Fundstücke XLVII

„Die Deutschen sind Meister in der Erinnerung an jene Menschen, die ihre Vorfahren ermordet haben, aber sie versagen beim Schutz der lebenden Juden“, schreibt Marc Felix Serrao (den Namen sollte man sich merken) in der NZZ – eine Abrechnung mit der Scheinheiligkeit:

Deutschland denkt nur an seine toten Juden

Für einen selbst denkenden und realistischen Korrespondenten der linken „TAZ“ gleicht das Thema „Grenze“ einem Lauf auf rohen Eiern. Ein Meister dieser Kunst ist Stefan Reinicke und ein Pionier – bemerkenswert:

Offene Türen, enge Herzen

Gewalt gegen Lehrer – auch ein Thema zur rituellen Erregung. Es sind dennoch nur Einzelstimmen, die konkrete Adressen nennen; das Gros der Presse schreibt nur abstrakt. Hier die Stimme eines Lehrers:

Gewalt gegen Lehrer: Dramatisch entwickelt und gesteigert

Wie konnte das passieren? Ein kleiner defätistischer Artikel im „Tagesspiegel“:

Wie Statistiken Probleme verschwinden lassen können

Ein echter Konservativer weiß, daß alles immer schlechter wird, aber daß es früher auch nicht besser war. Meint Historiker Rödder und bringt noch ein paar andere diskussionswürdige Gedanken zur Frage:

Konservativ, was ist das?

Multikulti auch in der Philosophie, wird jetzt gefordert. Müssen wir auch Indisch oder Chinesisch denken? Braucht es das? Gibt’s das nicht schon längst? Kann es das überhaupt geben? Viele Fragen werden aufgeworfen:

Sokrates hätte mit jedem geredet.

Jura-Professor Thym meint, es habe einen Rechtsbruch durch die Grenzöffnung nicht gegeben, denn EU-Recht, das ist der Eichel-Bube und sticht alles. Das Grundgesetz ist dagegen eine Lusche. Muß man durchdenken!

Der Rechtsbruch-Mythos und wie man ihn widerlegt

Gegenstimmen dazu von

Thorsten Hinz und Thilo Sarrazin

Ein großartiges Beispiel des Erkenntnisgewinnes durch Perspektivenumkehr liefert mal wieder Marco Gallina. Diesmal geht es der Mär, die EU sei Garant des Friedens an den Hals:

Europäische Friedenstäuschung

Was der notorische Haznain Kazim über die Hintergründe der Entscheidung Trumps, den Iran-Deal aufzukündigen, zu verkünden weiß, ist so waghalsig – als News oder als Fake News – daß man es weiterempfehlen muß. Demnach wollen die USA einen Systemwechsel und eine marxistische Splitterpartei an die Macht bringen …

Amerikas neue Freunde

Lethen-Sommerfeld – schon die vielsprechenden Namen versinnbildlichen den Konflikt. Nun hat sich die New York Times des Paares angenommen und es ist der erste anständige Artikel zum Thema zustande gekommen.

When Old Left and Far Right Share a Bedroom

Deep State ist auch so ein Wort, um das sich Mythen ranken. Gibt es ihn? Kommt darauf an, was man darunter versteht. DailyCaller erklärt seine Sicht in 10 Minuten:

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