Michel Onfray: „Niedergang“

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei und auch die – um Hegel zu paraphrasieren – hat ein Ende. Diese Wurstigkeit ist kein Fehlgriff, wenn man die philosophische Essenz des Wälzers von Onfray auf einen Nenner bringen will. Zwischen den Sätzen „Der Himmel ist schwarz“ und „Das Nichts ist uns gewiß“ wird auf 638 Seiten die Weltgeschichte, die westliche insbesondere, die sich auf das Christentum bezieht, als Nichts, zum Nichts und ins Nichts ragend entworfen.

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