Die Luft wird dünner

Die Vorstellung, nach Deutschland oder in die „freie Welt“ zurückzukehren, löst Beklemmungserscheinungen aus. Wird man dort noch die Luft zum freien Atmen haben? Die Zeichen stehen schlecht und jeden Tag lese ich aus der Ferne von beängstigenden Symptomen zunehmenden Sauerstoffmangels – Oxygen übersetzt sich für den „Intellektuellen“ in Parrhesia oder: Redefreiheit.

CDU-Politiker können in großen Lettern behaupten: AfD-Politiker sind Rechtsradikale – nur in Schlips und Kragen statt Glatze und Springerstiefel.

Realistische Politiker aus linken Parteien ernten sofort harte Kritik, die medial verstärkt wird, wenn sie die Finger in offene Wunden legen.

Davor schützt noch nicht einmal die Narrenfreiheit.

Und Fasching ist ohnehin nicht mehr, was es mal war.  Wenn es nach Gender- und Rassismusforscherinnen geht, dann ist auch das Indianerkostüm tabu.

Selbst namhafte und mächtige Chefredakteure können entlassen werden, wenn sie linken Politikern mit ihrer Kritik zu nahe kommen. (Wann ist übrigens der letzte Redakteur wegen übertriebener AfD-Schelte gefeuert worden?)

In Berlin wird ein offensichtlich guter Lehrer von den Medien gejagt und schließlich vom Schuldienst suspendiert, weil er regierungspolitikkritische Videos postet.

Auch das Wort „Hochofen“ muß gestrichen werden, denn da steckt „Ofen“ drin“ und wenn ein AfDler es nutzt, kann es nur eines bedeuten (auch wenn er inmitten von Hochöfen sozialisiert wurde).

Bei Robert Timm, dem Teddybären der Identitären, wird in dessen Abwesenheit die Wohnung von der Polizei durchsucht. Die Absicht der Einschüchterung ist zu offensichtlich.

Linksextreme Chaoten sind längst zur materiellen Gewalt geworden und bestimmen darüber, wer was noch sagen kann, ohne physisch oder psychisch angegriffen zu werden.

Martin Sellner werden sämtliche Konten gekündigt (darunter eines, das er seit 14 Jahren in Anspruch nahm), damit die bürgerliche Existenz angegriffen! und Medienkanäle immer wieder gesperrt. Sein Auto geht in Flammen auf, die Presse insinuiert eigene Verantwortung.

Auch Organisationen und Vereine werden via Kontensperrung und nicht im Dialog bekämpft.

Die intellektuellen Führer der Gegenpositionen finden keine Plattformen in den Hauptmedien oder werden dort verunglimpft und falsch dargestellt.

Immer wieder werden selbst stromlinienförmige Prominente gezwungen, sich für irgendwelche Späße zu entschuldigen, weil diese angeblich rassistisch seien.

Oder sie müssen Rede und Antwort stehen, einem shitstorm widerstehen, wenn sie abweichende politische Meinungen vertreten:

Ronaldhino unterstützt einen „Faschisten“.

Australiens Nummer 1 im Tennis muß sich für gewisse „likes“ rechtfertigen.

Bei West Ham United wird der Transfer-Verantwortliche geschaßt, weil er von seinen Erfahrungen mit schwarzafrikanischen Spielern berichtet.

Vereinspräsidenten von großen Fußballvereinen meinen medial vermittelt bestimmen zu können, wer in ihrem Klub politisch willkommen ist und wer nicht.

Selbst im Bundestag will man nicht mit AfD-Kickern spielen.

In den USA werden alte und traditionelle Sportlogos entfernt, weil sie als nicht mehr politisch korrekt gelten.

Umgekehrt dürfen “engagierte” Sportler ungebremst an Gewaltphantasien grenzende Äußerung in die Welt blasen und werden dafür gefeiert.

Auch wenn diese Dinge nicht alle in Deutschland geschehen, ihre mediale Aufwallung schafft ein Klima der Angst und der Vorsicht. Welcher Sportler etwa könnte es heute noch wagen, einen kritischen Ton von sich zu geben, ohne seine Karriere zu gefährden?

Schon das Schweigen wird zum Vorwurf gemacht – Helene Fischer etwa wird seit längerem unter Druck gesetzt, weil sie sich nicht für die Migrationspolitik stark macht, sondern die politische Äußerung meidet.

In großen Kunstgalerien werden bereits klassische Gemälde abgehängt, weil sie ein Frauenbild darstellen, daß dem heutigen Feminismus nicht entspricht.

Und selbst die Polizei wird öffentlich reglementiert und beschimpft – und die Lehre über die Linksmedien verbreitet – wenn sie bei ihren Fahndungs- und Präventivaufgaben nicht aufpaßt und zu explizit wird.

Dies ist lediglich eine kleine Auswahl – man kann nur ahnen, was sich unter der Oberfläche abspielt – des tagtäglichen Terrors. Vor diesem Begriff scheue ich nicht zurück. Wenn man ihn dem Wortsinne nach – „Terror heißt Schreckensbotschaft“, Terror ist die Verbreitung des Schreckens und der Angst – und wie Peter Sloterdijk definiert: „Man versteht den Terrorismus nur, wenn man ihn als eine Form der Erforschung der Umwelt unter dem Blickwinkel der Zerstörbarkeit auffaßt.

Das vereinende Band all dieser singulären Ereignisse ist eben das: der Wille zur Zerstörung!

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