Misanthropieübungen zu Hause

„Wer mit vierzig nicht Misanthrop ist, hat die Menschen nie geliebt.“
Chamfort

Durch Plauen zu schlendern ist ein Trauermarsch. Es scheint in dieser Stadt nur noch Rentner, Versehrte, Sonderbegabte, Volltätowierte, sozial Schwache – um es politisch korrekt zu sagen – und Migranten zu geben.

Zum dritten Mal in Folge muß ich auf der Post lange warten. Am Schalter stehen Menschen, denen das Konto gesperrt oder die Karte eingezogen wurde. Sie müssen einen Zettel ausfüllen und zehn Tage bis zur Freischaltung des Kontos warten, was den einen in Panikzustände versetzt. Durch sein Ohrläppchen sehe ich die Postangestellte. Er hat sich eine Art Lebensrose über den gesamten Kopf und Nacken tätowieren lassen. Daneben steht ein Mittdreißiger, sympathisch wirkender Migrant. Die Woche zuvor war es ein syrisches Paar mit Kind.

Die Deutschen! Die August-Bebel-Straße ist wegen eines Unfalls komplett gesperrt. Mehrere Rettungs- und Polizeiwagen liefern eine Lichtshow. Hundert Meter weiter stehen die Deutschen und warten, bis die Ampel grün wird.

Erkläre einem sich vor mir abstrampelnden adipösen Jüngling auf dem Fahrrad, daß Radfahren viel mehr mit dem Kopf als mit den Füßen zu tun hat. Stelle deinen Sattel richtig ein, tritt nicht mit der Ferse, sondern dem Ballen in die Pedale und vor allem: nutze deine Gangschaltung. Er glotzt mich blöde an und bestätigt den Eingangssatz.

In Plauen gibt es eine Abfallentsorgung, wo man kostenfrei Hausmüll abgeben kann. 200 Meter davor hat jemand sein altes Wohnsitzmöbel wild entsorgt. Drei Wochen später noch immer das gleiche Bild – auch bei der Müllentsorgung interessiert das niemanden.

Innerhalb von drei Jahren erneuert der Nachbar seine Garageneinfahrt zum dritten Mal. Nun hat er sich für Granitpflastersteine und granitene Randplatten entschieden. Immerhin ein Fortschritt. Zuvor waren es runde, bunte Betonsteine, dann kamen quadratische Betonteile und jedes Mal lief die Steinschneidemaschine. Auch heute morgen holte sie mich unsanft aus dem Schlaf. Der wahre Grund seiner Hyperaktivität dürfte freilich ein anderer sein: der Mann ist seit einem Jahr Rentner.

Die Bäckersfrau im Dorfladen macht’s wohl nicht mehr lange. Wie ein Baum setzt sie Jahr für Jahr einen neuen Ring an. Die Beine tragen sie schon lange nicht mehr. Mühsam schleppt sie sich mit zwei Krücken hin und her, so daß man ein schlechtes Gewissen bekommt, überhaupt noch etwas zu bestellen. Die Kolleginnen sind ratlos. Man rede und rede auf sie ein, aber sie kann das Essen wohl nicht aufgeben, wohl wissend, daß es ihr Ende sein wird. Ein kommender Tod mit Symbolkraft.

Aufbau Ost: Caféterrasse über der Talsperre Pöhl. Am Nachbartisch sitzen zwei Rentnerehepaare, eins Ost, eins West. Sagt die Ostfrau, sie verstehe nicht, warum die SPD nicht mehr Macht habe. Antwortet die Westfrau, das sei wie bei der FDP. Wenn mehr Menschen die FDP wählen, dann haben sie auch mehr Vertreter im Parlament. Dann kommt die AfD dran. Die könne man doch auch nicht wählen. „Die haben ja gar niemand Sympathisches“.

Bekannte aus Dresden reist durch Mexiko. Stellt jeden Tag Bilder ins Netz. Unter einem steht: „Das ist wie im Elbsandsteingebirge“.

Gespräch mit einem Psychotherapeuten: „Ich bin ja ganz prinzipiell ein offener Mensch. Aber die Spannung in der Gesellschaft, das ist nicht mehr auszuhalten. Es kommen immer mehr Leute mit solchen Problemen.“

Am FFK-Strand: Das Wunder und der Schrecken der Diversität – das Rechtschreibprogramm markiert dieses Wort noch immer rot – der menschlichen Anatomie.

Nachbars Frau hat ihren Mann verloren – durch Tod. Sie hadert; es sei doch viel zu früh gewesen – der Mann war seit Jahren Rentner, ganz anämischer Typ. Und dann wäre der Tod zu verhindern gewesen. Plagte sich seit Jahren mit Magenproblemen, lehnte aber den Gang zum Arzt ab, setzte lieber auf Selbstmedikation. Bis zur Rettungsstelle, wo man einen schweren Magendurchbruch diagnostizierte.

