Härte und Vernunft

Wir sind doch alle schon längst infiziert. Vom Humanitarismus und vom strukturell linken Denken, also jenem Konstrukt, daß von einer prinzipiellen Gleichheit der Menschen ausgeht und daraus eine apriorische Gerechtigkeit ableitet und althergebrachte Regeln und Normen durch „fortschrittlichere“ ersetzen will. Das ist sogar als Zivilisationsfortschritt beschreibbar. Dabei spielen richtige und falsche Überlegungen ein verwirrendes Spiel – man kann das an Kleinigkeiten gut illustrieren.

Wer kennt sie nicht, die Geschichten vom alten Bauern, der mit dem Spaten die Ratten erschlug oder ein Mäusenest seinen Schweinen zum Fraß gab. Noch von meinem Großvater ging die Rede, daß er die jungen Mäuse unter der Kartoffelstiege mit einem festen Fußtritt erledigte. Als Kind erinnere ich mich gut an die ausgelegten Köder im Keller und das Warnschild an den Türen. Maus und Ratte waren Feinde, sie gehörten eliminiert – das befahl die Vernunft.

In England lebten wir in einem kleinen Haus in ländlicher Gegend. Den Dachboden konnten wir nicht nutzen, der Vermieter hatte ihn bis unters Dach mit Gerümpel, Möbeln und Geräten, Teppichen und Klamottenbergen zugestopft, darunter – unerreichbar tief versteckt – befanden sich auch Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder Trockengemüse. Es war ganz konsequent, daß sich Mäuse dort wohl fühlten.

Sie knabberten alles an, vom Buch bis zur Heizungsisolation und das trotz des üppigen Nahrungsangebotes. Irgendwann nahm ich den Kampf an und kaufte Fallen. Schnappfallen. Eine Weile mußte ich experimentieren, welcher Köder der passende sei – Schokolade hatte sich am besten bewährt – und wie man ihn zu platzieren hatte, denn Mäuse sind schlau und geschwind und schnell kann eine falsch justierte Mausefalle zur Futterstation werden.

Aber dann klappte es, ich fing Mäuse. Die erste wurde noch im Familienrat bestaunt und besprochen, vielleicht sogar zeremoniell beerdigt, aber da ich fast jeden Morgen mit neuen Opfern herunterstieg, verflog bald die Sensation. Ich fing im Laufe der Jahre Hausmäuse, Spitzmäuse, Rötelmäuse, Gelbhals- und Brandmäuse.

Jedoch, das Ergebnis war nicht immer befriedigend. Hatte es die Maus voll erwischt, so war es ein schneller und wohl schmerzfreier Tod durch Genickbruch.

Nummer zwei – der Idealfall. Der Bügel durchschlägt das Rückgrat, die Maus stirbt im Moment und sieht oft wie noch lebend aus.

Oft sah die Ausbeute allerdings anders aus. Eine hing nur mit der Nasenspitze in der Klemme, einer anderen schnappte die Falle über dem Auge zu, das nun weit herausragte, noch eine hatte es am Bein erwischt und ich mußte lange suchen, bis ich das Tier fand und viele andere unappetitliche Positionen blieben im Gedächtnis. Häufig lebten die Tiere noch und mußten sich also stundenlang gequält haben oder sie waren an Erschöpfung gestorben. Kurz: es war eine elende Tierquälerei.

Ich weiß nicht, ob dem alten Bauern dieser Begriff in diesem Zusammenhang in den Kopf gekommen wäre – für ihn hätte vermutlich nur der Erfolg gezählt: eine Maus weniger, ein Gegner, ein Schädling, eine Gefahr weniger.

Ich jedoch stieg auf Lebendfallen um, ein Plastikmodell versprach guten Erfolg und enttäuschte nicht.

