Das Ungesagte

Wir haben Gäste aus Deutschland Ost, ganz weit Ost. Die bringen ein paar Geschichten mit aus einer Stadt, die gerade einen aufsehenerregenden Prozeß um den Mord an einer Rentnerin und mehrere Krawalle im Stadtzentrum zu verkraften hat.

Zum Beispiel vom befreundeten und desillusionierten Gynäkologen, der sagt, daß er kaum noch deutsche Mütter zu betreuen hat. Stattdessen sitzen schwangere Kopftuchfrauen in seiner Praxis. An deren Seite stets der Mann, der sicher stellt, daß der Mediziner auch nichts Falsches macht.

Oder von der Tochter einer Kollegin, die mit ihren zehn Jahren schon etwas überdurchschnittlich entwickelt ist, was ihr einen Heiratsantrag eingebracht hat. An der Bushaltestelle steigt ein junger Mann vom Rad und fragt sie, ob sie nicht mit ihm ins Gebüsch gehen wolle. Er suche dringend eine Frau und wolle sie auch heiraten.

Zum Glück scheint die Kleine die Dimension der Sache nicht begriffen zu haben. Zu Hause erzählt sie es unbefangen ihren Eltern. Die informieren die Polizei. In den nächsten Tagen werden Kriminalbeamte und Staatsschutz vorstellig; es dauert ein paar Tage, bis man eine weibliche Beamte auftreiben kann – immer wieder muß das Mädchen erzählen.

Die lokale Presse verschweigt den Vorfall. Selbst PI-News entgeht die Beute.  Der Täter bleibt unbekannt obwohl er einer der wenigen hundert Syrer in der Stadt sein muß.

PS: Bei all diesen Botschaften tut es gut, heute in der Presse – wissenschaftlich untermauert – zu lesen: „Als Frau muß man heute nicht mehr Angst vor sexuellen Übergriffen haben als noch vor ein paar Jahren. Die allgemeine Sicherheitslage in Deutschland hat sich nicht verschlechtert.

Ein Gedanke zu “Das Ungesagte

  1. Pérégrinateur schreibt:

    Bezeichnenderweise gibt es beim zuletzt verlinkten FAZ-Artikel keine Möglichkeit zu kommentieren, obwohl man Kommentare in letzter Zeit anscheinend in der Hellerhofstraße wieder etwas großmütiger zulässt. Bei Tichys Einblicke

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wenig-bekannte-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

    stand diesen Sommer eine eingehendere Analyse, die es auch nicht bei vagen Man-weiß-halt-nichts-genau-Urteilen beließ. Dort scheute man auch nicht davor zurück, die deutliche ethnische Signatur am Geschehen zu benennen, obwohl sie in manches Weltbild partout nicht passen will. Weitere Artikel zum Thema auf derselben Plattform findet man per Internetsuche.

    Immerhin konnte nun Frau Rosenfelder von der FAZ schon einmal das frappierende Verhältnis zwischen 1–2 % Bevölkerungsanteil und 15 % Anteil an den Tatverdächtigen nennen. Offenbar weitet sich das Overton window

    https://en.wikipedia.org/wiki/Overton_window

    allmählich etwas in die Richtung, die man unerachtet der politischen Stammeskoordinaten auch nur die realistische nennen könnte. Der Mut des Redakteurs wächst mit dem der Herausgeber.

    Liken

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