Vertragssex

Darf ich bitten, oder wollen wir erst tanzen?

In Schweden, da kann man Fortschritt! Jetzt haben sie sich was Neues ausgedacht: Der Mann, wenn ihm mal so ist, muß die Frau ausdrücklich um Erlaubnis bitten, daß er jetzt ran darf.

Sonst droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung. Auch, wenn es zu keiner Auseinandersetzung, Gewalt oder anderweitiger Bedrohung vor oder beim Sex kam. Eine mündliche Genehmigung soll ausreichen…“, mit einer schriftlichen ist man auf der sicheren Seite. Selbst in der Ehe, bei deren Schließung die Frau doch zugestimmt hatte, ihm lebenslang willig zu sein. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Nun „müssen Frauen in Zukunft den Geschlechtsakt nicht mehr eindeutig ablehnen, damit er als Vergewaltigung im rechtlichen Sinne geahndet werden kann. Stattdessen obliege es dem Mann, im Vorfeld seine Partnerin um eine eindeutige Erlaubnis für den sexuellen Kontakt zu bitten. Dies gelte für jede Art Geschlechtsverkehr: Eine Vergewaltigung liege demnach im Sinne des neuen Gesetzes auch dann vor, wenn die Frau den Geschlechtsakt nicht ablehnt.

Wie dem auch sei: diese Regelung stellt nichts weniger als eine Revolution dar. Der zwischengeschlechtliche Dia- in manchen Fällen auch Trialog – wird vollkommen neu organisiert. Denn seien wir mal ehrlich: wenn Männchen auf Weibchen trifft, dann geht es, wenn wir Freud glauben dürfen, immer – sublimiert, rationalisiert, fixiert, imaginiert, per- und konvertiert, metaphorisiert, phantasiert und alle Widerstände durchbrechend – um das eine.

Man sagt: Macht, Geld, Ruhm, Anerkennung, Erfolg seien die Treibstoffe der Gesellschaft, aber ihr kleinstes gemeinsames Vielfaches ist: Sex.

Man will Vergewaltigungen verhindern und die Frau stärken. Tatsächlich dürfte das Gegenteil zu erwarten sein. Die ohnehin einmalig hohe schwedische Vergewaltigungsrate[1] dürfte noch einmal signifikant steigen und die Frauen werden entmündigt werden. Mit der Frage um Erlaubnis nach ihrem Körper werden sie zum Sexobjekt und zur Prostituierten degradiert, denn der Mann will ja nicht sie, nicht die Zweieinigkeit, sondern er will – wie man jetzt so sagt – nur Sex haben, er will nur den Körper, mehr noch, weniger noch, er will nur das Organ (gibt es auf der Autobahntoilette schon ab vier Euro und sogar als Virgin Vagina). Dieses „haben“ ist ohnehin verräterisch. Und statt mit Geld, bezahlt er nun mit einem Scheck des Vertrauens.

Statt eine intime Situation selbständig führen und steuern zu können, erklärt sich die Frau, die ein Nichtvergewaltigungsversprechen  einfordert oder bekommt, als unselbständig, denn sie reicht die Verantwortung an die Judikative weiter, die im Falle eines Falles den Fall an die Exekutive delegiert.

Der Mann hingegen – der vielleicht noch dem antiquierten Konzept des gegenseitigen Vertrauens anhängt -, welcher keinen Bescheid wünscht oder hat, macht sich automatisch der Vergewaltigungsabsicht verdächtig, denn warum sollte er darauf verzichten wollen, wenn er nicht Gewalt anzuwenden gedenkt?

Männer sollten also stets ein Bündel vorgedruckte Bereitschaftserklärungen dabei haben. Die nur mündliche Zusage erscheint unsinnig, weil sie ja am bisherigen Status quo nichts ändert: am Ende stehen, wie heute, Aussage gegen Aussage.

