„Mein Kampf“ Jetzt!

Der Spiegel schreibt im sensationsheischenden Enthüllungston, daß man beim Attentäter von Halle auf „nationalsozialistisches Propagandamaterial gestoßen“ sei – darunter „Mein Kampf“. Aber dieses Buch ist unter diesem Begriff nicht zu fassen: es ist ein historisches Dokument und sollte Pflichtlektüre sein. Jetzt! Auch in meinem Regal würde man darauf „stoßen“ – aber was soll das bedeuten?

Das Werk hätte nie verboten, sein Besitz nicht kriminalisiert werden sollen – es hätte längst alle Faszination verloren und eine Gesellschaft, in deren mediale Leitkultur extreme Gewalt, Brutalität und Pornographie fest eingebunden sind, wirkt in dieser Frage ohnehin unglaubwürdig.

Was erwartet also den Leser dieses Buches? Arnold Zweig schrieb irgendwo, daß kein Intellektueller es ernst nehmen konnte und das war ein Fehler, denn vieles von dem, was sich im Laufe der Jahre 33-45 entfaltete, war in nuce in Hitlers Autobiographie enthalten. Zwölf Millionen Exemplare soll es bis Kriegsende gegeben haben, aber wirklich gelesen haben es wohl nur sehr wenige. Kein Wunder, denn es verlangt den geübten Leser. Nicht etwa, weil es komplex und schwierig wäre, sondern man wird kaum ein wirreres Buch finden, zumindest keines mit Bestsellerstatus – moderne Bestseller selbstverständlich ausgenommen.

Bevor man beginnt, könnte eine kleine Übung helfen: man sollte versuchen, die Person, das Bild, die markante Rede, die Intonation Hitlers zu vergessen, denn sonst gerät es gänzlich zum mentalen Theaterstück.

Um es reinweg zu sagen: Es ist ein an unfreiwilliger Komik, an inhaltlicher Ungeordnetheit, an sprachlicher Platitude, an Stilblüten, an versimpelter Logik, an Selbstentblößung, an „kurpfuscherischer Salbaderei“ und an Bramarbasieren, an ausladender Geschwätzigkeit, an Ressentiments und an Verbitterung kaum zu übertreffendes Machwerk, kurz: für jeden anspruchsvollen Leser ist es eigentlich ungenießbar.

Und trotzdem lernt man viel, wenn man entsprechend wach und kritisch ist. Hitlers Persönlichkeit zeigt sich nahezu ungeschützt, Teile seiner – hier natürlich geschönten – Biographie werden sichtbar, man lernt seine Denke kennen, aber auch seinen beeindruckenden Willen, seine simple Logik ebenso wie sein bescheidenes Vokabular, das nur bei Schimpfwörtern exzelliert. Die grundlegenden Topoi der nationalsozialistischen Ideologie lagen demnach Mitte der 20er Jahre schon auf dem Präsentierteller: soziale Frage, Marxismus, Bolschewismus, Judentum, Österreich, die Lehren der Geschichte, Überbevölkerung, Rasse …; die Ziele und Affekte waren ausgesprochen: Vernichtung der Juden, Propaganda, Religionsfeindlichkeit, Intelligenz- und Kunstfeindlichkeit, Abschaffung des Parlamentarismus, das Sendungsbewußtsein, Rassentheorie und Sozialdarwinismus … Vor allem das Kapitel über Rassentheorie sollte gymnasiale Pflichtlektüre sein!

Man könnte endlos analysieren, etwa Hitlers zweiwertige Logik, wie er alles in ein Entweder-Oder teilt oder aber halbiert, Differenzierungen verabscheut, wie er sich statt an Tatsachen an Bildern und Metaphern entlang hangelt, wie er individuelle Erfahrungen verallgemeinert, wie er permanent in Sein-oder Nichtsein-Dichotomien denkt und wie er sie, falls sie partout nicht anwendbar sind, in ein „als-ob“ verwandelt, wie er aus selbst aufgestellten unbewiesenen Prämissen die gewagtesten Schlüsse zieht usw. Er denkt nicht nur selbst streng antithetisch, sondern er ist auch nur in der Lage, bei anderen duales Denken wahrzunehmen … dieses geschwätzige Buch ist eine Beleidigung an jeden anspruchsvollen Geist und kein anspruchsloser dürfte in der Lage sein, es ohne Überwindung überhaupt zu lesen. Es ist eine vorzügliche Disziplinübung.

