Warum der Osten?

Selbstredend sind die Gründe, weshalb der Osten so anders als der Westen wählt, vielfältiger als gestern angedeutet. Einige davon sind, in aller Kürze und ohne wertende Reihung, folgende:

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Die AfD-Welle

Schaut man sich diese Graphik an, kann man schon ins Grübeln kommen. Es lohnt, darüber ein wenig zu sinnieren.

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Das menschliche Element

Politik könnte so einfach sein: Ideen, Programme, Argumente, Mehrheiten, Beschlüsse, Gesetze … so könnte man ein Land zum Besseren verändern. Allein, es gibt den Menschen. An ihm muß immer wieder alles scheitern. Der Mensch ist evolutiv ein Horizonttier – seine Ängste und sein Begehren reichen bis zu seinem sichtbaren Horizont, selbst die größten Abstraktionskünstler, die man manchmal „Philosophen“ nennt, scheitern im Kleinen an ihren Gefühlen, Wünschen und Verletzungen.

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Die 13-Prozent-Hürde

Bleibt es bei den 13 Prozent, so ist das ein wirklicher Achtungserfolg, der viele Ursachen hat. Man darf aber nicht vergessen: es sind nur 13 Prozent – genug, um den Fuß in die Tür zu stellen, zu wenig, um aktiv im Lande etwas ändern zu können.

Die politische Aufgabe der AfD muß es demnach sein, sich einerseits zu konsolidieren und in die politischen Vorgänge einzuarbeiten, und zwar schnell, zum anderen aber – da es ob der Verweigerung aller anderen Parteien aktiv fast unmöglich sein wird – das Land passiv und indirekt zum Besseren zu verändern. Denn es geht nicht um die AfD – da muß jedem klar sein – es geht um Deutschland! Sollte die Partei sich zum Selbstzweck werden, dann hätte sie ihren historischen Auftrag verfehlt.

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Wollen Sie das wirklich?

Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. (Karl Marx zugeschrieben)

Da wacht man morgens auf, will in aller Ruhe sein Käffchen trinken und die Morgenzeitungen dabei durchblättern – und gleich wird der Puls nach oben getrieben. Alle großen Blätter brillieren mit „Wählen-Sie-ja-nicht-die-AfD“-Artikeln. Die Gedankengänge dahinter sind immerhin noch geringfügig verschieden. Für die einen ist die AfD einfach nur dumm – übrigens gemessen an der Konservativen Revolution! –, andere fürchten um Deutschlands Zukunft, um die Zäsur, die sie nicht mit der Ursache, sondern der Folge verbinden, und dritte versuchen die „Partei der Angstmacher“ durch Angstmachen vor dieser Partei zu bekämpfen.

Am aufschlußreichsten, weil nahezu archetypisch, der Beitrag des „Spiegel“-Kolumnisten Christian Stöcker. Gehen wir ihn Punkt für Punkt durch. 

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Frühe Anzeichen

In Italien kippt die Stimmung, schreibt die „Junge Freiheit“.

Dort, in Italien war es, wo wir im Sommer 2015, einige Wochen vor der Geschichtszäsur, zum ersten Mal eine Ahnung davon bekamen, was auf Europa zukommt.

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Neues aus Weimar

Weimarer Impressionen

O Weimar! dir fiel ein besonder Los!
Wie Bethlehem in Juda, klein und groß.
Bald wegen Geist und Witz beruft dich weit
Europens Mund, bald wegen Albernheit.
Der stille Weise schaut und sieht geschwind,
Wie zwei Extreme nah verschwistert sind. Goethe

Die Stadt ist und bleibt ein Kraftort!

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Der AfD schwerste Stunde

Rein hypothetisch. Was würde eigentlich passieren, wenn die AfD die Fünfprozenthürde nicht schaffte? Gäbe es dann Straßenkämpfe, würde man die Wahl anerkennen, müßte man von Manipulation ausgehen? Immerhin träumen einige maßgebende Politiker noch immer von dieser Variante, während sich noch kaum jemand mit dem – nimmt man die Umfragen ernst – weitaus wahrscheinlicheren Untergang der Grünen beschäftigt hat.

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Deutsche Schizophrenie

Spätestens seit Junkers Brandrede zur Zukunft der EU sollte auch der Letzte begriffen haben, wohin der Hase läuft. Demnach sieht er die Zukunft der Europäischen Gemeinschaft in der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens in den Schengenraum, also der  konsequenten Öffnung der Grenzen, der (Zwangs)Einführung des Euro in allen Mitgliedsstaaten außer Dänemark (was freilich in den Verträgen steht, bisher aber niemanden gestört hat) und die zügige Durchsetzung der Freihandelsabkommen. Junker gleicht einem Hochspringer, der gerade die 2,45 kläglich gerissen hat und im letzten Versuch 2,70 auflegen läßt.

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Kindergarten Deutschland

Wer sich lange an der Macht halten will, darf kein Programm haben – das hat Frau Merkel verstanden. (Norbert Bolz)

Es gibt Menschen, die haben die göttliche Gabe, sich jedes Problem wegzurationalisieren – im psychoanalytischen, nicht ökonomischen Sinne. Wenn sie eine gute Seele haben, nennt man sie naiv, sind sie dagegen berechnend, dann darf man sie zynisch nennen. Sie sind besonders für „soziale Berufe“ geeignet. Meist sind sie weiblich und verdingen sich als Kindergärtnerin oder Altenpflegerin.

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Sentenzen

Demokratie ist ein einfaches Spiel. Alle vier Jahre gehen die Deutschen zur Wahl und am Ende gewinnt Angela Merkel.  (Frei nach Gary Lineker) 

Viele wählen Angela Merkel, weil sie Stabilität und Sicherheit wollen, eine Konstante – dabei gab es seit 72 Jahren keinen deutschen Politiker, der die deutsche Gesellschaft so radikal irreparabel verändert und revolutioniert hat.

Wir sollten Polens Reparationsforderungen an Deutschland unterstützen – als eine List der Vernunft: das Land der Vergangenheit haucht dem Land der Zukunft seinen letzten Atem ein.

Wie es weitergeht

Bevor es zurück nach Ungarn geht, noch ein letzter Besuch bei Hussain. Auf dem Weg dorthin fahre ich mit dem Fahrrad an zwei dunkel gekleideten Muskelprotzen vorbei. Das sind also die „schwarzen Sheriffs“, Männer eines privaten Sicherheitsdienstes, die die Stadt beauftragt hat, die seit zwei Jahren überforderte Polizei im Stadtzentrum zu unterstützen. Zu bunt gehört offenbar auch schwarz.

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Orbán von hinten

In der deutschen Presse und Politik wird das Urteil des EuGH, Ungarn und die Slowakei zu in Brüssel festgelegten Migrantenkontingenten zu zwingen, bejubelt. Von vorn, sozusagen, aus dem konfrontativen Blickwinkel.

Nimmt man eine andere Position ein, dann freilich entstehen gänzlich diverse Ansichten.

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Das wahre Leben

Eigentlich wollte ich heute in aller Ruhe mein Buch zu Ende lesen. Doch gerade hat uns eine Besucherin verlassen … und ich muß erzählen.

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