Fundstücke LIII

Schade! Wenn der „Zeit“ wirklich daran gelegen hätte, die gesellschaftlichen Gräben zu überbrücken, dann hätte sie diesen großartigen und großartig naiven Artikel nicht hinter Bezahlschranke versteckt:

Mit euch kann man doch eh nicht reden

Afrika ist unser Schicksal. Die ganze Wucht der demographischen Explosion und den einzigen Ausweg zeigt Stephen Smith in seinem neuen Buch. Muß man gelesen haben!

Auf dem Weg nach Eurafrika

Noch mal zum Thema „Jugend von heute“ – Erziehungswissenschaftler Ladenthien liefert dazu einen eindringlichen Beitrag. Wichtig!

Da läuft etwas ganz schief

Man sollte vor allem gefährliche Bücher lesen, erst recht, wenn die Presse sie als solche einstuft. Die „FAZ“ erinnert an Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“

Der Falter als geflügelter europäischer Zwergchinese

Was die Stunde geschlagen hat, zeigt der Fall Caroline Sommerfeld. Sie schreibt auf „Sezession“, dafür werden sie (als Köchin!) und ihre Kinder (!) aus der Schule geworfen. Die FAZ greift den Fall tapfer auf, aber es bleibt zu vermuten: ohne den Ehemann Helmut Lethen, eine Ikone der Linken, und dessen Netzwerk wäre so ein Artikel kaum zu denken:

Die falsche Mutter

Zum ersten Mal auf dieser Seite PI-News. Den dort gepflegten Ton halte ich für kontraproduktiv und abschreckend, die meisten Artikel für unakzeptabel, aber als Informationsportal ist die Seite noch immer unentbehrlich. Dieser hier enthält jedoch ein wichtiges Argument:

Mikroerlebnisse vergiften das soziale Klima in Deutschland

Mutig! Germanistikprofessor Fröschle aus Dresden besticht durch einen forschen, ehrlichen Ton – ein Ereignis!

Man muß den Anfängen wehren, auch wenn diese aus einer vermeintlich richtigen Richtung kommen

Was uns in Deutschland noch gefehlt hat:

Deutschlands erster schwuler Imam

„Der Antirassismus wird für das 21. Jahrhundert das werden, was der Kommunismus im 20. war: Eine Quelle der Gewalt.“ – Fundstück aus dem Jahre 2005: Alain Finkielkraut im Interview:

Was für eine Art Franzosen sind sie?

Andreas Zick ist einer jener Radikalismusforscher, die schnell bei der Hand sind, wenn es den neuen Faschismus zu konstatieren gibt. Daß die rechte Gewalt ebenso zunimmt wie die linke und die der Migranten – man wundert sich …

Das ist wie eine Welle

Wie man den Koran richtig liest – dazu ein sehr guter Beitrag in der „Zeit“. Nebenbei beweist die kundige Autorin, daß es keine Offenbarung sein kann und daß es nur wenige dutzend Menschen geben dürfte, die in der Lage sind, ihn zu verstehen.

Lesen ist nicht gleich Verstehen

Auch der Islam und seine Geschichte sind vor Fake News nicht gefeit. In beide Richtungen. Es gibt offenbar Interessen, ihm eine Wissenschaftsgeschichte anzuhängen, die es nie gegeben hat:

Forging Islamic Science

Paul Virilio war mal wichtig – jetzt ist er tot:

Nachruf

Der Witz: Unsere Bundeswehr kann es also doch noch:

Moorbrand nach Raketentest

Das Video. Eine astreine Rede hatte Gauland im Bundestag gehalten. Martin Schulz bekam darüber fast einen Schlaganfall, die Presse sah das Ende der Demokratie  … Es hilft nichts, man muß es sich selber anschauen:

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Derweil geht das Leben in der Heimat seinen gewohnten Gang. Die Spitzenmeldung und kein Fake: Jemand hat herausgefunden, daß Plauen die höchste Lebensqualität ganz Deutschlands hat! Hier gibt es „die größte Auswahl an Jobs“ (Fachkräftemangel) und die „günstigsten Mieten“ (massiver Leerstand). Genial! – Gegenden, die die Leute fliehen, bieten die besten Möglichkeiten. Mag man kaum zu Ende denken:

Plauen hat die höchste Lebensqualität Deutschlands

Außerdem:

Eritreischer Multikrimineller festgenommen

Vermutlich der selbe Mann

Der weltberühmte „Axtmann“ ist enttarnt – ein vorbestrafter Mazedonier; die Axt im Mann meint tatsächlich eine Axt.

Beim Stadtfest wird eine Deutsche von einem Deutschen – man kannte sich – vergewaltigt.

Eine Körperverletzung auf der alten Elstertalbrücke.