Dem Sicherheitsgewinn steht natürlich ein Vertrauensverlust gegenüber, aber das scheint ohnehin bereits der Preis zu sein, den die Multikultigesellschaft im allgemeinen zu zahlen bereit ist. Indem man die Partnerin um Erlaubnis fragt und indem sie diese ausspricht, unterstellt man dem „Partner“ unlautere Absichten: sie ihm, daß er sie vergewaltigen könne, er ihr, daß sie ihn verklagen könnte.

Unter diesen Bedingungen ist in Kürze mit einem deutlichen Ansteigen von schwedischen Erektionsproblemen zu rechnen. Diese müßten sich anhand der Verkaufszahlen von potenzsteigernden Mitteln empirisch nachweisen lassen (nicht zur Experimentiergruppe dürften all jene Schweden zählen, die des Schwedischen nicht so mächtig sind). Für Verschwörungstheoretiker interessant: Welche Rolle spielt die Pharmaindustrie?

Aber was ist überhaupt eine Vergewaltigung und was ist Sex? Welche Definition will man annehmen? Gilt schon Bill Clintons Begriff – „I did not have sexual relations with that woman”? Demnach sind orale Ejakulationen vom Begriff „Sex” nicht gedeckt.

Was passiert, wenn die „sexual relation” im Eifer des Gefechts andere Bahnen einschlägt, als in der Vorstellung des Benutzers des anderen Organs angedacht? Und beinhaltet der Kontrakt vielleicht nicht nur Rechte – der, frei nach Kant[2], „gegenseitige Genuß der Geschlechtseigenschaften“ –, sondern auch Pflichten? Zum Beispiel das „Grundrecht auf Orgasmus“ (Sloterdijk)? Der biologischen Natur der Sache entsprechend, wird sich die Frau dieser Pflicht öfter und leichter entledigen können, dafür aber auch öfter „unbefriedigt“ bleiben, sofern „Befriedigung“ – wie im modernen Verständnis – mit bestimmten Konvulsionen und Kontraktionen zu tun hat. Es häufen sich vielleicht nicht zufällig die Fälle von Tötungsverbrechen nach Nicht-Pflichterfüllung: 1, 2, 3, 4

Es wäre also anzuraten, dem präkoitalen Vertrag auch einen postkoitalen anzufügen, der den erfolgreichen Vollzug bestätigt oder – sollte er nicht gänzlich erfolgreich gewesen sein – posthume Ansprüche abtritt. Post coitum omne animal triste est – sagte schon Galen, um die kryptischen und weit weniger bekannten Worte anzufügen: „sive gallus et mulier“ – möglicherweise wußte er mehr über Hähne als über Frauen …

Auch für die wirklichen Vergewaltiger ändert sich einiges. Für sie brechen goldene Zeiten an, denn es genügt eine Unterschrift zur Exkulpierung. Sie können zwar nun nicht direkt ans Werk gehen, sondern sollten, wenn sie die Untat denn ungesühnt lassen wollen, zuvor die Unterschrift der zu Vergewaltigenden erzwingen. Einmal unterzeichnet aber, stellt sich ihm nur noch die körperliche Gegenwehr in den Weg. Es sei denn, die zu Vergewaltigende kann die Gewalt der Unterschriftsleistung nachweisen. Diesen blinden Fleck im System kann man freilich umgehen, indem man vor der Unterschriftsleistung ein weiteres Dokument aufsetzt, eine Freiwilligkeitsunterschriftsleistungsfreiwilligkeitserklärung. Juristische Haarspalter werden nun anfügen, daß auch diese erzwungen gewesen sein könne, also müßte eine weitere vorgeschaltet werden … ad infinitum. Immerhin dürfte dem potentiellen Vergewaltiger irgendwann die Lust vergangen sein, was auch seine Vorteile hat.

Wer ganz sicher gehen will – in festen ehelichen Abläufen ist das besonders einfach zu verwirklichen – der sollte über eine Kameraüberwachung im Schlafzimmer oder am Ikea-Küchentisch nachdenken und im Zeitalter des IPhones sollte es auch bald technische Lösungen für Selfiesex geben. Sicher ist sicher! Ein interessanter Nebeneffekt: Youtube würde mit Schwedenporn überschwemmt werden.