Allein, die Frage der Grausamkeit wurde damit nicht gelöst, sondern nur verschoben. Zum einen waren diese Fallen in sich selbst grausam. Oft fand ich darin erfrorene Tiere, selbst bei moderaten Temperaturen. Die Luftzirkulation in diesen Fallen war schlecht, die Atemfeuchtigkeit des Tieres kondensierte und durchdrang das Fell, das seine Funktion nicht mehr erfüllen konnte. Die Tiere lagen vollkommen durchnäßt und zerstruppelt, quasi nackt, in den Fallen.

Erwischte ich sie eher, noch mit intaktem Fell, stand die Frage an: Was tun? Anfangs trug ich sie in den Garten und ließ sie frei, hatte am nächsten Morgen aber das Gefühl, dieselbe Maus erneut in der Falle zu haben. Dann machte ich größere Runden, aber wie weit mußte man gehen, bis eine Maus nicht mehr zurückfand? Und überhaupt schien der Aufwand zu groß. War es nicht letztlich alles in meinem Kopf?

Damit tauchte die Frage auf, wie man die Tiere am schnellsten tötete. Einige ließ ich in ihren Plastikgefängnissen erfrieren, andere warf ich gegen die Wand, wieder andere tauchte ich in ihren Fallen unters Wasser und dann warf ich sie einfach in einen Wassereimer – wohl war mir nie dabei!

Zu dieser Zeit las ich extensiv Eugen Drewermann, verschlang tausendseitige theologische Wälzer – seine theologische Revolution, die Suche nach archetypischen und mythischen Grundbestandteilen in den Religionen, halte ich noch heute für maßgebend. Immer wieder kam Drewermann – ein unglaublich sensibler, fast weinerlicher Mann, der heute der Partei „Die Linke“ nahesteht – auch auf die Tiere zu sprechen und schrieb Sätze wie: „Ob Tiere eine Seele und Gefühle haben, kann nur jemand fragen, der beides nicht hat.“ Irgendwo hatte ich bei ihm gelesen, daß nur ein Unmensch einer Maus beim stundenlangen Kampf im Wasser zusehen könne.

So ein Unmensch war ich, denn auch diese Methode hatte ich probiert: eine Maus in einen Wassereimer zu werfen. Zwei Stunden später schaute ich vorbei und das arme Tier schwamm noch immer verzweifelt im Kreis, die Muskeln vom kalten Wasser längst erlahmt und von der Anstrengung erschöpft, schaute nur noch das Schnäuzchen heraus, womit sie verzweifelt um Luft rang. Ich tauchte sie unter und erlöste sie.

Vergessen habe ich es nicht, wie eine Maus ersäuft. Zuerst strampelt sie und kämpft sich in ihrer Box immer wieder nach oben. Dann wird sie ruhiger und beginnt zu zucken, schließlich geht ein letzter kräftiger Ruck durch den Körper, sie reißt das Maul weit auf, wirft den Kopf nach hinten und kleine Luftbläschen blubbern nach oben, dann sinkt sie mit geöffnetem Maul zu Boden, die Zähnchen leuchten wie Grabsteine. Mehr als eine Minute hat sie dann um ihr kleines Leben gekämpft.

Die Grausamkeit war offensichtlich – ich begann zu rationalisieren. War die Maus an sich nicht zum Opfer geboren? Der Tod unter Katzenpfoten ist sicherlich viel grausamer, aber den halten wir für natürlich. Sie steht am Anfang der Nahrungskette – im Sommer sehe ich Storch und Reiher auf dem Feld stehen und Mäuse fangen, in der Luft kreisen Bussard und Rotmilan, rüttelt der Falke, auch der Fuchs jagt die Maus und von der Katze ganz zu schweigen. Ist mein Töten etwas anderes, nur weil ich sie nicht esse? Ist es nicht ihr Schicksal?

So plagte ich mich mehrere Jahre und tat es dennoch. Eine setzte ich in ein Terrarium und pflegte sie ein halbes Jahr, bis sie fast ein wenig zutraulich wurde. Vor dem Sommerurlaub entließ ich sie – die mittlerweile fett und träge geworden war – ins nahe Feld, wo sie die Nacht kaum überstanden haben dürfte.