Was nicht heißt, daß es nicht vereinzelte richtige Beobachtungen enthält. Die öffentliche Diskussion hat sich seit langem angewöhnt, derartige Behauptungen zu tabuisieren. Doch niemand wird Erich Fromm einen Nazi nennen, weil er das gleiche Beispiel wie Hitler verwendet oder Alice Schwarzer eine braune Braut, weil sie – wie Hitler – die Verlogenheit der Prostitution radikal bekämpft, oder den Pädagogen, der die Wissensüberlastung der Jugend in der Schule beklagt oder mehr Sportunterricht fordert, oder den Historiker, der meint, Geschichte solle eher Lehr- als Lernstoff sein, oder den Kritiker der materialistischen Lebensweise … Zu all diesen richtigen Schlüssen kam Hitler aus einer grundlegenden Halbbildung heraus, auch wenn er sich generelle Urteile über Nationalökonomie, Philosophie, Individualpsychologie und Naturwissenschaften zutraut. Allein in der Politik hat er ein gewisses Gespür – einige seiner Gedanken zum Parlamentarismus, zu Propaganda und Werbung, zur Psychologie der Massen, zur öffentlichen Rede sind durchaus nachdenkenswert, allerdings ist auch in dieser Hinsicht nirgendwo ein Gedanke, den man anderswo nicht auch und besser lesen könnte.

Gerade deswegen – weil das Buch so unverdaulich ist – sollte es gelesen werden und möglichst ohne ideologisierenden Kommentar. Man braucht es ungefähr so dringlich wie den Influenza-Virus – in der Impfampulle. Wer sich damit einmal infiziert hat, entwickelt mit hoher Wahrscheinlichkeit lebenslange Antikörper gegen diese Form des Nationalsozialismus. Und wer dagegen immun sein sollte – man muß die Faszination des Heimlichen wie gesagt abziehen – dürfte per se nicht gesellschaftlich relevant handeln können.

13 Gedanken zu “„Mein Kampf“ Jetzt!

  1. Stefan Leikert schreibt:

    Wesentlich kurzweiliger zu lesen sind die von Heinrich Heim aufgezeichneten Monologe 41 -44. Damit kann man etwas anfangen – wenn man mag. Aber auch das ist nur Text. Viel ergiebiger, wenn man einen Hitleranhänger ausmachen will, sind doch die Filmaufnahmen von begeiserten Leuten, von gut gelaunten und stolzen Deutschen auf der Straße, im Biergarten, in der Sportarena. Das kann einen (mich) ansprechen und eventuell faszinieren. Und da frage ich mich, wie das wohl gegangen ist und was ich davon halten soll. Das können ja nicht alles verblödete Monster gewesen sein. Ja – und dann wird es schwierig…

    Gefällt 1 Person

    • Pérégrinateur schreibt:

      Als Antwort auf Stefan Leikert.

      Märzgefallene, Maiabgefallene … Unterschätzen Sie nie das Behagen in der Herde. Und nicht zu sehen, was man nicht sehen will, nicht zu denken, was man nicht denken will, das fällt vielen recht leicht. Es gibt dazu auch Beispiele aus jüngerer Zeit …

      Gefällt 1 Person

  2. lynx schreibt:

    Im Rahmen einer Recherche vor längerer Zeit habe ich mir das Teil als EBook heruntergeladen, weiß nicht mehr woher. So richtig gelungen ist mir der Einstieg nicht. Es war langweilig, das Gefühl von verschwendeter Lebenszeit, verbunden mit dem Gefühl der unmerklichen Aufnahme von „Schwermetall“, das einen schleichend vergiftet. Ich habe dann abgekürzt, bin ins Münchner Volkstheater gegangen und habe mir die dortige Inszenierung der Farce „Mein Kampf“ von George Tabori angeschaut – https://www.muenchner-volkstheater.de/spielplan/repertoire/mein-kampf – Eine Farce als Psychogramm, der intuitiv richtige Zugriff auf Person und Thematik, so habe ich das empfunden.

    Liken

    • Pérégrinateur schreibt:

      Als Antwort auf lynx.

      Zur schleichenden Vergiftung braucht es aber in diesem Fall eine sehr, sehr große Naivität – etwa die eines kleinen Kindes, das sein erstes, zweites oder allenfalls drittes Buch liest und noch im Glauben befangen ist (das war ich damals auch), alles was irgendwo geschrieben steht, sei schon deshalb wahr. Wenn man noch nicht selbst lesenden Kindern Märchen vorliest und diese dann unter kleiner Variation nacherzählt, kommt ja schon der Protest wegen der Variation – in dem Alter hat man noch ein exzellentes Gedächtnis. Man erklärt ihnen dann den Umstand und der Keim des Zweifels ist schon einmal gesät, der durch Vergleiche bei späterer eigener Lektüre weiter wächst. Eine meiner eigenen ersten Lektüren war zum Beispiel die Bibel, und ich wurde, ohne irgend eine externe Kritik unter der Hand zu haben, dabei Atheist, weil mich der offensichtliche “confirmation bias” (das Wort habe ich natürlich erst später gelernt, aber die Sache schon vage so empfunden) in der Nase zwickte.

