Fundstücke L

Muß man lesen, am besten beim Wein – mir fehlen die Worte, vor Lachen:

Warum liebe ich nur weiße Frauen? 

Ilkay Gündogans Bruder ist Politikwissenschaftler, Schwerpunkt China. Er teilt seine Sicht zur Gündogan-Affäre mit:

Fußballer im Kontakt mit Politikern

Jeder philosophische Leser kennt den Felix Meiner-Verlag. Einen faszinierenden Einblick in eine Welt gelebten Konservatismus‘ bietet das „brand eins“-Magazin

Kant kann warten

Das Manifest der pathologischen, aber staatstragenden Selbstverleugnung hat die „Huff Post“ veröffentlicht. Wer den Gegner kennen will, der lese:

Umvolkt uns! Warum das deutsche Volk abgeschafft werden sollte

Weniger der Artikel, sondern die Kommentare dazu sind nachfolgend lesenswert. Belehrungsjournalismus funktioniert nicht mehr!:

Der eigentliche Held in der Höhle ist ein staatenloser Junge

Michael Paulwitz‘ Manifest für ein starkes Europa

Weniger EU ist mehr Europa

Markt versus Sozialismus – das läßt sich anhand der Autobahntoiletten gut darstellen, findet Celina Wolf auf „eigentümlich frei“:

Der staatliche Abort

„Hilfe, mein Kumpel wählt AfD“ – das Schreckerlebnis des Linken an und für sich. Dazu gibt es auf der TAZ Verhaltensregeln, die man, auch als Blick in den Spiegel, kennen sollte.

Keine Panik

Das NSU-Urteil wirft mehr Fragen auf als es beantwortet. Auf „Tichys“ wird noch einmal alles zusammengefaßt

Urteil über ein Phantom

„Jeder solle eine Chance bei einem Schönheitswettbewerb bekommen – auch weniger schöne Menschen“, so lautet die Doktrin der Gleichstellungsbeauftragten. Schöne Gedanken einer sehenswerten Frau dazu gab es in der Basler Zeitung:

Angriff auf die Schönheit

Robert Menasses Traum vom:

Tod der Nation, es lebe Europa

„Wieso kommen gerade so viele Babys zur Welt?“ – bekommt man bei der „Zeit“ erklärt.

Thorsten Hinz enttäuscht fast nie, auch nicht, wenn er sich mit dem Prozeß gegen die Identitäre Bewegung beschäftigt:

Ohnmacht, Verzweiflung, Wut

Plötzlich häufen sich die prähumen politischen Nekrologe auf Merkel, auch von linker Seite. Den vielleicht besten schrieb man in der linksliberadikalen „The New York Times“:

Why Merkel must go

Den besten journalistischen Beitrag zu Sloterdijk, an den ich mich in 30 Jahren erinnern kann, hat Thomas Meany im „New Yorker“ geschrieben:

A Celebrity Philosopher Explains the Populist Insurgency

Auf meiner Rumänienreise fielen die zahlreichen Bauruinen einerseits und Prachtbauten andererseits auf, Nun hat sich der Erklärungsversuch bestätigt:

Warum Migranten sich in ihrer Heimat Protzbauten bauen

Bruno Latour besucht James Lovelock:

Bruno Latour tracks down Gaia

Das Video: ein theologisches Streitgespräch mitten auf der Straße zwischen einem bibelfesten Muslim und einem koranfesten Missionar – göttlich! (Fortsetzung auf Youtube nicht verpassen!)

Derweil geht auch das Leben in Plauen seinen neuen Gang. Im Asylheim brennt es.

Ein Reichsbürger wird verurteilt.

Ein Unbekannter schlägt drei Leute und zieht ein Messer

Mystisch: Ein Streit zwischen zwei Deutschen führt zu einem durch ein Messer schwerverletzten Marokkaner und einen libyschen Täter. So geht Multikulti.

Und noch mal brennt es in einer Asylunterkunft

Dann „haben zwei Männer offenbar einen Hund auf einen Asylbewerber gehetzt.“

Es wurde auch ein mutmaßliches IS-Mitglied und Anwerber in Plauen festgenommen

Und das hat es sogar in die großen Blätter gebracht und Plauen mal wieder berühmt gemacht.

Spiegel, FAZ, Welt usw.

Nochmal gerieten mehrere Ausländer in Streit und ließen zwei Verletzte zurück

Und ein linker Regionalpolitiker bekommt seine fünf Minuten Ruhm, weil er, mutig, Seehofer genauso schlimm wie „Eichmann, Himmler und dergleichen“ glaubte halten zu müssen.

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Ein Gedanke zu “Fundstücke L

  1. Pérégrinateur schreibt:

    Zu „Warum liebe ich nur weiße Frauen?“:

    Der Schreiber ist ganz offensichtlich ein heuchlerischer Rassist, Antisemit, Homophober, Transphober und Speziesist, der sich durch sein läppisches Bisschen an Selbstbezichtigung durchzuschummeln versucht. Man sollte ihm das nicht durchlassen.