Und jetzt haben wir wieder das Problem. Styroporflocken auf dem Boden machten mich stutzig. Die Kotspuren waren dann der Beweis und die zerfressenen Lederstiefel gaben den Ausschlag. Auch hier haben wir Mäuse auf dem Boden – wie sie da hinein kommen, ist mir ein Rätsel.

Nummer fünf im Moment des Zubeißens

Aber ich bin härter geworden – auch durch die Ereignisse der letzten Jahre und durch neue Lektüren. Ich bin wieder wie mein Großvater, der nach Front- und langjährigem Kriegsgefangenenlager keinen solchen Skrupel kannte, und fange, töte Mäuse. Schokolade geht hier nicht so gut – Katzenfutter dafür umso besser – und für Lebendfallen sind sie hier zu klug. Die erste hing gestern in der Schnappfalle, voll erwischt, ein schönes Tier. Ich zeigte sie meiner Frau und warf den Kadaver auf den Kompost. Eine halbe Stunde später war er schon wieder verschwunden, eingegangen in den ewigen Kreislauf der Natur.

Nummer drei – diese Maus wurde an einem Fellstück oberhalb der Pfote erwischt. Sie war mit Sicherheit nicht sofort tot und mußte vermutlich leiden. Ihr Tod ist fast rätselhaft. Vielleicht gab es doch innere Verletzungen, vielleicht starb sie an Schock … ?

6 Gedanken zu “Härte und Vernunft

  1. Willanders schreibt:

    Bei uns erledigen drei Katzen zuverlässig diese Arbeit. Nur neulich, als eine Katzendame beim Nachbarn wieder einmal verlockend duftete und weit hörbar über das halbe Dorf um Abhilfe winselte, da fehlten unsere drei Musketiere in der Nacht, und am nächsten Morgen war das Hühner- und Fischfutter (wir haben Fischteiche) überall in der – zum Garten hin offenen – Küche verstreut. Sonst finden wir immer wieder – wenn auch inzwischen sehr selten – ganze Ratten- und Mäusekadaver, bisweilen auch Körperteile von ihnen. Wir haben hier eine Bananenplantage vom Vorbesitzer übernommen, die lange unbewacht gewesen war. Und anfangs beim Bananenernten sprangen einem häufig Ratten auf den Kopf, die sich in den Bananenstauden häuslich eingerichtet hatten – unbegrentes Fressen, ohnen einen Schritt aus dem Haus zu tun! ich habe die Ratten allerdings kurzerhand aus ihrem Paradies vertrieben, die faulsten Nager wurden dann von den Katzen übernommen.

    Ich gestehe, Ihre reuevollen Gedanken hatte ich noch nie. Es ist die Natur, und sie ist wie sie nunmal ist. Wer bin ich, sie beurteilen zu wollen? Ich habe sie nicht erfunden, fühle mich für ihre Verfahrensweisen auch nicht verantwortlich. Müsste ich dann konsequenterweise nicht auch entsprechende Gewissensbisse bei meinen Hühnern, Enten, Ziegen und Fischen haben? Zum Veganer werden? Gar ein militanter Tierschützer? Müsste ich dann nicht das Schweineschlachten beim Nachbarn verhindern? Die Fleischtheke im Supermarkt in die Luft jagen?

    Bohumil Hrabal? Die Katzengeschichte kenne ich nicht, aber als Kind, während oder kurz nach dem „Prager Frühling“, las ich seine Kurzgeschichte über den Journalisten, der in das von der benachbarten Zementfabrik vollkommen vergiftete Dorf kommt und einen Bericht über diese Umweltkatastrophe schreiben will. Durch diese Kurzgeschichte – die seitdem zu meinen Lieblingskleinoden gehört – habe ich viel über die menschliche Natur und Psyche gelernt.

