Habeck und das Ende der Metapher

Hier stehe ich und kann nicht anders und muß es sagen: Da beißt die Maus keinen Faden ab, die Grünen werden wohl die Wahl gewinnen und dann ist Polen offen. Aber Wahltag ist auch Zahltag und noch sind die Würfel nicht gefallen, noch haben die Deutschen den Rubikon nicht überschritten. Denn fünf Minuten vor der Zeit ist des Deutschen Pünktlichkeit und hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gefangen.

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Lichtmesz und der rettende Gott

Es scheint zusammenzupassen: Götter sterben, Völker sterben, Wälder sterben, Tiere sterben und es bleibt kein Trost, denn nirgendwo ist „ein Unsterbliches mehr zu sehn“. (Martin Lichtmesz)

Zum ersten Mal las ich Martin Lichtmesz‘ Buch „Kann nur ein Gott uns retten?“ im Frühjahr 2015. Da war es noch ganz frisch, gerade erst erschienen – es hatte großen Eindruck auf mich gemacht. Nun, sechs Jahre danach und in einer deutlich anderen historischen Situation, las ich es noch einmal, ganz klar unter der Vorgabe, zu erkunden, ob und wie es jetzt auf mich wirken würde.

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Rassismus geht immer

Nur eine flüchtige Beobachtung, weil man an ihr ganz exemplarisch den 180-Grad-Wandel des Anstandes, also der Ethik, der letzten Jahrzehnte verdeutlichen kann.

In Meghan Markles Geständnis, am englischen Hof „rassistisch“ „beleidigt“ worden zu sein, bündeln sich zahllose Konfliktstränge.

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Das Licht geht aus

Auf der linken Seite meines Desktops findet sich eine kleinere Liste ausgewählter Twitter-Links ganz verschiedener politischer Orientierungen, die ich in unterschiedlichen Frequenzen durchklicke, um zu sehen, was in den jeweiligen Blasen die Gemüter gerade erregt.

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