      Personen, die auf einen reflexionslosen „intellektuellen“ Rausch versessen sind, könnten allerdings mit solcher Hitlerscher Töberei auf Papier zu ködern sein, zumindest wenn das nicht so entsetzlich monoton wäre, was solches Volk ja „abturnt“. Ich würde da mehr etwa von Célines Pamphleten befürchten, zumindest für französische Muttersprachler, die auch noch mit dem Vorstadtjargon der ersten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhundert vertraut sind, also nicht jedes zehnte Wort nachschlagen müssen und sich dann wiederum ein Fünftel davon nicht einmal erschließen können.

      Bei solchen Rauschsüchtigen ist aber wohl ohnehin Hopfen und Malz verloren.

      Gefällt 1 Person

      • lynx schreibt:

        Um „Wahrheitsfindung“ ging es nur insoweit, als ich sozusagen einen „Originalton“ hören wollte, unabhängig vom Gehalt des Gesagten, Geschriebenen. Aber es ist gerade dieser Ton (der Sie zurecht langweilt), es sind die repetitiven Elemente dieser „Melodie“, die sich im Kopf einnisten. Irgendeinen Grund muss es ja gehabt haben, dass er als Rhetor die Massen beherrschte. Aber diese repetitiven Elemente kehren ja derzeit wieder, insofern kann man sich das Vorgehen nicht bewusst genug machen.

        Liken

  3. Pérégrinateur schreibt:

    Noch eine Überlegung zur allzu schnellen Assoziation „Hitlerleser, also Nazi“ .

    Über Fehlschlüsse allzu schnell eine Kausalität zu unterstellen, ist auch eine Methode der Lebensbewältigung, die vermutlich eine tiefe anthropologische Wurzel hat. Viele Menschen können keine unerklärten Tatsachen ertragen, insbesondere keine bedrohlichen. Eine unterstellte Ursache gibt doch zumindest die Hoffnung, diese einfach abstellen zu können, und dann wäre alles gut, während Unerklärtes sie gewissermaßen einen Himmel bösartiger Dämonen über ihnen phantasieren lässt, die jederzeit zuschlagen können. In der Theologie gebiert dieses Bedürfnis die Theodizee. Man glaubt hoffnungsgewiss an einen gütigen. allmächtigen Gott, aber wenn es dem gerechten Hiob dann trotzdem übel ergeht, unterstellen ihm die lieben Freunde eben doch gleich, er hätte wohl etwas Unrechtes getan. Der Gedanke, es könne einem „einfach so“ genauso ergehen, ist unerträglich, während eigene Gebots-Willfährigkeit und Huldigung des Allmächtigen einem ein weißmagisches Abwendungsritual bieten. Oh diese Hoffnungssüchtigen! Selbst eine Erklärung des eigenen Unglücks durch vergangene eigene Sünden gibt ein Gefühl der prinzipiellen Geschützheit gegenüber der hoffnungsbitteren Anerkenntnis tragischer eigener Ausgesetztheit. Das Geschäftsmodell für Bußprediger seit jeher.

    Das Attentat muss also ganz einfach durch die unterstellte Hitler-Lektüre ausgelöst worden sein. Udn wenn ich mich von solcher Lektüre fernhalte, bleibe ich ein guter Mensch. Und den anderen muss man sie deshalb verbieten.

    Dass andere Menschen fundamental anders als man selbst über einem Wichtiges denken und dann auch noch einem selbst Unerwünschtes wollen, erklärt sich ebenfalls unschwer und angstabwendend dadurch, dass sie von einem bösen Agenten manipuliert worden sind. Wenn doch nur erst Trump weg wäre!

    Es lebe die an der Krücke des Animismus gehende Fortschrittsgewissheit!

    Gefällt 1 Person

    • Tommy schreibt:

      „Das Attentat muss also ganz einfach durch die unterstellte Hitler-Lektüre ausgelöst worden sein.“

      So würde ich eigentlich die Nachrichtenberichte über den Fund von „Mein Kampf“ nicht interpretieren, es soll wohl eher verdeutlichen, aus welcher ideologischen Ecke der Attentäter kommt. Und das finde ich eigentlich schon plausibel, denn ein antisemitisches Weltbild hat ja zweifellos eine starke Rolle für das Tatvorhaben geplant. Dass er dieses vorwiegend aus „Mein Kampf“ bezogen hat, dürfte unwahrscheinlich sein (da dürfte wohl eher die Internet-Subkultur eine Rolle spielen, die ich unten erwähnt habe) – aber man wird auch davon ausgehen dürfen, dass Stefan B. sich „Mein Kampf“ nicht aus rein historischem Interesse runtergeladen hat, sondern durchaus aus Zustimmung zum Inhalt.

