Fundstücke XXXIV

Muß man deutscher Staatsbürger sein, um in Deutschland wählen zu können? Allein diese Frage zeugt von unendlicher politischer Naivität. Aber sie wird in unserer Presse bereits mit großem Trara gestellt und der Profiteur – die Sozial-Demokratie – noch nicht mal verschwiegen. Den Verlierer, wenn man sich das zu Ende denkt – die Demokratie – scheint Luise Jacobs von der „Zeit“ nicht sehen zu können:

Nicht deutsch genug

Dreizehn wohl investierte Minuten Lebenszeit kostet der Video-Nachschlag zur Causa Sieferle, den die „Junge Freiheit“ produzierte. Zu Wort kommen u.a. die Ehefrau Sieferles, sein Verleger und ein alter FAZ-Kämpfer.

Nicht Kritiker, sondern Zensoren

Wie es kleinen, radikalen und linken Gruppen immer wieder gelingen kann, Meinungshoheit zu erlangen, zeigt der Fall Baberowski, den die „Neue Zürcher Zeitung“ noch einmal aufrollt. Er ist eine perfekte Illustration des Konglomerats aus Medienmacht und Meinungsmonopol – das abstoßendste Bsp. brachte die Frankfurter Rundschau.

NZZ: Holen wir die Meinungspolizei

FAZ: Die Selbstinszenierung eines Rechten

Der „Focus“ veröffentlicht eine strategische Analyse über die „Handlungsoptionen“ der USA im Falle Nordkorea. Der Artikel wirkt ob seiner Differenziertheit und Komplexität wie ein seltsames Relikt aus alten Zeiten:

Nordkorea-Krise: Welche Optionen hat die Trump-Administration?

Auch wenn der Anschein entstanden worden ist, daß die „Flüchtlingskrise“ überstanden sei: Die Migrationsfrage ist und bleibt die Schicksalsfrage in Deutschland und Europa. Das machen neue Zahlen evident. 13,3% aller in Deutschland Lebenden sind keine deutschen Staatsbürger, die Wachstumsraten sind enorm. Trotz der Schönrednerei, dieser Artikel legt den Finger in die Wunde:

Deutschland ist das größte Ziel der neuen Völkerwanderung

Das bestätigt sich im Großen wie im Kleinen:

Hälfte der Frankfurter hat Migrationshintergrund

Eine Vision, wie die allgemeine Krise des Westens enden wird, entwirft der Historiker David Engels. Sie mag recht düster erscheinen, aber sie ist alternativ zu üblichen Heilsversprechen oder wird-schon-irgendwie-werden-Gerede:

Wir haben keine Chance, einen Bürgerkrieg zu vermeiden

Daß die „Welt“ gerade den Panik-Button drückt, zeigen eine ganze Reihe alarmierender und alarmistischer Artikel in den letzten Tagen. Zum Bsp. dieser:

Das italienische Stalingrad ist gefallen

Die „New York Times“ wirft einen differenzierten Blick auf den tödlichen Flüchtlingstourismus im Mittelmeer – mit einigen sehr instruktiven Graphiken:

Efforts to Rescue Migrants Caused Deadly, Unexpected Consequences

Und der „Guardian” schaut auf die wenig bekannten Schicksale all jener, die es nicht nach Europa schaffen:

Africa’s new slave trade

Es geht um ganz individuelle Schicksale, wie das Schweizerische Fernsehen zeigt – wie immer, kann man zwei Schlußfolgerungen daraus ziehen:

Seeschlacht um Flüchtlinge

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