Das Fremde enträtseln

Das Fremde erkennt man daran, daß es einem fremd ist. Man muß es enträtseln, wenn man es verstehen will. Manchmal hilft uns dabei unsere Presse, aber manchmal eben auch nicht. Wie etwa in dem mysteriösen Fall, den „Die Welt“ dieser Tage aufgedeckt hatte – allerdings waren Leser dieses Blogs darüber bereits früher informiert.

„Die Welt“ bemerkt, daß es circa 400 000 Migranten im Ausländerzentralregister gibt, die just am 1. Januar geboren wurden, und wundert sich über diese eigenartige Koinzidenz. Vor allem Syrer, Türken und Afghanen seien betroffen und es gebe mehrere Gründe für dieses Phänomen. Diese erfahren wir aber leider nur, wenn wir bereit sind, einen Obolus zu entrichten, wovon ich prinzipiell abrate, weil freie Presse sich über Qualität und Wahrhaftigkeit rechnen sollte und nicht über Sensationalismus und Erpressung.

Man muß, glaube ich, auch nur ein wenig seinen Kopf anstrengen, ein wenig logisch denken, um die wahrscheinliche Ursache zu ergründen. Fangen wir an:

Was haben diese drei Völker – Syrer, Türken, Afghanen – gemeinsam? Ihre Religion, die die eine ist, die den einen Gott anbetet, den einen Propheten verherrlicht, aus dem einen einzigen Buch sich speist, wenn auch in zahlreich diversen Riten.

Es gilt außerdem die Regel: Sowas kommt von sowas.

Wenn wir davon ausgehen, daß den meisten Geburten eine fleischliche Empfängnis vorausgeht – genaugenommen allen minus Eins – dann folgt daraus logisch, daß wir den Tag der Empfängnis der Hunderttausenden eruieren müssen. Eine Schwangerschaft aber besteht laut Wissenschaft aus 280 Tagen. Die Sonne dreht sich bekanntlich 365 Mal um die Erde, um wieder am Ausgangspunkt anzukommen – daraus ergibt sich das Jahr. Wenn wir von 365 Tagen 280 abziehen, bleiben 85 übrig. Der 85. Tag jeden Jahres ist also der Zeugungstag von Hunderttausenden.

Was könnte syrische, türkische und afghanische Männer und Frauen nun dazu bewegen, sich just an diesem Tage mit großer Regelmäßigkeit zu paaren? Aufklärung erhalten wir, wenn wir den Tag bestimmen – es ist der 25. März. Ein wahrer Freudentag.

Nicht nur, weil diese Menschen jene kommunikative und oft erfreuliche Sonderform wählen, um sich auszutauschen, sondern auch, weil es ein Tag der Verkündigung ist. Es ist der Tag, an dem laut Heiliger Schrift folgendes geschah:

„Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“ (Lukas 1.26ff.)

Es ist leicht zu ersehen, daß diese Erkenntnis für unser Verständnis des Fremden signifikant ist, ja mehr noch, indem wir es verstehen, wird es uns vertraut, lernen wir – wie uns die Kanzlerin ermunterte – das Gemeinsame besser kennen und das ohne die eminent wichtigen theologischen Folgen zu durchleuchten (das tue jeder für sich).

Wir wissen nun nämlich, daß viele Muslime Kryptochristen, Kryptokatholiken sind, die den muslimischen Mondkalender nur in Hinblick auf die Freuden des Ramadans anerkennen, ansonsten aber die christliche Zeitregelung für die wichtigen Fragen akzeptieren, Mariä Verkündigung aktiv begehen, die heimlich gegen die Vorgabe des Propheten verstoßen – er befahl ihnen schließlich: „Eure Frauen sind euch ein Acker; geht zu eurem Acker, wie ihr wollt.” (Sure2, 223) –, um letztlich den wahren Maßgaben des wirklich einzigen Gottes – „geht zu eurem Acker am 25. März!“ –  und seines wirklich einzigen Propheten zu folgen, von denen – wie wir durch neuere Forschungen wissen – Mohammed sowieso nur abgeschrieben und dabei das Wesentliche mißverstanden  hatte … denn er konnte gar nicht lesen und schreiben. Zum Beweis fügt sich das Indiz, denn der Wunsch, einen Heiland zu zeugen und selbst Gottvater zu werden, ist in einer patriarchalen Gesellschaft leicht zu verstehen und quasi folgerichtig.

So einfach, liebe Leser, kann man sich das Lesen der Presse sparen und trotzdem zur Wahrheit gelangen. Es gibt also nicht nur keine Viren und keine Atomwaffen und keine Nichtjüdische Weltverschwörung, kein Volk und keine deutsche Kultur, sondern es gibt auch keinen Islam und keinen seinen einzigen Gott, sondern nur den anderen. Darüber sind wir uns doch einig.

Ein Gedanke zu “Das Fremde enträtseln

  1. JJA schreibt:

    Ich fürchte, Ihnen sind noch wichtige Details entgangen. Der 25. März gilt außerdem als das traditionelle Datum der Kreuzigung. Der Kryptokatholizismus der entsprechenden Völker wird hier noch deutlicher, wird doch die Kreuzigung im einzig wahren Buch bestritten: „Sie (sc. die Juden) sagen: ‚Wir haben Christus Jesus, den Sohn der Maria und Gesandten Gottes, getötet‘. Sie haben ihn nicht getötet und nicht gekreuzigt. Vielmehr erschien ihnen (ein anderer) ähnlich (so dass sie ihn mit Jesus verwechselten und töteten).“ (Sure 4:157)

    Ich glaube außerdem, dass sich in der Wahl des Datums sogar eine gewisse Hochachtung gegenüber den alten Völkern des Westens zeigt. Denn was ist das bekannteste Buch in der Tradition der alten Sagen? Der „Herr der Ringe“. Und bekanntlich warf Frodo an einem 25. März den Ring in den Schicksalsberg. Kein Wunder also, dass Europa das Land ihrer Träume ist!

    Seidwalk: Ja, vielen Dank! So weit wollte ich nicht gehen, um nicht in den Ruch der sogenannten Verschwörungstheorien zu kommen. Die Sache mit dem „Herr der Ringe“ könnte sogar für den Verfassungsschutz interessant sein.

    Till Schneider: Großartiger Tweet! Dass „auch Frauen extrem sein können“, zeigt also der #Tatort. Deshalb wusste ich das nicht! Dann gucke ich natürlich ab jetzt #Tatort. Aber eigentlich könnte uns auch die #Regierung mal so was sagen, finde ich. Und wenn nicht, sollte sie uns zumindest sagen, dass wir #Tatort gucken müssen, oder?

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