    • Er ist offenbar Rassist, denn er ist geradezu besessen von der Rasse von Menschen. Das zeigt, dass sie für ihn eine relevante Kategorie ihrerr Einteilung ist, auch wenn er den Reumütigen gibt. Wer nicht Rassist ist, würde solche Gedanken wie er doch gar nicht hegen.

    • Er ist offenbar Antisemit, weil ihm bei den anderen Frauen, mit denen er sich hätte verabreden können, nie der Gedanke an eine Jüdin kam. Gerade bei einem Deutschen sagt das doch alles!

    • Er ist offenbar Homophober, denn sonst hätte er sich doch schon einmal mit einem Homosexuellen getroffen und würde nun offen darüber berichten. Man weiß ja nie, was einem wirklich gefällt, solange man es nicht ausprobiert hat. Offenbar steht er unter der Fuchtel heteronormativer Vorurteile. Wie kann so etwas in der Zeit-Redaktion vorkommen? Ich vermute, er ist ein verkappter Homosexueller, der sich dies aber nicht selbst eingestehen will. Und gerade solche Menschen handeln dann sehr repressiv gegenüber jeder Abweichung von der sozialen Norm, daraus entstehen dann alle hässlichen, menschenfeindlichen und diskriminierenden Haltungen, die ich hier analysiere.

    • Er ist offenbar Transphober aus demselben Grund, aus dem er offenbar homophob ist. Das ist aber noch schlimmer, denn je kleiner die diskriminierte Gruppe ist, um so verächtlicher ist ein solches Verhalten der Ablehnung ‒ oder umgekehrt natürlich genauso der Bevorzugung. Das allerdings wohl schwer erreichbare Ideal wäre es, sich immer nur mit erotischen Partnern einzulassen, zu denen es einen vorab gar nicht hinzieht und die einem nichts bedeuten. Nur auf die Art lässt sich wohl jede Diskriminierung in erotischen Dingen endlich ganz abschaffen

    • Schließlich ist er auch Speziesist, denn wieso nicht auch einmal mit einem Schaf, einem Pferd, einem Frosch, einem Waran oder einer Amöbe …? Zugegeben, unsere Gesellschaft ist bei solchen transspeziesistischen Wahlverwandschaften in manchen Milieus noch etwas arg ablehnend. Aber unter Zeit-Schreibern oder -Lesern dürfte solche Vorurteile doch heute keinerlei Rolle mehr spielen. Er dürfte natürlich etwa das Schaf nicht dazu drängen, Strapse zu tragen wie einst Milos Stavros im altbekannten Film von Woody Allen, oder auch nur sich das Vließ für ihn zu waschen, damit es damit seinen ovinistischen Idealen entspricht. (Lookismus!) Oder gegenüber dem Pferd die aktive Rolle anzustreben, weil er damit doch nur das jahrtausendealte hochmütige menschliche Klischee des Reiters reproduzieren will. Oder den Frosch statt im braunen Sumpf, wo diesem so wohl ist, in einem für seine Haut zudem noch durchs chlorierte Wasser gefährlichen Swimmingpool daten wollen, um dabei den Wassergroßkotz heraushängen zu lassen. Oder vor den Liebesbissen der sehr leidenschaftlichen Warane zurückscheuen. Oder allzu rigide Figuransprüche an die Amöbe zu stellen.

    Übrigens ist er auch nie auf die doch recht naheliegende Idee gekommen, er könnte doch auch einmal ein Rendezvous mit sich selbst vereinbaren; das ist ja sozusagen die maximale Minorität. Aber wahrscheinlich ist er eben auch noch morophob.

    Dieses allzu durchsichtige Mea-culpa-Gestikulieren jedenfalls ist völlig untauglich ‒ ich spreche hier jetzt im Namen aller Diskriminierten der Erde ‒ um seine Schuld abzuwaschen und die so wünschenwerte Metanoia zu beginnen. Zum ersten Punkt: Ohne eine solide, eine halbe Stunde lang kräftig applizierte Knotengeißel geht es nicht, wir lassen uns schließlich nicht mit bloßen Worten abspeisen! Im zweiten Punkt sind wir etwas großmütiger und erlauben einen Verhaltenswandel Stück um Stück. Er soll im ersten Schritt ruhig erst mal noch seine Wasserstoffsuperoxid-Blondine haben, aber die dann bitte mit schwarzer Haut.

    In wohl jeder deutschen Großstadt gibt es einen Zoo mit Eisbärgehege. Ich empfehle eines mit einem frischen Wurf, damit auch die sicher eifrig diese drolligen Szenen besuchenden Kinderscharen schon früh im Leben ihre Vorurteile verlieren.

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