Bekannter will noch mal in Photovoltaik investieren. Die staatlichen Unterstützungen liefen demnächst aus. Rechnet mir vor, daß sich das schon in 14 Jahre amortisieren würde. Dann ist der Mann 70. Ich korrigiere: dann wäre der Mann 70.

„Du, Hans, in fünf Minuten … Hans, hörst du?“ – „Ja, ich höre.“ – „Du, Hans in fünf Minuten ist das Essen fertig.“ – „Ja, sehr schön.“ – „Kommst du dann, Hans?“ – „Ja, ich höre dann jetzt auf.“ – „Ja, schön.“ – „Ja, es reicht auch für heute.“ – Unfreiwillig überhörtes und rituelles Gespräch über den Gartenzaun.

Mehrere Anrufe von „Freie Presse“ und „Vogtlandanzeiger“, ein Abonnement abzuschließen. Es scheint sehr schlecht um die lokale Presse zu stehen.

In der Stadt muß ich warten – auf meine Frau. Nutze die Zeit, um die neue Falafel-Bude zu studieren. Dort gab es viele Jahre Bockwurst. Jetzt sitzen fünf arabische Menschen davor und warten vergebens auf Kundschaft. Sie reden und gestikulieren laut in ihrem kehligen Idiom, ein junger Mann zeigt ungeniert seine abwesenden Zähne. Sie langweilen sich und verstehen nicht, daß diese laute Sitzgruppe für potentielle Plauener Kundschaft nur abschreckend sein kann – aber sie kennen es vermutlich nicht anders.

Mann einer ehemaligen Schülerin nahm vor Monaten schon Kontakt auf, was für eine tolle Idee es doch wäre, jene Lehrer zu besuchen, die wirklich einen Unterschied gemacht haben. Nun ist der Termin vereinbart. Er schreibt, sie kämen Donnerstag oder Freitag. Wir nehmen uns die zwei Tage frei. Aber es kommt niemand und es gibt auch keine Benachrichtigung, daß niemand kommt. Die ach so geschätzten Lehrer können ruhig warten. Drei Tage später dann doch eine Mail: man hat es vergessen.

Meine Gattin berichtet: Im Stadtzentrum steuert eine Frau mit Kinderwagen auf sie zu. Das Kind darin viel zu groß. Fragt, ob sie ihr helfen könnte. Sie habe da einen Brief vom Amt, könne ihn nicht lesen, wisse nicht, ob sie nun Geld bekäme oder nicht. Brief enthält einen negativen Bescheid. „Ach, und mein Kind hat nichts zu essen.“ Meine Frau verweist sie aufs Amt. „Ich will auch kein Geld von Ihnen, kaufen sie meinem Kind nur Pampers und etwas zu essen.“ Sie bekommt die Antwort: „So läuft das hier in D nicht. Jeder bekommt etwas, es muß niemand hungern, gehen Sie aufs Amt.“ Usw. Dann ein Blick über ihre Schulter, dem sie folgt. Dort stehen die beiden Beschützer, die nicken, die Frau geht weiter. Wir wissen natürlich nicht, wer diese bedürftigen Menschen sind. Als meine Frau mir das zu Hause erzählt, frage ich sie nur: „Aber beklaut haben sie dich nicht? Hast du schon kontrolliert?“

7 Gedanken zu “Misanthropieübungen zu Hause

  1. Helmut Lethen schreibt:

    Einprägsame Sittenbilder (auch in den Kommentaren), Sie sollten sie sammeln. Ich denke an die hehre Idee des „Volkes“ und denke, nur die Bevölkerung stört diese Idee.

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    • Pérégrinateur schreibt:

      Ich ahne den Fluchtpunkt Ihrer Überlegungen. Wird aber die Bevölkerungsmischung, die dann dem Geschilderten hinzu noch unerahnte wechselseitig empörende Absonderlichkeiten zusammenbringt, die Versöhnlichkeit der Bevölkerung erhöhen? Die Gesellschaftsingenieure könnten natürlich die genaueren Beobachter wenigstens des migrationspolitikabwahlfähigen Segmentes erst einmal als Rassisten bezeichnen, so kommt man eine Weile über die Runden.