      Liken

  4. Stefanie schreibt:

    1. Der Halle-Attentäter hatte also ein Hitler-PDF. – Jetzt einmal vorausgesetzt, daß er es tatsächlich selber heruntergeladen hat- könnte man nicht auch feststellen, wann er es sich beschaffte, ob, wann und wielange es geöffnet wurde, ob es Ausdrucke davon gibt, Notizen dazu, Zitate in seiner Korrespondenz- also kurz: irgendeinen Hinweis darauf, daß er das Werk rezipiert hat und es irgendeinen Einfluss auf seine Gedankengänge gehabt hat? Schließlich kann man heutzutage eine komplette Bibliothek im pdf-Format in der Hosentasche mit sich herumtragen, und wird doch nur Bruchteile davon jemals lesen. Während man aus der Forenkorrespondenz und den vermutlich irgendwo gespeicherten Level/Punktestand bei Onlinespielen wahrscheinlich leicht feststellen könnte, womit sich der Kerl tatsächlich den Großteil des Tages beschäftigt hat.

    2. Sicher spricht nichts dagegen, sich selber einen Eindruck zu verschaffen, was in „Mein Kampf“ wirklich drinsteht, allerdings dürfte es praktisch unmöglich sein, das Buch unvoreingenommen zu lesen. Mal davon abgesehen, was man vorher schon alles an Fernsehdokumentationen, Primär-,Sekundär- und Spin-off-Literatur zu Hitler und seinem Umfeld konsumiert hat, kann man ganz bestimmt nicht ausblenden, was sich in den knapp hundert Jahren seit Erscheinen des Buches alles ereignet hat. Vor allen Dingen kann man kaum den zeitgenössischen Lesern und Nichtlesern dieses Buches zum Vorwurf machen, sie hätten nicht erkannt, was ihnen bald bevorstehen würde. Im Nachhinein zu behaupten, irgendein Buch oder eine Aussage, hätte einen warnen müssen, ist ein klassischer Rückschaufehler.
    Der Putschversuch von 1923 war letztlich eine lokale Posse und Hitler verschwand daraufhin fast zehn Jahre von der politischen Bühne. Sein Wiederaufstieg hing wahrscheinlich mindestens genauso stark von einer Finanzspritze interessierter Kreise ab wie von seinen rhetorischen Fähigkeiten und historischen Zufälligkeiten (Weltwirtschaftskrise, Abneigung Hindenburgs gegen Schleicher…). Es dürfte kaum möglich sein sämtliche literarischen Ergüsse von Möchtegernpolitikern zu rezipieren und daraus auf den Gang zukünftiger Ereignisse oder auch nur die tatsächlich betriebene Politik im Erfolgsfall zu schließen. Bestenfalls erhält man dadurch einen gewissen Einblick in die Innenwelt des Autors und kann entscheiden, ob man wirklich möchte, daß derjenige jemals einen Einflussreichen Posten bekommen sollte. (Wie im Falle des kürzlich vorgestellten XR-Aktivisten).

    Gefällt 1 Person

  5. Skeptiker schreibt:

    Zustimmung. Ich habe nie begreifen können, warum man eine zentrale Quelle zum Verständnis des NS-Systems nur in betreuender Weise der Öffentlichkeit zugänglich macht. Textauszüge – klassisch: Erwin Leiser – mögen für didaktische Zwecke nützlich sein – die Lektüre „am Stück“ ist schon wegen des rhetorischen Duktus der Schreibe eine andere und zwar erhellende Sache. Man spürt an vielen Stellen geradezu das „Überschnappen“ des Autors und verfolgt gespannt den Verlust von Logik und Realitätsbezug bei dem sich steigernden Hass. (Zum Teil in der Lesung von Helmut Qualtinger nachvollziehbar.) Wer wissen will, wie sich Demagogie vor den Augen des Lesers entfaltet, kommt um die Lektüre des Werkes nicht herum. In meinem Bücherschrank befindet sich ein Exemplar aus dem Nachlass eines Großvaters. Neben dem Text selbst sind in solchen familienüberlieferten Büchern die Anmerkungen, Anstreichungen etc. interessant. Vielleicht hat der eine oder andere nachgeborene Leser sich auch einen Gedanken gemacht über die in diesen Annotationen zu Tage tretenden Abneigungen und Zustimmungen zu der Hitlerschen Prosa im näheren familiären Kontext. Meines Wissens existiert keine Sammlung derartiger Hinweise auf die Rezeption des Buches – leider. Mein Großvater war ein nach 1933 zum NS übergegangener Sozialdemokrat. In seinem Exemplar finden sind positive Anstreichungen und Ausrufe an den sozialpolitischen Stellen – der Rassismus wird weder positiv noch negativ kommentiert. An einer antisemitischen Stelle steht allerdings: „leicht übertrieben“ …..

