peter Zinga schreibt:

    Warum meinen Sie, dass Putin dumm ist? Mir kommt eher, dass er sehr rational handelt. Und sie vergessen, dass ihm der Westen dafür ein Grund gegeben hatte. Wo blieb ihre Moral, als seit letzen 8 Jahren ukrajinische Nazis Russen morderten?! So um die 10 -15 Tausend?

    Seidwalk: Wo habe ich derartiges gesagt?
    Rational handeln und denken kann noch immer „dumm“ sein. Wenn Sie es unbedingt hören wollen: Ja, ich halte die Entscheidung, diesen Krieg vom Zaune zu brechen für eine epochale strategische und – wie sich jetzt zu zeigen scheint – auch taktische Dummheit. Selbst wenn Putin ihn gewinnen sollte, dürfte es ein Pyrrhussieg werden und das in jeder Hinsicht. Gut möglich, daß diese Einschätzung „dumm“ ist.

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    • Peter Zinga schreibt:

      Sie haben recht, über Putins Dummheit schreiben Sie nicht -vielleicht als einzige.Sagen Sie mir, bitte, was sollte er -aus seiner sicht -machen? Warten, bis Ukraine NATO Mitglied ist? Wissen Sie, das „postmoderne Ukraine als einzige auf der Welt in ihrer Armee nazistische Formationen hat“? Das ist nicht aus meinem Kopf, dass schrieb ehemalige Offizier US-Marine, Major Scott. Jo, er war auch Jahre Waffeninspektor der UNO.

      Seidwalk: Es ist nicht meine Aufgabe und nicht meine Kompetenz, zu wissen, was Putin hätte machen sollen. Ich kann nur sagen, was er m.E. nicht hätte machen dürfen, und das ist, diesen Krieg anzuzetteln. Krieg sollte das letzte Ressort sein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und eine unmittelbare Gefahr besteht, selbst angegriffen zu werden. Und auch dann sollte die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.
      Putin riskiert nicht nur auch seinen Untergang, sondern die weltweite Eskalation – die dann natürlich nicht nur in seiner Verantwortung läge aber den unmittelbaren initialen Grund wird man dennoch bei ihm suchen müssen. Wollen Sie Putin auch noch verteidigen, wenn Ihnen selber die Bomben auf den Kopf fallen?
      Ich sehe überhaupt keinen Grund, irgendeine Seite aus Prinzip zu verteidigen. Der jetzige Zustand ist ein Konglomerat aus Verantwortlichkeiten aller direkt und indirekt Beteiligten: Rußland, Ukraine, Europa, USA, China – alle haben Fehler gemacht und alle haben berechtigte Anliegen. Alles muß benannt werden.

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      • Peter Zinga schreibt:

        „Krieg sollte das letzte Ressort sein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und eine unmittelbare Gefahr besteht, selbst angegriffen zu werden. “
        Genau-und das ist dieser Fall. Aber, dass ist ein Stoff für längere Diskusion. Ich schätze, dass Sie diese Thema geofnet haben. Was um Bomben geht: wer einen Hund reize, muss damit rechnen, gebissen zu werden. Alles Gute wünsch P. Zinga

        Sorry, noch ein Anhang: Alles muss gesagt werden. Es hat Zeit, lassn sich nicht Sonntag verpetzen
        #TheJimmyDoreShow
        Ukraine Neo-Nazis Infiltrate EVERY LEVEL Of Military & Government

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        • Ayatollah Kuffari schreibt:

          Das angestaubte Narrativ von den angeblich Massenmorde verübenden ukrainischen „Nazis“ wird zwar durch acht Jahre der penetranten Wiederholung nicht wahrer, zeigt aber in beeindruckender Weise, dass nicht nur in den USA meisterliche Psy-Ops geschmiedet werden. Die tausenden Opfer seit 2014 gehen zum überwiegenden Großteil auf die Rechnung der russischen Seite (vielfach getarnt hinter dem Nebelwort „Separatisten“); die Schubladisierung ukrainischer Kampftruppen als „Nazis“ wird recht oberflächlich festgemacht an Symbolen wie der „Wolfsangel“ oder der zwiespältigen Rolle von Bandera im 2.WK, die bei seiner gegenwärtigen „Verehrung“ einfach nicht wirklich interessiert. Ja, diese Jungs lieben die Heimat und ihre Waffen, dazu die Jagd und starke Anführer – in manchen bayrischen oder sächsischen Schützenverein würden sie damit jedoch auch ganz gut passen…