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  2. Otto schreibt:

    Das Altgriechische nennt das Leben Bios und die Gewalt Bias. Die beide Worte stehen assoziativ präsent zueinander. Das heißt, die mit beiden Worten verbundenen Bedeutungen sind höchstwahrscheinlich sachlich verknüpft. Man kann diese Verknüpfung sehen, ohne – wie etwa der populäre Darwinismus und dessen politische Spielarten – sofort Gewalt zu verherrlichen. Man kann sie aber auch verdrängen und sich in eine heile Welt hineinträumen.

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  3. Anklamer schreibt:

    Wir verwenden bei Bedarf auch Lebendfallen (Schokolade oder Mehl) – mit mäßigem Erfolg, aber immer noch mehr als bei Schnappfallen, weil diese nämlich nicht schnappen, wenn sie sollten (vielleicht vom falschen Baumarkt). Die Maus wird dann auf dem Arbeitsweg an einem Wiesenrain abgesetzt, wo sie die faire Chance hat, Fuchs, Katze oder Bussard zu entwischen …

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  4. Thomas Schubert schreibt:

    Hallo,
    danke für den ehrlichen und nicht nur ob der Schilderungen wenig harmlosen Bericht.
    Das Leben ist kein Kindergeburtstag – heißt es – obgleich ich da so meine Zweifel habe. Denn gerade bin auf einem solchen und was ich da mitbekomme an Tränen und Geschrei, an Gruppengemeingeiten und Versöhnungen, an Elterninterventionen usw. kommt der Realität mitunter doch sehr nahe.
    Nun zum Thema. Geht es nur mir so oder gewann vielleicht noch jemand den Eindruck: das klingt doch faschistisch.
    Damit meine ich nicht die Geräuschkulisse und das Sozialverhalten meines derzeitigen Umfeldes, sondern den jüngsten Text von Seidwalk.
    Einleitend ist von von linken und humanitaristisch verabsolutierten Konzepten wie Gleichheit, Gerechtigkeit für alle Menschen die Rede. Um dann umstandslos auf die Frage zu kommen, auf welche Weise mit dem Schädling und unnützen Esser ‚Maus‘ zu verfahren sei.
    Die Population des ungebetenen Gasts im Haus sei auszurotten oder zumindest zu dezimierem, was nach den einleitenden Worten einen sehr merkwürdigen Beigeschwack besitzt.
    Zwischen Menschen und Mäusen steht im Text nur eine Leerzeile, Was soll das? Läd der Autor seine Leser ein, sich ihren Teil zu denken?
    Ich hoffe doch nicht, glaube an eine Unachtsamkeit und bitte dennoch um eine Erklärung.

    Seidwalk: Meine Vermutung: Das geht nur Ihnen so.

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  5. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und da muss dann offenbar auch die arme Spitzmaus daran glauben, obwohl sie weder ein Nagetier ist, noch einen der beschriebenen Schäden anrichtet sondern, im Gegenteil, eher helfen würde, das Haus von Ungeziefer zu säubern. Doch ich glaube der Beschreibung nicht. Spitzmäuse leben nicht in Häusern. Da wurde nicht genau hingeschaut. Über einen Kamm geschert. Hauptsache weg. Wobei ich zugebe, dass die Eingrenzung des Mäusebestandes nicht einfach ist. In Lebendfallen funktioniert übrigens bei uns hervorragend ungarische Salami.

    Seidwalk: Besser als zu belehren, wäre gewesen, wenn Sie uns mitteilten, wie Sie mit den lebend gefangenen Tieren verfahren. Darum geht es. Daß ich eine Hausspitzmaus erkenne, dürfen Sie annehmen und Ihre Schlußfolgerung aus Ihrer eigenen Unterstellungsprämisse ist zum Mäuse melken. Sie müssen mir schon erlauben, eigene Erfahrungen zu machen und ich verbitte mir, diese aus der Entfernung heraus als unglaubwürdig zu kategorisieren!