    Gefällt 2 Personen

  6. Pérégrinateur schreibt:

    Ich bekenne, auch auf meiner Festplatte könnte man verruchte Schriften finden, nämlich die antisemitischen Pamphlete von Céline. In meiner lange vergangenen Studienzeit habe ich in zweien davon so etwa ein Stündchen gelesen, bis es mir zu dumm wurde. « Nois sommes en plein fachisme juif », « Les juifs possèdent tous l’or du monde », Freimaurer als Tarnorganisation des Judentums usw. usf., da ist wirklich kein Klischee ausgelassen. Ein literarisch sehr beschlagener Franzose, mit dem ich vor einigen Jahren zu tun hatte, meinte mir gegenüber, wenn man vom Inhalt absehe, seien die Texte sprachlich gelungen und sehr amüsant zu lesen. Mal sehen, ob ich in meinem Leben noch einmal dazu Lust komme, das zu überprüfen; jedenfalls habe ich sie nun schon einmal trotz dieser allzeit rotzfrechen Anmaßung irgendwelcher Zensoren.

    Als zartes Büblein von 11 oder 12 Jahren ließ man mir auch Hitlers „Mein Kampf“ zur Lektüre zukommen. Ein Ex-SSler aus dem Nachbarort hatte mitbekommen, dass da ein Bub aufs Gymnasium geht, wollte den wohl für die schwwarzbraune Sache gewinnen und glaubte das nun ausgerechnet mit diesem Buch erreichen zu können. Der Betreffende war noch ein wirklicher Nazi und nicht nur ein von Antifas aufgeblasener Nazipopanz. Ich habe mir allerdings nicht wie Sie die volle Lektüre angetan, sondern nach einem Viertel oder Drittel des Textes das Handtuch geworfen. Einiges, was drinsteht, ist wohl wahr, etwa die Ausführungen zur englischen Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg, die in der Sache etwa sagten, was auch im Buch “Falsehood in Wartime” von Ponsonby steht, Wie soll man aber irgendein Zutrauen zu einem Buch fassen wollen, in dem schon früh ausdrücklich steht, dass man für die Gute Sache lügen solle und dessen Autor doch vor allem auch den Leser dafür gewinnen will? Mir geht es dann so, das ich jede Prämisse des Autors, die ich nicht unmittelbar selbst bestätigen kann, in den Sack des Suspekten stecke. Habe ich dann den Eindruck, diesen bald nicht mehr zu überblicken, dann muss ich die Lektüre einstellen. Ich konnte auch in meinen Mathematik-Studientagen nie etwas zugrundelegen, nur weil es in der angesehenen Literatur stand, alles musste vom schon Bekannten her begründet werden. Als obligatorische Schullektüre erschiene mir das Buch deshalb als eine ziemliche Zumutung für die Schüler.

    Das Buch war auch im Satz krakelig,denn schätzungsweise ein Viertel des ohnehin recht repetitiven Textes war gesperrt gedruckt, manchmal mehrere Seiten in Folge. Mein (vermutlich einziger) Vor-Leser hatte manche Stellen unterstrichen, anfangs nach nicht erkennbarer Regel, dann mehr und mehr nur und genau die ohnehin schon gesperrten Partien, was doch etwas sehr orthodox wirkte und deshalb belustigte. Auch ihn hatte aber die Geduld noch vor dem Ende verlassen. Sehr gut erinnerlich ist mir auch noch das besonders laute Getobe des Autors beim Thema der von schwarzen französischen Kolonialsoldaten während der Besatzung im Rheinland geschwängerten deutschen Frauen. Das klang für mich, der ich damals auch Freud las und dieserhalb die selbstsichere psychologische Diagnose aufgrund eines Indizchen und eigener Assoziation dazu auch zu beherrschen gelernt hatte, doch sehr nach Sexualneid als Motiv aus.

    Gefällt 2 Personen

  7. Heinrich schreibt:

    Der Täter ist Produkt des Systems
    Jene die ihn vordergründig „produziert haben“ sind, Schule, soziales Umfeld, PC /GTA und Co.) ( zzgl. Internetbekanntschaften ) und, da lehne ich mich mal aus dem Fenster, Jugendamt.
    Vielleicht lieg ich bei letzten weit daneben falls dazu schon Internas bekannt sind, aber es würde passen.

    1. Der Typ ist ein armer Irrer, den das System gemacht hat.
    Er beginnt sein Video in der Ansprache auf Englisch, also er kommuniziert mit seiner Außenwelt auf englisch nicht auf deutsch, das ist nun mal schlicht typisch für irgendwas aber keinesfalls für sogenannte „Rechtsradikale“.

    2. Er bezeichnet sich selbst als Niete, ergo wurde ihm dies in seiner Welt mehrfach suggeriert, dass er selbst eine Niete sei – es ist also Umgangssprache, seinerseits empfängerseitig.

    3. Sein Umfeld ist das Internet und dabei eines, welches er sich aus GTA & Co. erschuf. Ebenda ist dieses nämliche englisch anzutreffen, demgegenüber bei sogenannten „Rechtsradikalen“ jedenfalls in Deutschland – lachhaft sich das vorzustellen.