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  6. Pérégrinateur schreibt:

    @ Zorn Dieter

    @Abstumpfung: Entziehen Sie sich möglichst weitgehend der Mitfühl-Anmutung. Von Mitgefühl hat kein Leidtragender etwas, es sei denn, es löste bei Ihnen einen Reflex zur Hilfe aus. Aber die leistet man viel besser aus bewusstem und rationalem Entschuss, so man denn kann und nach Überlegung auch will. (Von den meisten Leidgeprüften auf der Welt oder auch im Näheren Umkreis erfährt man gar nichts. Denn die einen stehn im Dunkeln / Und die andern steh im Licht / …)

    @„Putin zeigt die Zähne und versucht die Grenze westlich der Ukraine zu verschieben.“ ― Vielleicht auch nur die russische Einflusssphäre. Vielleicht wohnen wir eben einem Schritt der Herausbildung einer „Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte“ (Carl Schmitt) bei; Huntingtons Konzept der Zivilisationskreise ist übrigens frappierend ähnlich dazu. Beide Autoren sind selbstredend böse und ihre Optative und Diagnosen also nach Palmström falsch.

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  7. Michael B. schreibt:

    Abstumpfung: Nun, in der dritten Woche ist es soweit. Man sieht die fürchterlichen Bilder und der Körper weigert sich, sie in physische Reaktion umzusetzen. Die Toten werden zu Zahlen. Ein erschreckender, aber ganz normaler Vorgang. Wir können von ihm auch auf die Gründe des Verhaltens unserer Vorfahren schließen. Sechs Jahre Krieg und jeder Tag brachte irgendwo und ununterbrochen unvorstellbares Leid und unerträgliche Grausamkeit.

    Da sehe ich aber schon einen wesentlichen Unterschied im Grad der Beteiligung. Es ist irgendwie schon etwas anderes, ob Leute aus meiner Familie eingezogen werden oder ob ich im Netz herumsurfe. Das gesagt, ich habe noch nicht ein Bild dieses Krieges gesehen. Obwohl ich mich in diesem Netz bewege. Das kann man doch selbst kontrollieren.

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  8. Zorn Dieter schreibt:

    „Die Hölle ist leer, die Teufel sind alle hier.“ Dieses Zitat aus Shakespears „Der Sturm“ kommt mir in den Sinn, wenn ich über die Ereignisse der letzten zwei Jahre nachdenke. Erst Pandemie, dann Krieg um die Ukraine. Oder, Sartres Satz aus „Die Pest“, „Das hier ist die Vorhölle“. Deprimierend! Ich kann dieser Niederdrückung nur dadurch entfliehen, dass ich mit meinen beiden Enkeln in die Natur gehe. Da sieht man immer wieder, das Universum ist wunderschön. Nur der Mensch stört ein wenig. Aber er ist ja nur eine kurzzeitige Erscheinung, die Ewigkeit des Universums gerechnet, eine dumme Laune der Natur. Die Ewigkeit schüttelt sich und weg ist er. Irgendwie tröstlich.-

    Es sieht momentan so aus, als würde der Westen auf Putins Dummheit gern noch anderthalbe setzen. Jedenfalls sind beide Konfliktparteien nicht zum Einlenken bereit. Wobei der Atomkrieg ausgeschlossen bleibt. Soviel Vernunft muss sein. Zunächst. Also doch das große Szenario? Putin zeigt die Zähne und versucht die Grenze westlich der Ukraine zu verschieben. Und der Westen versucht Putin mit dramatischen Sanktionen und dem Diebstahl Russischen Staatsvermögens (aka „Blockierung“) in die Knie zu zwingen. Und er liefert neue Waffen. Die Chinesen schauen erst mal lächelnd zu. Vorhang auf zum Neuen Kalten Krieg. Totaler als der alte. –

    Was eigentlich, wenn man Klimaeandel, Pandemie und Neuer Kalter Krieg zusammen denkt? Getreu der Erkenntnis: Nichts in der Politik geschieht zufällig. Und, Politik ist wie ein Eisberg. Wir, das Publikum, sehen immer nur die Spitze.

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