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  2. Michael B. schreibt:

    Vielleicht ist es auch eine Blase im eigenen Denken. Den Elbsandsteinsvergleichen und der Gartendiskussion staende ich ziemlich schmerzfrei oder neutral gegenueber. Was die AfD betrifft, sind die paar Hanseln die ich persoenlich kenne, mir persoenlich ebenfalls eher weniger angenehme Zeitgenossen. Auch der medial sichtbare Teil der Fuehrung reisst mich letztlich nicht vom Hocker (keine Vergleiche mit dem Block der restlichen Parteien, natuerlich sind wir uns da einig – es geht um den sozusagen absoluten Gehalt). Hier liegt etwas tiefer und man sollte Charakterisierungen wie ‚unsympathisch‘ m.E. bei aller Verteufelung nicht einfach als ausschliesslich oberflaechlich vom Tisch wischen.
    Ich persoenlich denke, hierin zeigt sich auch eine grundsaetzlice Limitierung der Entwicklungsmoeglichkeiten des insgesamt dort vertretenen Weltbildes. Die AfD ist – rein von ihren Werten (stumpfer Mittelwert ganz ueber alle innere Heterogenitaet hinweg), speziell auch der Programmatik – noch lange nicht genug.

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    • Ich denke es ist eine Mischung von dem was Stefanie geschrieben hat. Unter der Woche sind in Plauen in der Tat extrem viele „Randständige“ unterwegs, die Anzahl der Asylbetrüger rundet das sehr negative Straßenbild ab. Die echten Asylanten lungern in der Regel nicht in der Stadt herum und die Tüchtigen malochen gerade im Vogtland derartig herum, dass diese sich selten in der Stadt sehen lassen. Es gibt eigentlich kaum eine Kultur des öffentlichen Lebens / Raumes. Das gab es vielleicht noch bis zum II. WK. Aber ich denke spätestens mit dem Ende vom Cafe Trömel hatte das auch sein unrühmliches Ende. Wenn man ein anderes Plauen sehen will, ist das auch gut möglich. Frühs am Wochende beim Kellerbäck (Stresemannstraße), Cafe Müller, Vorträge im Malzhaus, Neue Kaffeerösterei, Wasserball, Theaterbesuch usw. Das ist allgemein eine Krankheit in vielen Ostdeutschen Städten, die vielleicht ein Überbleibsel der DDR-Zeit ist: viele geschieht nur auf rein privater Ebene & wenn man nicht im jeweiligen Freundeskreis eingebunden ist, bekommt man von sehr vielem nichts mit. Mit anderen Worten, es wird schwer wenn man über Heidegger diskutieren möchte und niemanden im persönlichen Umfeld hat, der zu philosophischen Fragen eine sehr starke Affinität hat.

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  3. Pérégrinateur schreibt:

    Zusätze aus einem der ökonomisch bestgestellten Bundesländer im goldenen Westen. Nicht vom selben Tag zwar, sondern aus Jahren, Verzeihen Sie, es wird bei allem Haarausraufenwollen gelegentlich auch eine Spur heiter.

    Gang durch eine Anlage nach Hause. Auf einer Parkbank (von der Kommune zu hoch gebockt, nach zehn Minuten schlafen einem die Füße ein) sitzen drei Nachbarinnen, die mich auffordern, mich doch zu ihnen zu setzen, was ich denn tue. Gesprächsthema sind bald die therapeutischen Wohngemeinschaften für seelisch Kranke in unserem Rücken, deren Gebäude erst wenige Jahre dort stehen. Eine meint, sie und ihr Mann seien unternehmerisch tätig gewesen, da lerne man eben, mit Menschen umzugehen, was andere leider nicht so beherrschten. Einige Nachbarn hätten ja vor dem Bau der Einrichtung Bedenken gehabt, sie beide aber natürlich nicht. Ganz selten würde es nun mal etwas laut in den Wohnungen, dann ginge eben sie oder ihr Mann hinüber, um in aller Freundschaft zu sagen, dass es zu laut sei. Dank ihrer früheren unternehmerischen Tätigkeit wüssten sie beide eben den richtigen Ton zu treffen und es würde gleich wieder still. Wie sie wegging, trennten wir anderen uns auch von der zirkulationsbehindernden Bank, eine hatte zunächst denselben Weg wie ich. Als alle anderen außer Hörweite waren, zischelte sie mir zu: „Glauben Sie ihr kein Wort! Als die Baupläne bekannt wurden, wollte sie eine Bürgerinitiative gründen und ging herum, um Unterschriften gegen den Bau zu sammeln!“

    Der frühere Nachbar gegenüber rief Personen aus der vorgenannten Einrichtung, die bei ihm vorbeigingen – viele davon haben einen merkwürdig gehemmten Tritt und sind, wie ich bei gelegentlichen Gesprächen bemerkte, sehr bang – anscheinend oft Verwünschungen hinterher, „Unnütze Esser, die weg gehörten!“ usw. Einmal verbellte sein freilaufender Hund, wie man mir berichtete, ein solches banges Mädchen, so dass sie in erstarrter Panik stehen blieb; er selbst stand in der Garagenöffnung und lachte sich krumm und schief dazu. Die Nachbarn reihum, meistens ältere Leute, trauten sich nichts zu sagen, er besaß nämlich eine Sammlung von Waffen, mit denen er zuweilen nachts in die Luft schoss. Manchmal war er allerdings auch fort, auf Entziehungskur. Die Polizei hatte ihm schon gut zugeredet – eine andere Handhabe gab es anscheinend nicht – seine Waffen doch abzugeben, worin er einwilligte, nicht ohne zwei doch zurückzubehalten.