    4. Seine Musik die er zum Prozedere startet ist englischer RAP – ebenfalls nichts was aus der deutschen Rechten Szene bekannt wäre, da kennt man eher Frank Rennicke etc. und pflegt eine ebensolche Musik

    5. Versager, durch und durch.
    Beim Herumgeballere auf unschuldige Passanten, da war er schon derart frustriert, dass er keine Tür aufbekommen hat, weshalb er nach einer „Ersatzbefriedigung“ seines eigentlichen Tuns offenkundig suchte, schiesst er seine eigenen Vorderreifen kaputt – ärgert sich hörbar darüber – quittiert das mit eigene Dummheit und Versager, also etwas, was ihn erkennbar sein Leben lang begleitet – also keum etwas Überraschendes

    6. Seine vermeintlichen Handgranaten sind vielmehr Polenböller, weshalb er eine bereits geöffnete Tür auch nicht zerstören kann und ebne nicht ins Gelände einzudringen vermag, was eigentlich seine Absicht gewesen war, lt. seiner verbalen Verlautbarung – völlig dilletantisches Eqipment.

    Hätte er jemanden väterlicherseits gehabt, wäre er nie auf eine solche Idee gekommen, ergo wuchs er ohne Vater inszeniert durch das Jugendamt auf, die überforderte Mutter überliess ihm damit sie Ruhe hatte dem PC und war‘s zufrieden. Deshalb m.M.n stringent durch das System verursachte Karriere.

    Einzige Anerkennung gewinnt er bei den Internetschlachten aka GTA & Co,. Und dort ebenfalls auch Freunde, die er „Guys“ nennt im Video.

    Diese Bezeichnung „Guys“ sollte man sich bei genauer Analyse der Anstifter auch mal auf der Zunge zergehen lassen, denn diese Ansprache kommt auch aus einer „gewissen“ Richtung.

    7. Er begibt sich auf ein Höllenfahrtskommando, und benutzt dabei eine Leihwagen. Kein eigenes Auto weil keine Kohle dafür?
    Steht er mit dem Rücken an der Wand frei nach der Redewendung „erst wenn Du nichts mehr hast, bist Du frei, alles zu tun?“ – Wieder ein Beleg, für eine Systemkarriere.

    8. Klamottenauswahl kommt auch aus Videospielen – er baut einen Charakter nach und verhält sich auch so, schieß auf alles, was im PC-Spiel „Punkte“ bringen könnte.

    9. Adrenalinpegel ist deutlich erkennbar.
    Das zerschießen des eigenen Reifens, die völlige Laienhaftigkeit in seinem Tun, die unprofessionellen „Werkzeuge“ . Könnte auf der anderen Seite auch ein Indiz für Psychopharmaka sein.

    Nehmen wir Andreas Lubitz (German Wings 9525) nur mal als Vergleich, mit ungleich mehr Opfern und einer in der Auswahl der Opfer faktisch identischen Willkür aber ungleich höheren Zahl!

    10. Völlig frustriert verlässt er den Bereich der Synagoge, wo er nicht in der Lage ist, durch eine halb geöffnete Tür einzudringen bzw. eine zweite trotz Sprengmittel zu öffnen, mit plattem linken Vorderreifen und entdeckt im Vorbeifahren einen Döner, wieder reine Willkür.

    Schieß einfach auf jemand, der zu langsam ist zu fliehen. (Das erste Opfer, die vorbeilaufende Frau vor der Synagoge, hatte die Frechheit in seinem Weltverständnis, zu fragen „was dagegen, wenn ich hier vorbeilaufe? “ was er mit tödlicher Maschinengewehrsalve quittierte.

    Er ist fast schon ein Depp, der einem Aufgrund seiner Dummheit schon Leid tun kann.
    Die Aktion der tödlichen Schüsse, die Willkür, (Beide Opfer hätten, entgegen der Beurteilung der MSM über ihn, tatsächlich Rechtsradikale sein können, er hätte es nie herausgefunden) machen ihn zu etwas komplett anderem, als die Medien der Meute weis machen wollen.

    Es handelt sich nach meiner Einschätzung um einen von der Welt allein gelassenen armen jungen Mann, von denen es im Land Tausende gibt und die dieses System hier ganz gezielt produziert hat, mit all ihren Finessen und Einzelpunkten!

    Und wenn er politisch von mir aus tatsächlich und nicht nur suggeriert, einer anderen Meinung, als der Mainstream gewesen sein mag, so ist doch erkennbar, daß das System diesen Menschen, keinen Raum lässt, ihrem Missmut der Welt kund zu tun.

    Lese grad noch Danisch und es bestätigt bei mir die Vermutung, die er auch hegt.

