Vielfalt oder Vielheit II

Vielfalt oder Vielheit im öffentlichen Raum oder: Der Irrtum des Multikulturalismus

von: Johannes Leitner

Diversität schafft schuldhafte Identität

Doch als Menschen, seelisch tiefbegründet in den Nebeln der Vorzeit, neigen wir dazu, statt uns mit der grupplichen Eigenschafts- und daher mit der grupplichen Ergebnisungleichheit abzufinden, diese Ergebnisungleichheit als Wirkung geheimer und böser Mächte zu begreifen. Von einem einfachen magisches Denken, das hinter scheinbar natürlichen Vorgängen willentlich absichtliche vermutet, unterscheidet sich diese Vorstellung darin, dass sie eine Unsichtbare Hand annimmt, welche die kleinen Einzelwillen und Einzelhandlungen der identitär Anderen zu einem Gesamtwirken bündelt: Heutzutage spricht man etwa von strukturellem Rassismus und Sexismus, vom überkommenen Patriarchat, einer unbewussten Verschwörung Alter Weißer Männer.

Eine bloße Ungleichheit der Eigenschaften konnten wir vielleicht noch hinnehmen, wiewohl zähneknirschend, mit dem Ressentiment der Schwachen gegen die Starken und der Hässlichen gegen die Schönen; und oft hält man, im Sinne des tabula-rasa-Gedankens, auch die Eigenschaftsungleichheit für willkürlich und strukturell verursacht und daher für willkürlich und strukturell änderbar. Die Ungleichheit der Ergebnisse aber können wir jedenfalls dann nicht mehr dulden, nehmen wir sie wahr als schuldhaft herbeigeführt durch die Gewinner im gesellschaftlichen Verteilungskampf – die wenn nicht persönlich, so doch gruppenidentitär schuldhaften Gewinner: Wer reich ist, auch weltweit betrachtet, ist reich durch gesamtgesellschaftliche Ausbeutung der Armen, wer auf einem all male panel sitzt, sitzt dort unverdient, weil besser geeignete Frauen nicht eingeladen wurden, wer vorgibt, seine Angestellten allein nach ihrer Leistung auszuwählen, tut es tatsächlich, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist, aus rassistischer Abneigung gegen die Anderen, um bloß unter Seinesgleichen zu sein, oder gar um den Fremdrassigen zu schaden.

In all diesen Dingen liegt eine Schuld, kaum immer als persönlich vorwerfbare, sondern zuvörderst als gruppenidentitär vorhandene Schuld, die auch nur gruppenidentitär zu tilgen ist. Nicht bloß der böse Wille des Einzelnen muss gebrochen werden, da der Einzelwille nicht hinreicht, im Großen menschliches Verhalten und dessen Folgen zu ändern. Geboten vielmehr, als Selbstschutz der schuldlos Gefährdeten, die ganze schuldhafte Gruppenidentität zu zerstören: die toxische Männlichkeit, das Patriarchat, das Weißsein, den Kapitalismus und die Spekulanten, das Christentum, den Adel, die Bourgeoisie und die Faschisten, die Kulaken und die Juden. Eben darin die Identitätspolitik der vermeintlichen Opfer, das Bestreben der Sondergruppen innerhalb der großen Gesellschaft, die als ihnen schädlich und feindlich wahrgenommenen Fremdgruppenidentitäten einzuhegen, zu unterwerfen oder im Letzten zu vernichten.

Vielfalt in Einheit statt Einfalt in Vielheit

Statt Einfalt in Vielheit muss es heißen, Vielfalt in Einheit. Der gesellschaftliche Leitsatz sollte sein multum, non multa, Vieles, nicht Vielerlei; Vieles nennt die Menge, Vielerlei die Art. Es soll sein ein Großes, in sich Verbundenes, nicht vielerlei Kleines, zueinander ganz Unterschiedliches und Unverbundenes. – Vielfalt nennt das viele an sich Unwesentliche, artlich Einheitliche, Vielheit das vielerlei an sich Wesentliche, artlich Verschiedene. Vielfalt ist das einheitlich Wesentliche, das im vielen Unwesentlichen gefaltet ist: Ich schenke einen einheitlich vielfältigen Strauß mit Astern, Gladiolen und Nelken, nicht einen uneinheitlich vielheitlichen mit Astern, Brennesseln und Strohhalmen. Wesentlich vielheitlich ist, was Gesellschaften als Ganze aufbaut, erhält oder zerstört, unwesentlich vielfältig, was dies alles nicht vermag, oder nur in übergroßer Menge.

