Luther als Schicksal

„Im Moralapostolat – die Geburt der westlichen Moral aus dem Geist der Reformation“, heißt ein Buch, das von Ellen Kositza (kath.) wärmstens empfohlen wurde. Auch als ein überfälliges Gegengift gegen die letztjährige Lutherei.

Sein Grundgedanke klingt verführerisch: Luther ist schuld!

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Deutsch oder nicht

Gespräch mit einer ungarischen Bekannten.

Deren Schwester lebt nebst Ehemann und zwei Kindern seit 15 Jahren in München. Beide arbeiten dort und haben sich im Schul- und Erziehungswesen weiterqualifiziert. Lehrer, Erzieher. Gute Jobs, Wohnung, die Kinder am Gymnasium, eines hat gerade Abitur gemacht.

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Der Efeu – als Lehrmeister

Zur gestrigen Diskussion zwischen den Chefredakteuren des ARD und des ZDF und einigen prominenten AfD-Politikern sowie Kulturschaffenden – nebst medialer Beschäftigung – gäbe es eine Menge zu sagen, nicht zuletzt über Klonovskys seltsames „Kreide fressen“.

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Vielfalt am Berg

Outdoor-Hersteller entschuldigt sich für zu viele weiße Models“, tituliert die „Junge Freiheit“ einen heutigen Artikel. In einem Offenen Brief – den man hier einsehen kann – entschuldigt sich der Hauptgeschäftsführer eines kanadischen Unternehmens für die Abwesenheit ethnischer Vielfalt in der Werbung:
„The truth is that we haven’t represented the diversity of Canadians or of our 5 million members.“

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Ungarn 1956

„1956 ist auch für die Nachgeborenen eine unerschöpfliche Quelle geistiger, politischer und moralischer Kraft geblieben.“ Paul Lendvai

Erst in Ungarn wird einem bewußt, was der Herbst 1956 wirklich war und was er den Ungarn bedeutet. Selten wird Engels‘ Diktum[1] von den „sich mannigfaltig durchkreuzenden“ Interessen, die stets zu einem von keinem Teilnehmer gewollten historischen Ergebnis führen, den „verschiedenen Ständen“, einer „höchst verworrenen Masse mit den verschiedenartigen, sich nach allen Richtungen, durchkreuzenden Bedürfnissen“, „bald in offenem, bald in verstecktem Kampfe“ sich befindend, so klassisch bestätigt wie in diesen verwirrenden Herbstwochen.

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Frankfurter Gewaltspirale

Die Frankfurter Buchmesse hinterließ freilich noch einen bitteren Nachgeschmack. Am Sonntagmorgen, dem 14.10., berichtete zuerst wohl die NZZ von einem tätlichen Angriff auf den Verleger Kubitschek, seine Frau Kositza und einen Mitarbeiter. Alle drei wurden dabei verletzt.

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Kubitscheks Coup

Es hat, wie geheimdienstliche Quellen uns zutragen, unter der Seidwalk-Leserschaft eine gewisse Irritation im Falle der neuerlichen Kubitschek-Affären gegeben. Was ist geschehen? Wie ist das Geschehen weltgeschichtlich einzuordnen und: Sind meine Einlagen noch sicher?

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