Weil wir bei Vorteilen sind. Der größte dürfte jedoch sein, daß mit dieser klugen schwedischen Regelung Zeit und Kraft gespart werden. Ein später Triumph Marxens: „Ökonomie der Zeit, darein löst sich alle Ökonomie auf“[3], die grandiose Bestätigung der Tauschwerttheorie und die Rede vom Fetischcharakter der Ware bekommt neue Inhalte[4]. Man kann sich von nun an dieses an-die-Bar-Gerenne, dieses „willst du noch einen Kaffee trinken?“, „kommst du noch einen Sprung mit hoch?“, sparen, das ganze Geflirte, Gefummel, Getatsche und Gegrapsche, was man früher so „Vorspiel“ genannt hat und was die Klassiker der romantischen Sexualaufklärung noch einforderten. Stattdessen legt man die Karten auf den Tisch und unterschreibt und los geht’s.

Unter uns: Ich mach das nicht mit. Mir sind die schwedischen Frauen sowieso zu häßlich.

[1] Die böse Zungen den unbeweibten Einwanderern in die Schuhe schieben wollen, gute aber der erfreulich hohen Anzeigeaffinität der Schwedinnen.
[2]Geschlechtsgemeinschaft (commercium sexuale) ist der wechselseitige Gebrauch, den ein Mensch von eines anderen Geschlechtsorganen und Vermögen macht…“ (Metaphysik der Sitten §24)
[3] Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie. MEW 42, 105
[4] Siehe „Das Kapital“

5 Gedanken zu “Vertragssex

  1. Ulrich Christoph schreibt:

    „Verwaltungsakt“ – „administrativa“

    „Verständliche Übersetzung von Text von Deutsch nach Schwedisch dank künstlicher Intelligenz vom Marktführer Google Translate.“

    Sex kann so aufregend administrativa sein.

    ***

    @Pérégrinateur

    Helas je suis ce Corébe insensé,
    Qui pour t’aimer ay le cœur offensé,
    Non de la main du Grégeois Penelée …

    Ich brachte es nicht übers Herz, eine verständliche Übersetzung von Ronsards Sprache nach Schwedisch dank künstlicher Intelligenz vom Marktführer Google Translate zu riskieren.

    Welch ein absurdes Theater.

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    • Pérégrinateur schreibt:

      Offenbar ist Dürrenmatt gar nicht gestorben – vielmehr schreibt er jetzt die europäische Geschichte und hat einen Heidenspaß dabei, weil die Irren nicht aus ihrer Rolle herauskönnen.

      Bei der gewünschten Übersetzung kann ich leider keinerlei Hilfe leisten. Ich habe insgesamt ein einziges Mal einen Satz aus (!) dem Schwedischen herübersetzt, ”Jag spelar schack med döden”, der in der Beichtszene von Bergmans Siebtem Siegel vorkam, die Bedeutung war zum Glück durch den Kontext offensichtlich. Vermutlich würde ihre Schwedenaufklärung aber auch kein Bisschen fruchten. Komplett Wahnsinnige sind erst durch jene Wand aufzuhalten, an der sie sich den Schädel einrennen.

      Von einem Bekannten habe ich schon vor Jahren erfahren, dass er in sexualibus höchste Vorsicht walten lässt. Er ist ein Scheidungsopfer, dem die Exfrau dauerhaft das gemeinsame Kind entzogen hat – immer kam etwas Neues dazwischen, wenn er sein Umgangsrecht ausüben wollte. Er meinte, nach anderthalb Jahren habe er sich klargemacht, dass er sein Kind nie mehr sehen würde. Seine Konsequenz: Keine Ehe mehr, keine Zeugung mehr, da er andernfalls Vater doch nur auf Gnade und Ungnade der Kindsmutter wäre. Ich treffe ihn sehr gelegentlich beim Einkaufen, aber er muss immer gleich weg, weil seine Freizeit gespickt ist mit Terminen, er betreut nämlich ehrenamtlich Obdachlose und Strafgefangene, unter denen anscheinend viele durch eine Scheidung aus der Bahn geraten sind. Er ist augenscheinlich also kein Unmensch, eher im Gegenteil. Er sagte übrigens einmal, seine erotischen Rendezvous fänden nur noch in seiner eigenen Wohnung statt; er wäre sich nämlich nicht sicher, ob nicht anderswo im Falle der Böswilligkeit Indizien für eine falsche Beschuldigung getürkt werden könnten.