    Dann gibt es eine Nachbarfamilie meiner Großeltern, die über drei Generationen hinweg sich nur brüllend miteinander verständigte. Den Ältestem erlebte ich noch als Kind, wenn ich zum Milchholen für meine Großmutter dort vorbei zu einem der letzten Vollbauern in ihrem Ort ging. Er war Nebenerwerbsbauer und versorgte um die Tageszeit seinen Stall mit zwei, drei Kühen. Das schloss oft ein, diese gut hörbar schimpfend mit einem Prügel zu traktieren. Über seinen Schwiegersohn bin ich auf fremden Bericht angewiesen von einem Zeugnisgeber, der allerdings einen nahen Verwandten bei der Polizei hat. Man hat also die Wahl, entweder über einen maßlosen Verleumder oder über einen in vielerlei Hinsicht Ausgerasteten den Kopf zu schütteln. Der Schwiegersohn habe den Jagdschein und habe sich schon mehrfach mit Berufung darauf von der Polizei nach Hause fahren lassen, nachdem er den letzten Bus versäumt habe. Er soll mit seinen Nachbarn zerstritten sein und soll, wenn diese Besuch haben, offen an die eigene Garage urinieren, damit, wie er dem Zeugnisgeber gegenüber geäußert habe, „die sich vor ihrem Besuch schämen müssen, was sie für einen Nachbarn haben.“ Die Garage habe er deshalb schon einmal neu verputzen müssen. Außerdem soll er über Internet Kontakt zu minderjährigen Mädchen gesucht und deshalb ein Verfahren am Hals haben, aus dem aber, siehe Jagdschein, wohl nichts würde, denn für eine Zwangsunterbringung reiche das Vorliegende noch nicht.

    Ein Freund lebte in einem kleinen bäuerlichen Weiler. Einem Nachbar kam eines Tages seine neue Lederjacke rätselhaft abhanden, nachdem er sie während Waldarbeiten abgelegt hatte. Tags darauf sah der sie am Leib seines Nachbarn, der damit auf seinem Traktor stolz durch den Weiler fuhr. Zur Rede gestellt und mit einer Anzeige bedroht, gab dieser sie zurück. Seitdem Kriegszustand zwischen den Familien.

    Eine Bauerstochter liierte sich mit einem Lehrer, was den Eltern überhaupt nicht gefiel, weil, wie die Mutter im Weiler überall herumtrug, dass doch nicht ginge wegen der Bettüberzüge. Die Tochter hatte nämlich ihre Aussteuer beisammen, aber ihr Freund war eben besonders lang gewachsen, so dass die für das Paar nicht passen würden. Die Tochter hatte irgendwann ein Einsehen und ließ sich stattdessen mit einem kürzeren Anlageberater ein, der es sich dann angelegen sein ließ, nicht nur die Ersparnisse seiner Frau, sondern auch die der Schwiegereltern ertragreicher anzulegen. Weshalb man auch auf größerem Fuße leben konnte. Nach zwei Jahren war alles weg, Geld und Ehemann. Wie mein Freund die Nachbarstochter später traf, berichtete sie ihm die Ereignisse und zog das Resumé, ihr Mann sei halt ein unsolider Hallodri gewesen. Dann wurde ihr Blick versonnen und sie meinte, eigentlich sei das damals eine sehr schöne Zeit gewesen.

    Bachelorprüfung Physik. Der Prüfling, der also mehrere Semester lang mehrere Wochenstunden Übungen mit Aufgaben vorbereitet und besucht haben muss, weiß ein wichtiges Datum nicht, die Prüfer, die ihm gerne eine Brücke bauen wollen, stellen aber fest, dass er zwei Daten weiß, deren Produkt das gesuchte ist. Man schiebt ihn dezent zur Multiplikation, und die der Zehnerpotenzen klappt auch mühelos, es sind ja nur die Exponenten zu addieren. Bleibt die Multiplikation der einstelligen Mantissen, also eine Rechnung wie 5×7 = ?. Der Prüfling stöhnt und ruft: „Also jetzt brauche ich aber wirklich einen Taschenrechner!“

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