Kennt noch jemand Herbert Fritsche?

Nein? Seltsam eigentlich! In den Nachkriegsjahrzehnten erreichten seine bedeutendsten Bücher hohe Auflagen bei renommierten Verlagen. Sein riesiges feuilletonistisches Werk strahlte bis in „Die Zeit“, „Die Welt“ oder den „Spiegel“ hinein.

Fritsche führte eine intensive Korrespondenz mit Martin Buber, Ernst Jünger, Ernst Klett und vielen anderen, war mit Gottfried Benn und Gerhard Nebel befreundet, verstand sich als Schüler Gustav Meyrinks und Alfred Kubins …, kurz, war eine Größe, eine Schnittstelle im intellektuellen Leben Deutschlands der 30er bis 60er Jahre.

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