Sexualdimorphismus

Ab und an schaue ich das örtliche TV – um offen zu sein, sogar regelmäßig.

Dieser Tage ging es um zwei Versammlungen.

Das eine Mal traf man sich, um über die frühe Kindesentwicklung beim Neugeborenen zu debattieren (ab: 5:15)

das andere Mal (ab 7:50) sprach man unter Angelfreunden besorgt über den dramatischen Rückgang des Fischbestandes in der Donau und dessen kriminelle Ursachen.

Ich kapiere (fast) kein Wort – das Wesentliche versteht man aber doch!

4 Gedanken zu “Sexualdimorphismus

  1. lynx schreibt:

    Da wird leicht verständlich, warum junge Ungarn sich in Süddeutschland so wohl fühlen. Vor allem junge Frauen, sieht man an den gelichteten Reihen. Bilder jedenfalls, die mir vorkommen, als seien sie 1971 aufgenommen.

    Seidwalk: Wieder mal das Argument verfehlt …

    Aber da Sie es ansprechen: Ich kenne einige junge Ungarn, die bewußt im Lande bleiben, weil sie ihr Land lieben und die Globalisierung bewußt nicht mitmachen wollen – auch das gibt es.

    Und was ist gegen das Jahr 1971 einzuwenden?

    Lynx: Welches Argument gibt es da zu verfehlen?
    Und ist 1971 und seine gesellschaftliche Atmosphäre nicht inzwischen arg lang her?
    Frauen sind ja besonders sensibel, was das angeht, deshalb sind sie, wenn sie können, die ersten, die weg sind. Natürlich kann es auch nicht schaden, da zu bleiben, für das Land allemal. Aber den meisten Menschen ist halt doch das Hemd näher als der nationale Frack von Orban.

    Seidwalk: Daß das vordergründig mit Orbán zu tun habe, ist die Mär, die uns die deutsche Presse erzählen will: Der Freiheitswille drängt die jungen Ungarn, die sich im eigenen Land geknutet fühlen, ins Reich der Freiheit. Die Wahrheit ist: es sind rein ökonomische Gründe … bei denen der FIDESZ natürlich auch ein Wörtchen mitzureden hat, die aber wesentlich tiefer reichen.

    Das Thema habe ich hier schon x-Mal und aus verschiedenen Perspektiven abgegrast: https://seidwalkwordpresscom.wordpress.com/?s=Orb%C3%A1n

    Thema verfehlt haben Sie, weil Sie den anthropologischen Sinn der kleinen Sichtbarmachung nicht sehen zu können scheinen und zwanghaft ins Politische abrutschen.

    Lynx: Der „anthropologische Sinn“ ist ja nur zu offensichtlich und sollte besser nicht vertieft werden…

    Gefällt mir

    • Pérégrinateur schreibt:

      Also ich lese die zwei Bilder wie folgt:

      Die Männer halten die Arme vor der Brust gekreuzt, während die Frauen sie hängen lassen und den Blick weiter in die Ferne richten. Ursache dafür ist ganz offensichtlich das Verlangen der Männer, einen Säugling im Arm halten und zu wiegen, während die Frauen die Sehnsucht antreibt, müßig und alles von sich abfallen lassend in einem Faltsessel an der Donau zu sitzen und still zu warten, bis die Fische anbeißen.

      Beide Gruppen trauen sich leider nicht, die ihnen sozial aufgezwungenen Geschlechterrollen zu verlassen – wenn ihnen nicht sogar noch das Bewusstsein ihres Wunsches ausgetrieben wurde. Hier könnten die Gender Sciences und die entsprechenden Aktivist*innen sehr segensreich wirken. Aber in Ungarn können sie das halt eben weniger, vielleicht weil man dort eine hypoaktive Regierung hat, die rein gar nichts nichts dazu beiträgt, den Menschen zu erklären, was sie selbst eigentlich wollen. Wobei dieses Wollen – nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen – selbstredend nie natürlich oder gar biologisch entsteht, sondern sich durch geschlechtergerechtes Herunterbrechen der insgesamt vorhandenen oder wünschenswerten Wünsche auf alle vorhandenen Geschlechter evident ergibt.

      Gefällt 1 Person

      • lynx schreibt:

        Ich sagte ja: die Auseinandersetzung mit dem anthropologischen Sinn ist überflüssig, weil die Botschaft allzu vordergründig daher kommt. – Stecken wir halt weiter den Kopf in den Sand und suchen Würmer für unsere Angelhaken…

        Gefällt mir

        • Ich denke, wir haben mittlerweile alle Ihren Punkt, den Sie hier immer wieder monothematisch vortragen, erfaßt.

          Aber ist es für Sie wirklich so schwer, eine friedliche Runde alter Männer, die in den guten alten Zeiten schwelgen, die Gegenwart verachten und die Zukunft fürchten, die in ihrer selbstgewählten (Kant!) Filterblase gemütlich schweben und den kommenden Untergang des Abendlandes wehmütig meditieren, einfach in Ruhe, einfach sein zu lassen? Lasciate ogni speranza voi ch’entrate – die ändern sich nicht mehr, glauben Sie mir. Verplempern Sie nicht hier Ihre Kraft; es gibt viele andere, geeignetere Orte, um die Welt aktiv besser zu machen.

          … und Frauen natürlich auch.

          Lynx: Jetzt kokettieren Sie aber doch ziemlich – oder ist es Heuchelei?
          „Der Antifaschismus ist in starkem Maße Antigermanismus. Dies widerspricht aber eigentlich seinem universalistischen Selbstverständnis und enthüllt einen völkischen Kern.“
          Wer solche Sachen absetzt (willkürlich herausgegriffen) schmaucht nicht nur still sein Pfeifchen, sondern hat durchaus eine andere Agenda.
          „Kritik – besonders vernichtende – ist ausdrücklich erwünscht, sofern sie sachlich vorgetragen wird“ – hätte ich als Aufforderung verstanden. Und bis jetzt bin ich weit entfernt von vernichtend, Vernichtung ist nicht so mein Ding. Aber ich mag es nicht, wenn man sich so feixend windet.

          ——-
          Womöglich war das tatsächlich mein letzter Kommentar, weil es mich zu arg herunterzieht. Vor allem weil Sie auch noch jünger sind als ich. Das ist wirklich kein Trost.

          Seidwalk: Ihre Kommentare haben – durch die Bank – immerhin doch ein Gutes: sie entzaubern sich immer wieder selbst und offenbaren Ihre „Agenda“.

          Gerade eben brillieren Sie durch
          a) Unverständnis von Humor und durch Ironielosigkeit
          b) Unterstellungen von Agenden
          c) Verwechslung von Genöle mit Kritik
          d) Schwierigkeiten mit dem Begriff „Sachlichkeit“
          e) Leseschwäche – denn den zitierten Satz rechnen Sie mir zu, wo er doch Sieferle gehört und offenbar lassen Sie sich dabei auch noch vom Vokabular triggern.

          Das alles paßt fast zu perfekt in jenen Kontext, den der nächste Artikel in wenigen Minuten vorstellen wird. Vielleicht ist das noch mal was für Sie …

          Lynx: Ok, die Leseschwäche rührt daher, dass Zitate nicht als solche gekennzeichnet sind, man muss sich da bis zur Fußnote durcharbeiten – würde es bei mir nicht geben.
          Der Rest sind natürlich angesäuerte Unterstellungen, weil einer nicht den Hut zieht – Nu ja
          .

          Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.