Zugestanden: Im Grunde schickt es sich nicht, nachdrücklich auf die grelle Vielheit der Menschen aufmerksam zu machen; im Grunde möchten wir nur ihre bunte Vielfalt bewundern, die bunte Vielfalt aller Rassen und Völker, Sprachen, Bräuche, Sitten und Kulturen, aller Religionen, Philosophien und Verstehenszugänge. Wer sich die Gleichheit der Menschen wünscht, denkt an die Gleichheit im Wesentlichen, als Gleichheit der Menschen als Menschen, die ihm Gelegenheit gibt, sich an der Vielfalt im Unwesentlichen staunend zu erfreuen. Das allzu ungleich Fremde, das ganz Andere, das Abnorme scheint uns heikel und peinlich, sodass wir es gern zu übersehen vorgeben. Kinder und Rüpel starren auf der Straße den offensichtlich und ungewohnt Fremden, Kranken und Behinderten an; europäisch gebildete Erwachsene mit ihrem gewöhnlichen Anstand bemühen sich, ihn nicht zu beachten, bemühen sich manchmal allzu sehr.

Herrscht allerdings innerhalb einer Gesellschaft ein Übermaß an Vielheit, dann sind wir gezwungen, über diese Vielheit nachzudenken, die wir zu bemerken nicht mehr umhinkommen. Und wir werden sie meist als Hindernis auf dem Weg zur gemeinschaftlichen Großgesellschaft erkennen: Hinreichend vielheitliche Menschen können dauerhaft nicht zusammenleben und zusammenwirken, können nicht durch gleiche Mittel zusammenleben und für die gleichen und dieselben Ziele zusammenwirken. Sie werden kaum mehr tun als nebeneinander her zu leben, und selbst dieses Nebeneinanderleben stellt eine geschichtliche Ausnahme dar, die vieler Vorbedingungen bedarf.

Oft aber wird aus dem vielheitlichen Nebeneinanderleben ein Gegeneinanderleben, und daraus ein Widereinanderkämpfen. Denn Gewalt zu üben ist ein Tun, das ein jeder versteht; der Gewalt muss sich jeder beugen, vor der Gewalt muss jeder zugrundegehen, so er sie nicht überwinden oder ihr entweichen kann. Nur Gewalt und gewaltgedeckte Gewaltdrohung ermöglicht echte Herrschaft gegen den starken Willen des Beherrschten. Dann ist die Gesellschaft noch in einer Wesentlichkeit einheitlich und homogen, wenn in ihr, unerpresst und unerzwungen, die so wichtige Übereinkunft des Gewaltverzichts regiert.

Wir wünschen die Einheit im Ganzen, Wesentlichen und Umfassenden; wir wünschen die Einheit darin, was Gesellschaften zusammenhält, was ihnen den haltgebenden und fruchtbaren Erdboden gibt, der sie wachsen lässt, gedeihen und blühn. Welche Farben ihre Blüten tragen und in welcher Form sie sich öffnen, allein in diesen Unwesentlichkeiten kommt Vielfalt und Buntheit, wenn sie nicht überhandnehmen, ihr Platz und ihre Stelle zu. – Deswegen nämlich dürfen auch Unwesentlichkeiten nicht über das Maß wachsen und wuchern, weil eine hinreichend große Menge an sich unwesentlicher fremder Zeichen eine neue wesentliche und damit durch ihre Fremdheit identitätsgefährdende Eigenschaft gewinnen könnte, das Hegel‘sche Umschlagen der Quantität in die Qualität. Unten werden wir darlegen, wie eine kulturell und wirtschaftlich möglicherweise bereichernde Zuwanderung, wenn sie bei bestimmten Eigenschaften ein bestimmtes Maß erreicht, zur kultur- und identitätsbedrohenden Einwanderung geraten kann.

Vielfalt im Ähnlichen

Die Vielfalt im Ähnlichen, in den Sprachen und Mundarten, den Bräuchen und Sitten, der Musik und des Gesang, der Hoch- und Volkskultur und ihren Kunstwerken; die Vielfalt in den Gemütern, den Gesichtern, der Stellung im Leben und der Einstellung zum Leben, der Geschichte, der landschaftlich und landsmännisch geprägten Eigenarten und in vielem anderen, sie macht den Reichtum eines Volkes aus, insbesondere den Reichtum des deutschen Volkes, eines der vielfältigsten Völker Europas. Und sie macht den Reichtum aus einer ganzen Großkultur, insbesondere den Reichtum der europäisch-abendländischen Gesamtkultur, eingeschlossen die Teilkulturen des europäischen Amerikas.

