Fundstücke XXXII

Neu: Wie kritische Stimmen im Maas-Reich zum Schweigen gebracht werden, zeigt der Fall Kolja Bonke:

Sprach der Rabe: Nimmermehr

Einen originellen Zusammenhang zwischen mangelnder Denkfähigkeit, zunehmender Konzeptlosigkeit und zu vielen Reisen, Aktionismus, stellt Thilo Sarrazin auf achgut her:

Wenn Politiker zu viel reisen und zu wenig denken!

Einen Grundsatzartikel zum Thema „Islam in Deutschland“ hat Thomas Schmid in der „Welt“ verfaßt. Darin finden sich Sätze von großer Sprengkraft – die dem Verfasser selbst gar nicht bewußt zu sein scheint:

Noch gehört der Islam nicht zu Deutschland

Ein Lob der Melancholie singt der ungarische Philosoph László F. Földényi. Er sieht in der Melancholie eine „innere Kraft“ und einen bewahrenswerten Schatz:

Lob der Melancholie

Die komplizierte Dialektik von Integration und Assimilation auf der einen und deutsche Schuld und Scham auf der anderen Seite thematisiert Ralph Ghadban auf „Focus“. Solche Artikel sind wie Zeigerpflanzen; sie weisen auf ein neues Milieu hin: „Unser Gemeinwesen wird einfach als identitätslos verachtet.“

Deutsche Leitkultur und islamische Lebensweise

Die kalte Wut kommt einem hoch, wenn man liest, wie deutsche Behörden Abschiebungen durchsetzen. Da laufen auf der einen Seite hunderttausende zweifelhafte Gestalten im Land herum, da werden zu tausenden Asylanträge genehmigt, ohne daß man die Leute erkennungsdienstlich geklärt hätte und auf der anderen Seite werden wohl integrierte Menschen aus atypischen Ländern in dramatischen Aktionen abtransportiert und Biographien zerstört.

Emotionales Trümmerfeld in der Schulstunde

Wenn Sascha Lobo zu argumentieren beginnt, statt wie gewöhnlich zu polemisieren, sollte man ihn durchaus lesen.

Unsere Sicherheit ist eine Inszenierung

Bademeister in Offenbach zu sein, ist kein leichter Job mehr, berichtet uns die „FAZ“. Komisch, es liegt alles offen zutage, aber niemand wagt, eins und eins zusammenzuzählen.

Norbert Bolz ist nicht nur einer unserer führenden Zeitgeistanalytiker, er ist auch ein begnadeter Aphoristiker. Davon legt er in Schüben auf Twitter immer wieder Zeugnis ab:

https://twitter.com/NorbertBolz

Add on: Martin Sellners brillante Video-Analyse eines Entlarvungsfilms auf Arte: Jäger des verborgenen Nazis – ARTE über die IB

Einigen Lesern ist der häufige Gebrauch der Vokabel „Dialektik“ aufgefallen. Es kam die Frage auf: Was ist das? Die bislang beste Definition lieferte die „Zeller Zeitung“

Dialektik des Schicksals: Ohne die Flüchtlingskrise hätte es die „Zeller Zeitung“ wohl auch nicht gegeben – dafür hat es sich fast gelohnt.

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2 Gedanken zu “Fundstücke XXXII

  1. Pérégrinateur schreibt:

    Eilmeldung der Pilgerzeitung: Neuer Programmpunkt der Grünen zur Bundestagswahl!

    Uns wurde aus gut über die Kampagnenplanung der Grünen unterrichteten Kreisen ein Panungspapier zugespielt, danach will man dort im Spätsommer überraschend einen neuen Programmpunkt enthüllen. So werde die habituell entscheidungsscheue Bundeskanzlerin nicht mehr ausreichend Zeit haben, sich vor der Wahl der Forderung anzuschließen, womit man exklusiv mit einer höchst populären Forderung in die Endphase des Wahlkampfes wird gehen können.

    Die Anregung zum Programmpunkt soll von Frau Claudia Roth gekommen sein, als beim Besuch einer Freundin ein Geographie-Schulbuch von deren Tochter offen auf dem Couchtisch lag.

    Es geht darum, dass in Deutschland künftig jeder Verbrauch von Wasser aus den Alpen und – aus moralischer Vorsicht – auch aus allen anderen Gebirgen eingestellt werden soll. Dass etwa die Alpen eine Großquelle unserer Trinkwasserversorgung sind, ist nämlich nur dem Umstand geschuldet, dass Afrika schon seit hundert Millionen Jahren mühselig und unter Schmerzen nach Norden schiebt. Nur deshalb wurden die Alpen aufgefaltet, nur deshalb gibt es dort soviel Steigungsregen [Im Original „Steigerungsregen“. Anm. d. R.] und nur deshalb können wir heute missbräuchlich das Wasser, das eigentlich der ganzen Menschheit gehört, so wenig nachhaltig einfach aufbrauchen.

    Schon aus Verantwortung vor der deutschen Vergangenheit sind wir also verpflichtet, diese Ausbeutung Afrikas künftig zu unterlassen und dieses ganze Wasser stattdessen in die Sahelzone zu verschicken, wo die Kamele am Feinstaub aus der Sahara leiden, der wie jeder weiß nur durch die deutsche Autoindustrie in die Welt gekommen ist. Künftig sollen die Tiere sich endlich wieder richtig sattsaufen können.

    Selbstverständlich werden wir uns hierzulande dazu auf gewisse minimale Einschränkungen einstellen müssen. Der Verbrauch pro Kopf an Trinkwasser soll deshalb gesetzlich auf einen halben Liter pro Tag beschränkt werden. Ausnahmen soll es nur geben für alle deutschen Kamele und – auf besonderen Wunsch der Spitzenkandidatin Frau Göbbels-Eckardt – für die gründliche und deshalb besser immersive Wiedertaufe aller Deutschen, die ab dem 3. Mai 1966 fahrlässigerweise die christlichen Kirchen verlassen haben.

    Natürlich ist diese Umleitung nicht ohne eine Übergangsfrist zu erreichen. Geplant ist deshalb eine Einführung Schritt für Schritt über einen realistischen Zeitraum von dreieinhalb Jahren. Nach der Bundestagswahl im Herbst und der Regierungsbildung von CDU und Grünen soll schon ab 1. Januar 2018 der erst „Filthy Day“ pro Woche praktiziert werden, jedes halbe Jahr dann einer mehr.

    Man erwartet, dass sich alle anderen europäischen Staaten mit Gebirgsanteilen begeistert dieser Politik anschließen werden, denn dort ist ja nicht der Großteil der Bevölkerung mehr oder weniger verkappt Nazi, wie leider bei uns.

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  2. Pérégrinateur schreibt:

    Zeller scheint ein mentales Wunder zu sein. Er setzt sich offenbar fleißig dem in den Großmedien umgehenden Schwachsinn aus, ohne in seinen geistigen Funktionen davon affiziert zu werden. Stattdessen verflicht er die Topoi der Comme-il-faut-Meinungshaber kunstvoll-simulativ mit einer Paralogik, die die allzu oft gehörte brilliant enthüllt.

    Seidwalk: Hat auch einen eigenen Blog: https://tagesschauder.blogger.de/

    Pérégrinateur: Nach den letzten Einträgen auf Tagesschauder. die ich gelesen habe, ziehe ich die ZZ entschieden vor. Denn auf dem Blog ist alles fei von der Leber weg geschrieben, ich lese aber lieber etwas Elaborierteres, bei dem ich zudem mehr mitdenken muss und kann. Und nun gar Satiren sowieso.

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