    Angenommen, man möchte, dass irgendwer irgendwas macht, ohne dass man selbst als Drahtzieher dahinter aufgedeckt wird?

    Man „baut“ sich einen Lee Harvey Oswald!

    Und genau dies ist hier möglicherweise passiert.

    Hört gut zu, im Internet, wer sich allgemein als „Hey Guys“ begrüßt!

    Er benutzt diese Begrüßung und genau dort steckt der Drahtzieher ob nun, offenkundig oder suggestiv!

    Richtig, die Umwelt formt den Menschen, und diese Umwelt des in seinen Taten vollendeten Deppen, ist alles, aber keinesfalls rechtsbürgerlich oder -radikal oder irgendwas in der Form!

    Dort redet niemand englisch und irgendwelche Rechte richten meiner Meinung nach ihre Streams auch nicht an Engländer oder internationales englischsprachiges Publikum.

    Bedauerlicherweise ist aber hier wieder viel zu viel um es dem einfachen Bürger auf der Straße klar zu machen, dass das alles gewaltig stinkt!

    Zweiter Kommentar (Seidwalk):

    Ein wenn nicht „Der“ entscheidende Punkt noch zum Schluß, warum genau dieser Staat diese Gruppe und Art von Personen „produziert“.

    Mit verlässlicher traditionell groß geworden und erzogener Frau/Freundin, wäre der Täter niemals das geworden, was er schlussendlich wurde.

    Seine potentiellen Frau (wie ungezählte Andere) wurde aber vom System per Dauergehirnwaschbombardement vorgespielt, dass es sich für eine deutsche Frau gehört, sich einem Ausländer an den Hals hängen und Mischlingsbabys machen soll!

    Der Ausländer bekommt beim der Ausländer-Behörde seinerseits erklärt, dass er keine Chance auf Asyl hat, es sei denn, er schwängert eine Deutsche.

    Ergo von beiden Seiten wird vom System in jedem Fall aber weg vom jungen männlichen Deutschen agiert, der schlussendlich, da er auch aus dieser Perspektive „nichts mehr zu verlieren hat“ zu dem wurde, was wir im Video gesehen haben!“

    Unterschätzt das bitte nicht, die Welt wird in vielen Teilen tatsächlich wohl von Männern geführt, aber an vielen Schaltstellen stehen hinter diesen Männern ihre eigenen Frauen – ohne welche diese Männer nie zu dem geworden wären, was sie nun mal sind.

    Ohne ihre Frauen, werden sie eher oder zu genau dem, wie in Halle zu sehen!

    Arme Versager, die auf alles schießen, was sich bewegt, nur um „irgendwas“ im Leben getan zu haben, in der Hoffnung einer Anerkennung im Netz bei irgendwelchen Fremden, die auch „Bots“ sein könnten, und die sich auf englisch gegenseitig „Guys“ nennen!

    Der Täter wurde vom System über Jahre hin ausgebildet, der Mensch ist immer Spiegel seiner Umwelt und seines Umfeldes!

    Per „teile und herrsche“ wurde ihm sein natürliches Umfeld genommen (insbesonders Vater) eine Frau abspenstig gemacht und zu Ausländern getrieben – und das war nun das Ergebnis.

    Wenn es einer durchzieht, dann sitzen gleichzeitig 1.000 zu Hause rum und ziehen es nicht durch, werden es auch nie – eher 10.000!

    Unter dem Strich ist er also bestenfalls ein gelinder „Reibungsverlust“ eines Reeducation-Programms.
    Und aus Sicht der Herrschenden – warum sollten die ihr Programm allein deshalb modifizieren?

    Nein im Gegenteil, für die gibt‘s Anlass zu feiern!

    Seidwalk: Ersparen Sie uns doch die Arbeit und benennen Sie einfach die Seiten, wo man sich mit „Hey Guys“ anspricht – dann haben auch die Leser hier die Chance, zu ergründen, ob es da einen Zusammenhang geben kann.

    Was die geistigen Fähigkeiten betrifft, da bin ich skeptisch. Auch das mediale Monster-Image will nicht passen. Ohne tiefere Analyse, ganz subjektiv, hatte ich den Eindruck, daß der junge Mann vergleichsweise artikuliert und wohlerzogen war – gemessen an heutigem Standard. Eher sanfter Typ, nicht eigentlich der Soldat, den er darstellen wollte. Von seiner Mutter schien er es nicht zu haben. Auch stellt die Planung und Herstellung der Waffen schon gewisse logistische Ansprüche. Was ihm vielleicht nicht bewußt war, war das Übungselement. Daher scheiterte er bereits an der ersten Hürde und verlor vollkommen den Faden.

    Man muß damit rechnen, daß das nicht alles Idioten sind, das wäre zu einfach. Ob es eine psychiatrische Disposition gibt, weiß ich nicht

    Vor allem: Was hat das mit „Mein Kampf“ zu tun?