Unbedingt gilt es diese Vielfalt des Ähnlichen zu wahren, sie gegen die zugleich entfremdenden und gleichmacherischen Anmaßungen von Politik und amerikanisierter Einheitskultur zu verteidigen, und gegen das Schadwirken der Vielheit im Unähnlichen. Verlören wir jenes Eigene, dann verlören wir nicht nur unsere Gruppenidentität, sondern auch einen Teil unserer persönlichen Identität, die in der hübschen Vielfalt wurzelt unseres Volkes und unserer Kultur.

Wir wollen hier, in unserer deutschen und abendländischen Kultur und Ethnokultur, soviel Vielfalt wie nur möglich, soviel Einheit wie immer nötig. Nötig ist jene Einheit, die hinreichende gesellschaftliche Eintracht, hinreichendes Verständnis aller Leute ermöglicht. In aller sonstigen Vielfalt bedarf es der gesellschaftlichen Eintracht, um die freiheitliche und egalitäre offene Gesellschaft und das republikanische und demokratische Gemeinwesen zu bauen und zu erhalten: die Gesellschaft und das Gemeinwesen, die beide uns Europäern im Wesen gemäß sind. – Pascal: „La multitude qui ne se réduit pas à l’unité est confusion; l’unité qui ne dépend pas de la multitude est tyrannie. Vielheit, die nicht auf Einheit zurückgeht, ist Verwirrung; Einheit, die nicht auf Vielfalt gründet, ist Tyrannei.“[1]

Genauso im Kulturellen: Wenn wir wirklich kulturelle Vielfalt wollen, dann brauchen wir Einfalt und Einheit im Wesentlichen, im Innern der Kultur. Kulturen können uns in ihrer bunten Vielfalt nur erfreuen, können einander nur befruchten, wenn sie ganze und echte Kulturen sein dürfen. Es gibt Skaleneffekte der Größe und es gibt Skaleneffekte der Homogenität; notwendig ist eine bestimmte Zahl an möglichen Kulturträgern, die einander hinreichend nahe stehen, die sich miteinander hinreichend oft unterhalten, und die sich in einer hinreichend gleichen Sprache unterhalten. Jede Kultur bedarf einer ihr eigenen Sprache, und wer sie nicht versteht, oder wer sie bloß als Zeichen des Fremden begreift, der gehört der Kultur nicht an. Gemeinsame Sprache der Kultur muss alles im Lande sein, die Bräuche, die Bilder und Vorstellungen, das Verhalten, die Sitten, das Rechtsempfinden und so wie gewöhnlich fort.

Vielheit im Fremden

Mehr noch: Um ihre Kultur zum Höheren zu führen und dort zu halten, müssen die Leute unbehelligt bleiben von kultureller Vielheit in ihrer Umgebung: Sie sollen nicht die Kosten aufwenden müssen, den Anderen bloß im Notwendigen begreifen und verstehen zu müssen, mit ihm zu verkehren oder ihm auszuweichen; sie sollen nicht den identitären und kulturellen Schaden erleiden, den eine vielheitliche und damit verflachte Massenkultur erzeugt, wo die Leute aufgegeben haben, einander verstehen zu wollen, eine in den Konsumismus und die Medienidiotie verflachte Kultur. – Hätten wir denn mehr und größere Kunstwerke gewonnen, als wir an vielfältiger Kunst verlören, wenn sich seinerzeit, in der Blüte der italienischen Renaissance, die Leute aus Pisa mit denen aus Arezzo vereinigt und unterschiedslos vermischt hätten, und die aus Pistoia mit jenen aus Mailand? Was, wenn in großer Zahl die Byzantiner hinzugekommen wären, die Nürnberger und Danziger, die Korsen und die Kreter, gar die Mauren und Türken?

In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas, im Notwendigen Einheit, im Zweifelhaften, oder im Nichtnotwendigen, Freiheit, in allem aber Liebe. Innerhalb der Gesellschaft bedeutet das Viele, als Vielheit, keinen Wert an sich – sonst wäre das Böse neben dem Guten besser als das Gute allein, oder das Hässliche neben dem Schönen besser als das Schöne allein. (Und keineswegs gilt, dass im Hintergrund das Schöne des Hässlichen bedürfte, um schön zu sein, oder dass Wir der Andern bedürften, um Wir zu sein.)

Wie gesagt: Das gesellschaftsgute Viele, als Vielfalt, unterscheidet sich in sich selbst bloß im Unwesentlichen. Solche Zerstreuung des ansonsten Immergleichen, solche Abwechslung im Ähnlichen neigen wir gewöhnlich zu begrüßen: Wir betrachten das im Ähnlichen Neue mit Neugier, da es uns neue Möglichkeiten eröffnen könnte, unser Leben reicher, schöner und bequemer zu gestalten; neue Möglichkeiten, die wir im natürlich-artlichen Wesen bereits als uns allgemein günstig kennengelernt haben. Das Rosenbeet schätzen wir noch mehr, wenn es auch mit Lavendel besetzt ist, nicht aber, wenn Brennesseln es überwuchern.