    Lynx: Da kann ich gerne behilflich sein: ich trage sie dorthin, wo die Füchse wohnen. Die sind spezialisiert auf das Beenden von Mäuseleben und müssen nicht lange dilettieren. Wir mir auch die Verwendung von Katzenfutter merkwürdig, wenn nicht dekadent vorkommt, wo doch offenbar Katzen im Haus sind. Aber so pflegt halt jeder seine eigenen Entfremdungen.

    Seidwalk: Ja, Katzen auf dem Boden. Katzenfutter wurde mit Photo belegt. Erneut eine Schlußfolgerung aus den eigenen Phantasien – Ich schlage vor, Sie machen hier mal wieder eine kleine Pause. Ihr „Hass“ (Aversion) treibt Sie schon wieder zu weit ab und ist auch zu weit von den Themen entfernt, bringt die Debatte nicht voran

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  6. Pérégrinateur schreibt:

    Ich empfehle zum Thema den Katzenfreund Bohumil Hrabal und sein Buch „Die Katze Autitschko“. Er beschreibt darin, wie durch bereitwillige Katzenadoption ihm die feline Population im Hause über den Kopf wächst und er am Ende die Katzenwürfe in einen Sack gibt und damit zum Bach geht, um dort mit ihnen zu tun, was schon die Altvorderen taten. Not kennt kein Gebot, und wer sich selbst in Not bringt, braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendwann die schneidenderen Abhilfen unvermeidlich werden.

    Als noch dazu städtisch geprägte Frau kann man das offenbar nicht verstehen oder gar billigen. Ich denke dabei an meine Cousine.

    Durch Besuche von Katzen samt derem „Spielzeug“ durch die Katzenklappe kam es zur Einschleppung eines Mäusepaares, das sich dann dank offenstehender Behältnisse für selbstbereitetes Vogelfutter fleißig vermehrte. Sie bemerkte es am Geruch, der ihr denn doch zu ekel wurde. Also eine Falle, gewisenshalber kam nur eine Lebendfalle infrage. Die jeweils gefangene Maus wurde erst im eigenen Garten, dann in benachbarten Gärten ausgesetzt. Aber die Ausgewiesenen kamen durch die Katzenklappe oder durch zwischenzeitlich schon gefundene oder geschaffene Schlupflöcher (Styroporkugel deuteten auf den kaum abzudichtenden Jalousiekasten hin) wieder zurück. Danach verbrachte sie die Gefangenen, inzwischen im Winterfrost, weiter fort auf den Friedhof unter Bodendecker auf Gräbern, zusammen mit einem „Nestchen“, damit sie nicht erfrören. Wie sie es mir berichtete, wies ich auf den Unsinn hin, dass sie im Winter, ohne Möglichkeit, sich einen Unterschlupf zu schaffen und eine Nahrungsquelle zu finden, unvermeidlich ohnehin sterben müssten, nun aber schön langsam. Beim nächsten Gespräch berichtete sie, ihnen nun auch Nahrungsmittel in ihren Osternest-Unterkunft zu legen. Danach ist sie denn doch auf Giftköder verfallen, die Räume mussten natürlich in komplizierten System reihum dafür abgeschlossen werden, damit den werten Katzen kein Leids geschähe, die noch heute freien Zugang haben. Inzwischen scheinen (einstweilen?) alle Mäuse beseitigt, und sie schiebt stetig vor sich her, die Wohnung (die ihrer verstorbenen Mutter gehörte) endlich zu räumen, weil sie mit mehr oder weniger Grund befürchtet, dass die früheren „Gäste“ von Hanta-Viren befallen gewesen sein könnten. Schutzanzüge liegen schon bereit, aber sie traut sich eben immer noch nicht. Ich selbst habe rüde jede Mitwirkung ausgeschlossen.

    Frauen scheinen oft unfähig zu sein, statt mit dem angerührten Gefühl mit der Vernunft Entscheidungen zu fällen und dann auch auszuführen. Es gibt sicher auch andere, aber die vielgerühmten „weiblichen Werte“ jedenfalls führen in die Aporie. Die keiner Tragik ins Auge schauen können, werden selbst irgendwann Tragisches erleben.

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