    Gefällt 1 Person

    • Tommy schreibt:

      Als Antwort auf Heinrich/Seidwalk

      „Was hat das mit „Mein Kampf“ zu tun?“

      Es hat insofern etwas damit zu tun, dass in den letzten Jahren im englisch-sprachigen (v.a. amerikanischem) Internet eine stark antisemitisch geprägte Subkultur entstanden ist, bei der man sich teilweise auch durchaus positiv auf den historischen Nationalsozialismus bezieht (typisches Meme-Versatzstück ist z.B. „Gradually I began to hate them“, um den Bezug auf „Mein Kampf“ herzustellen). Wirklich „Mein Kampf“ gelesen haben wohl die wenigsten, die sich in dieser Subkultur tummeln, aber eine ideologische Nähe gibt es da meiner Meinung nach tatsächlich.

      Seidwalk: Danke! Mit diesen Welten habe ich keinerlei Berührung, daher die Unkenntnis.

      Gefällt 1 Person

  8. Richard von Reich schreibt:

    Die antike (griechisch-römische) Welt befand sich im Kulturzyklus damals auf einer vergleichbaren Stufe wie wir heute: weitgehende Verstädterung der Lebensweise, Entwurzelung der Massen, die sich in den Städten drängten, Konsummaterialismus (Brot und Spiele). Das Leben drehte sich um alltägliche Bedürfnisbefriedigung in einer Welt, die keine Bestimmung mehr hatte. Das „Ende der Geschichte“ war mit der Pax Romana angebrochen. Im Römischen Weltreich etablierte sich der „letzte Mensch“. Die Traditionen wurden nicht mehr ernstgenommen. Die Spiritualität ließ nach, bzw. wurde in ihrem Wesen nicht mehr verstanden, stattdessen „Modephilosophien“ und eklektische Weltanschauungen, die nach Geschmack aus verschiedenen Quellen zusammengeschustert wurden, um das Bedürfnis nach Metaphysik und Geheimnisvollem emotional reizend zu befriedigen. Das ist die reine rationalistische Oberflächlichkeit und ebenso dem Materialismus zuzuordnen.
    Ähnlich wie heute die verwestlichte Lebensweise global auf andere Kulturkreise austrahlt, stand die erwachende „magische Kultur“ in der Levante und Arabien unter dem Bann dieser geistfeindlichen Lebensform und mußte sich ihrer erwehren, um selbst gedeihen zu können. Sätze wie jene des Thomasevengeliums sind wohl aus dieser Lage heraus zu verstehen und haben auch heute (wieder) eine Bedeutung, weil wir uns in einer vergleichbaren Lage befinden. Es war eine Antwort auf den Materialismus der Zivilisation, der immer dort wiederkehrt, wo eine Kultur ihren Zyklus beendet hat. Daher das seltsame Gefühl, daß diese Sätze eigentlich für uns geschrieben wären. Sie formulieren Antworten oder stellen wenigstens die richtigen Fragen für Menschen, welche die Lage wengistens instinktiv begriffen haben.

    Es wahr wohl eine Minderheitenmeinung der Gelehrten, etwa in Form des hedonistischen Epikurismus, der in der Spätantike in gebildeten Kreisen weit verbreitet war.
    Den Durchschnittsmenschen zeichnete indes aus, daß er zu solchen Fragen überhaupt keine Position hatte, weil er sich dazu gar keine Gedanken machte. Ähnlich wie der heutige Normalbürger lebten die Menschen gedankenlos in den Alltag hinein und pflegten im Praktischen eine materialistische Lebensweise, ohne sich je bewußt dafür entschieden zu haben. Von den Göttern hatten sie ein vergleichbar diffuses Bild wie der heutige Mensch von der Dreifaltikeit, Engeln und den Heiligen. Geschichten darüber wurden noch erzählt, aber nicht mehr innerlich nachempfunden. Desgleichen wurden die Riten noch vollzogen, z. B. Opferungen in den Tempeln und die Feiertage. Es waren aber rein mechanische Wiederholungen, die getätigt wurden, weil sie im Kalender standen. Das Feiern stand im Vordergrund, nicht mehr aber die heilige Bedeutung dieser Feste. Ähnlich ist es heute mit den christlichen Feiertagen, deren äußere Hülle noch praktiziert wird. Die ganzjährig beinahe leeren Kirchen sind zu Weihnachten gefüllt und das Fest wird als „Familienfest“ begriffen, da einmal alle zusammenkommen, die ansonsten einsam vor ihren Bildschirmen sitzen. Damit steht eine Nebenbedeutung im Zentrum. Der Sinn für das Individuum überdeckt den allgemeinen, aber vergessenen religiösen Gehalt.


    Seidwalk: Alles aufmerksam beobachtet – aber was hat das mit dem Blogbeitrag zu tun?

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.