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      […] Jetzt gehe ich nach links … Richtung Colombes halt. Das Hündchen folgt mir immer noch … Nach Asnière dann die Einmündung und dann mein Vetter. Aber das Hündchen hinkt arg. Es starrt mich an. Es geht mir auf den Keks, dass es so zurückhängt. Es wäre alles in allem besser, wenn ich nach Hause ginge. Wir sind über die Bineux-Brücke und dann die Fabrikenkante zurück. Das Armenspital war noch nicht ganz zu, wie wir ankamen … Ich habe zu Madame Hortense gesagt: „Wir geben dem kleinen Köter was zu fressen. Jemand muss Fleisch besorgen … Morgen gleich in der ersten Stunde werden wir anrufen … Dann kommen die vom Tierschutzverein mit einem Wagen. Heute abend muss man ihn einschließen.“ Dann bin ich still wieder gegangen. Aber der Hund war zu ängstlich. Man hatte ihn zu hart geschlagen. Die Straße ist bösartig. Am nächsten Tag beim Öffnen des Fensters wollte er nicht einmal mehr zuwarten, er ist rausgesprungen, auch vor uns hatte er Angst. Er dachte, wir hätten ihn bestraft. Er verstand die Welt nicht. Er hatte keinerlei Vertrauen mehr. Solche Fälle sind schrecklich.

      [Louis-Ferdinand Céline, Mort à crédit, 2. Sequenz]

      ――――――――――――――――

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      • Ulrich Christoph schreibt:

        Das aus der Welt gefallene Hündchen: Célines Blick erinnert mich oft an Bloy.

        Aber an den kommenden ruhigen Tagen Heyms „König David Bericht“, gemäß Ihrem Hinweis.

        Pérégrinateur: Bloy sieht die Welt schwarz-weiß, Céline sieht sie einheitlich grau und schäbig; Bloy tendiert zum erhabenen Kapuzinerpredigtstil, Céline sehr bald zum mit eigenen Bildungen angereicherten Vorstadtslang seiner Zeit, dessen Ausdrücke man heute teils nicht einmal in Wörterbüchern findet – das Interesse an Populärsprache und Wörterbücher dazu sind eher eine neue Erfindung – und insbesondere auch zum „anreißenden“ Dreipünktchenstil, mit dem er den möglichst besinnungslos gemachten Leser in seinen Empfindungssstrom ziehen will. Das ist nicht gerade rational, und ich empfinde das deshalb auch als misslich, während mich demgegenüber der uneingeschränkte Pessimismus nicht stört. Céline zeigt ungemischtes Mitleid nur gegenüber den Tieren, während er etwa die Reichen und Mächtigen uneingeschränkt hasst und sich gegenüber den Armen zumindest oft verächtlich stellt. Sein Alter Ego im jeweiligen Roman ist dabei übrigens nicht ausgenommen, dieser dekuvriert sich indirekt (und von Céline wohl beabsichtigt) durch seine erkennbar von Eigensucht bestimmte Haltungen zu anderen unbd Urteile über sie. Es wäre auch schwierig, die ganze Welt herunterzuputzen, wenn man sich selbst dabei ausnähme. Céline „kann“ auch offenbar nur einstimmig, da ist immer die subjektive Perspektive des Erzählers und sonst fast nichts. Ein Besessener. Das ist Bloy sicher auch, aber anders, eher betreibend-predigend als getrieben-schäumend. Das anfangs bewusst Burleske Célines verliert sich später mehr und mehr. Da ist schon ein großer Unterschied zwischen B und C.