Irrtum des Multikulturalismus

Der Multikulturalismus jedoch verwechselt, großteils ohne es zu wollen, die abwechslungsreiche, reizvolle, sinnlich ansprechende Vielfalt im Nichtnotwendigen mit der gefährlichen Vielheit des Wesentlichen. Er sieht irrig eine rechtlich unwesentliche, bloß oberflächlich kulturelle und folkloristische Vielfalt auch in der wesentlichen Vielheit jener ethnokulturellen und sittlichen Grundlagen, auf denen die Völker ihre Gesellschaften bauen. Und weil der Multikulturalismus dem tabula-rasa-Glauben anhängt, der an bloß oberflächlich geprägte, leicht zu ändernde Verhaltenseigenschaften glaubt, verkennt er die Bedeutung der evolutionär in der Tiefe des Geistes geformten und kulturell fast unabschleifbar geprägten Rechts-, Sitten- und Wesenseigenschaften des Menschen; solcher Eigenschaften, wodurch sich Einzelne zueinander gesellschaftlich und gemeinschaftlich ausrichten, sich Wesensfremden aber gegengesellschaftlich entgegenstellen.

Multikulturalismus, sowohl in seiner strengen Form als auch oft als unbeabsichtigte Folge seiner gemäßigt folkloristischen Form, bedeutet oder kann bedeuten: Vielheit, Unbestimmtheit, Offenheit und Kampfbereitschaft in allen möglichen Kulturausprägungen zwischen Universalismus und Partikularismus, zwischen Würde- und Ehrkultur, Schuld- und Schamkultur, Straf- und Rachekultur, Reue- und Trotzkultur, Großgemeinschafts- und Sippenkultur, Öffentlichkeits- und Privatheitskultur, zwischen Hochvertrauens- und Niedrigvertrauenskultur, Altruismus- und Egoismuskultur, Gleichheits- und Ungleichheitskultur, Allmende- und Nomadenkultur, obrigkeitlicher Freund- und Feindkultur.

Multikulturalismus, mehr noch, bedeutet oder kann bedeuten: Vielheit der Erkenntnisordnungen, der Anschauungen und Denkkategorien, der Heuristiken, der Narrative, Archetypen und Hermeneutiken, des Lernens und der Fähigkeit zu lernen, der Intuitionen und des Bauchgefühls, der Abstraktionsfähigkeit, der Zeitpräferenzen, der Risikoscheu, der Autoritätsneigung, der allgemeinen Intelligenz und der Sonderintelligenzen, des Wissenschafts- und des Religionsgedankens.

Durch jenen Irrtum aber – wenn es sich denn um einen Irrtum handelt, und nicht, wie niemals auszuschließen, um Betrug, Böswilligkeit und Zerstörungswunsch – predigt der Multikulturalismus Vielfalt und erntet Vielheit. Er wünscht Einheit und erhält Zerwürfnis, wünscht Eintracht und erhält Streit. Das Maß jeder Ungleichheit in den ethnokulturellen Eigenschaften kennt einen Umschlagpunkt, wo die Eigenschaften ihre Ungleichheit zueinander nicht mehr bewältigen. Sind einander, im selben gesellschaftlichen Raum, die Würdekultur der einen Leute und die Ehrkultur der andern allzu verschieden, allzu nahe und folglich allzu unvereinbar, und gibt es von diesen Leuten allzu viele, um von den andern noch ertragen werden zu können, dann kommt es zum Kampf der Kulturen, zur Vertilgung der einen durch die andere, oder zu ihrer Trennung.

Ethnokulturelle Vielheit vermag nicht, wie im Gegenteil womöglich die gute Vielfalt in Einheit, dauerhaft bestehen zu bleiben, sondern führt beinahe notwendig zu Unverträglichkeit und Hass, Kampf und Krieg, zu Vertreibung und Vernichtung. Das multikulturelle Paradies, an seinem Eingangstor steht, kaum leserlich in altertümlichen Lettern, und für den fortschrittlich Gebildeten und Starken noch unverständlicher und abwegiger als für den Einfachen und Schwachen, Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate, lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!

[1] Blaise Pascal, Pensées, XIV
© Johannes Leitner (Historiker)

siehe auch: Johannes Leitner: Identität: Wie wir sind und wurden

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