Die hier bereits besprochenen Häuserbrände in Plauen landeten nun vor Gericht – die „taz“ berufsbedingt zweifelt am Urteil

Eine ganze Seite ist dem Tagesspiegel der  einmalige individuelle Satz „Die Lösung heißt NS“ wert

Mit dabei – und den Szene-Tourismus bestätigend – bei der Demo des III. Wegs ist auch ein gewisser David Köckert

3 Gedanken zu “Fundstücke LIII

  1. Stefanie schreibt:

    „Lesen ist nicht gleich Verstehen“
    Die Interpretation des Islams ist sicher wie bei jedem Buch vom Rezipienten und seinem Hintergrund abhängig. Gerade aus diesem Grund ist es eben interessant zu studieren, wie deutsche Rezipienten – sei es Sarazin, Pierre Vogel oder der gemeine PI-Leser – ihn wahrnehmen und interpretieren. Denn Integration wie Islamisierung ist keine Einbahnsstrasse: in dem Maße wie der Einfluß des Islams in Deutschland zunimmt, wird es Konvertiten geben, die sich auf Dauer nicht von arabischen, persischen, türkischen Gelehrten ihre Exegese vorgeben lassen. Kurz: der deutsche Geist würde beginnen durch die Madrassen zu wehen. Schon in dem Video von Pierre Vogel, das sie kürzlich gepostet haben, scheint mir sein Zugang zum Problem der Kriminellen und Terroristen in den eigenen Reihen irgendwie sehr universalistisch – es scheint nicht die typische Ansicht bei den Muslimen zu sein, daß schlechtes Benehmen auf sie als Umma selbst zurückfallen würde. Für sie sind es vielmehr einzelne „Abtrünnige“, mit denen man nichts zu tun hat und nichts zu tun haben will. Deutsche Muslime würden dem Islam also ihren eigenen Stempel aufdrücken und eine starke Prägung des „deutschen Geistes“ ist nunmal seine „Unbedingtheit“ („Hier stehe ich und kann nicht anders.“), die Fixierung auf formale Regeln (z.B. dass neuere Suren alte ablösen) oder auch die „Nibelungentreue“ (auch auf verlorenem Posten weitermachen). – Fragen Sie sich einfach mal selbst, wie sie den Koran als ihren verbindlichen heiligen Text leben und interpretieren würden (und wie Sie das vor 30/40 Jahren getan hätten). Es wird sicher interessant für die Nachwelt, wie sich diese Prägungen auswirken, sollte es der Islam zur deutschen Staatsreligion bringen. Insbesondere, da in anderen Ländern (England, Frankreich, Schweden) ähnliche Rückkopplungseffekte auftreten würden.

    Seidwalk: Ja, es ist ein bißchen wie beim Squash. Niemand kann die exakten Rückwirkungen und Rückwirkungen der Rückwirkungen voraussagen, niemand weiß, wo genau der Ball landen wird und je nach Individualität des Spielers und geringfügig auch nach Qualität der Spielgeräte und Ausrüstung, nimmt das Spiel seinen je eigenen Gang. Und dennoch findet es innerhalb von sechs fest verankerten Grenzen statt und hat ein striktes Regelwerk. Wiederum obliegt es den Menschen, Regeln und Grenzen zu definieren … Man kann innerhalb des Kastens aber nicht Rugby spielen oder Orientierungslauf betreiben.

    Hegel und Marx nannten das „Dialektik“.

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  2. Pérégrinateur schreibt:

    Auch in den Naturwissenschaften ist man dabei, dem akademischen Lehrpersonal das Sieben auszutreiben. Die Zuweisungen sollen an den Erfolg der Lehre gekoppelt werden, insbesondere an die Zahl der Absolventen. In der Physik zum Beispiel springen aber seit Menschengedenken mindestens ein Drittel der Studienanfänger irgendwann ab. Künftig wird es dann heißen: DIe Pflaumen im Obstkörbchen sind verschimmelt? – Dann hat sich das Körbchen nicht ausreichend gekümmert!

    Da ist derselbe, von sehr vielen Menschen inzwischen gedankenlos übernommene Schlussfolgerungs-Automatismus am Werk wie auf dem Feld der Diskriminierung: Es gibt weniger Frauen unter den Absolventen als unter den Studienanfängern? Das kann natürlich nur darin liegen, dass sie diskriminiert werden, denn alle Menschen sind gleich und jeder kann und mag gleichermaßen alles lernen. Es gibt keine schwierigen Fächer mehr, es gibt aber mehr und mehr unfähige und böswillige Professoren.

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  3. JJA schreibt:

    Danke für die Fundstücke. Stephen Smiths Buch erscheint übrigens am 1.10. auf Deutsch. Die Ausflüge in die Koranexegese sind immer wieder interessant, aber ich bin oftmals unsicher, ob es nicht Schwärmereien für eine untergegangene Kultur sind (man denke z.B. auch an Kermanis Einlassungen zum Thema). Gut, in diesem Artikel werden zeitgenössische Autoritäten zitiert. Und natürlich kann ich nicht am Thema der Jugend vorbei gehen: Meine Zeit an der Universität liegt nicht lang zurück, und ich kann die Beschreibungen zu 100% bestätigen. Es gibt zwar einen nennenswerten Anteil wirklich intelligenter, aufmerksamer, interessierter Studenten, aber die fallen weniger auf. Der Rest ist imstande jedes Seminar vollkommen zu ruinieren. Aber auch hier möchte ich doch auf die Bedingungen hinweisen, die das möglich gemacht haben: Das ist (u.a.) der Ausverkauf der Geisteswissenschaften, die ihre Anforderungen ins Bodenlose gesenkt haben. Das findet bei den Naturwissenschaften in dieser Weise nicht statt, auch wenn hier über das math. Wissen der Abiturienten geklagt wird. Hier traut man sich noch, Prüflinge auch auszusieben.

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