        Ich weiß nicht, inwieweit Ihnen mit einem gekonnten französischsprachigen Vortrag aus Céline gedient ist. Et voilà, der junge Fabrice Luchini:

        (Montage verschiedener Sequenzen, vor allem – oder vielleicht auch nur – aus der Voyage und aus Mort à crédit. Der schmucklose Einzelauftritt und der – wie immer – expressive Vortrag von Luchini passen m. E. vorzüglich.)

        Ulrich Christoph: Den Vortrag von Fabrice Luchini sah ich eben zum dritten Mal. Es geht bei jedem Durchgang besser. Danke dafür!

        Zu B und C: Es ist eben diese – von Ihnen so klar beschriebene und ganz eigene – Besessenheit bei beiden, die nachfolgend aus Gründen der Parität mit einem Stücklein Bloys, übersetzt in die Sprache des Erzfeindes, zum Ausdruck kommt:

        CXXXIV – „WER WARTEN KANN DEM KOMMT ALLES ZUR RECHTEN ZEIT

        Eine christliche Familie. Das beste Stück wird dem Vater angeboten. Ohne es anzurühren, reicht der Vater es der Mutter weiter. Die Mutter gibt es den Kindern, die es einem Armen geben, der es den Hunden vorwirft.
        Die Hunde aber verstehen den Leib unseres Herrn Jesus Christus zu erwarten.“

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  2. Pérégrinateur schreibt:

    Die mit den mehr und mehr aufgerichteten Annäherungshindernissen einhergehende Verringerung der reproduktiven Fitness wird der Narretei und der von ihr befallenen Bevölkerung naturgesetzlich den Garaus machen. Es besteht also keinerlei Notwendigkeit, das in welcher Weise auch immer inhaltlich zu diskutieren.

    Bleibt noch die ästhetische Annäherung. Reinhard Mey sollte, nachdem der Fortschritt seine gestellte Diagnose inzwischen weit überholt hat, so allmählich eine aktualisierte Version seiner ‚Annabelle‘ verfassen.

    http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/annabelle-ach-annabelle

    ――――――――――――――――

    Noch etwas Petrarkisierendes zu den Feiertagen:

    Ronsard, Les Amours

    Je ne suis point, ma guerriere Cassandre,
    Ne Myrmidon, ne Dolope soudart,
    Ne cest Archer, dont l’homicide dard
    Occist ton frère, et mist ta ville en cendre.

    En ma faveur pour esclave te rendre
    Un camp armé d’Aulide ne départ,
    Et tu ne vois au pied de ton rempart
    Pour t’enlever, mille barques descendre.

    Helas je suis ce Corébe insensé,
    Qui pour t’aimer ay le cœur offensé,
    Non de la main du Grégeois Penelée :

    Mais de cent traits qu’un Archerot veinqueur,
    Par une voye en mes yeux recelée,
    Sans y penser me tira dans le cœur.

    ――――――――――――――――

    Prosaübersetzung:

    Ich bin doch nicht, meine kriegerische Kassandra,
    Ein Myrmidon noch einer der Doloper Soldateska
    Noch jener Bogenschütze, dessen mörderischer Speer
    Deinen Bruder niederwarf und deine Stadt in Asche legte.

    Zu meinen Gunsten dich zur Sklavin zu machen,
    Zieht kein Feldheer von Aulis aus,
    Und du siehst zu Füßen deiner Burg
    Dich zu entführen keine tausend Boote landen.

    Doch ach, ich bin der irre Chorebos,
    Dem ob der Lieb zu dir das Herze ward verletzt,
    Nicht etwa von der Hand des Griechen Peneleos

    ― Sondern von hundert Pfeilen, die ein siegreicher kleiner Bogenschütz
    Auf eine meinen Augen verborgene Art
    Unversehens mir ins Herze trieb.

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  3. Folgendermaßen kommentierte Zizek die unendlichen wechselseitigen Verunmöglichungen und Zumutungen postmodernen Sexuallebens, ach, am besten ließe man einen Vibrator und eine Taschenmuschi zusammen loslegen „and have a cup of tea instead“.

    Gefällt 1 Person

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