Die staatsgefährdende Gewalttat

Da ist er endlich, der rechtsextreme, fremdenfeindliche Terrorist! Hätte es ihn nicht gegeben, man hätte ihn erfinden müssen. Oder hat man ihn erfunden?

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Müll in den Städten

„Als ich in diese Schule eintrat, wurde mir schwer ums Herz. Ich habe diese Mauern gesehen, voller Graffiti und voller Schmutz, alles ohne Liebe und ich habe verstanden: Gewalt erzeugt Gewalt. Ihr seht eine Welt, die vergewaltigt wurde. Wenn diese Mauern mit allerlei Schweinereien zugeschmiert sind, dann stimuliert das neue Schweinereien …“ (Tiziano Terzani: Vortrag vor Schülern in Pisa)

Das beklagt die „Welt“: „Und es wird immer schlimmer!“

Demnach sammelt sich in unseren Städten zunehmend unachtsam weggeworfener Müll. Gerade im Sommer verwandeln sich die Straßen und Parks über Nacht wie von Geisterhand in Müllhalden.

Was ist da los?

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Nationalmentalitäten

Schon bei den Fußballern fiel es mir auf. Auch nach einem halben Jahr spricht kaum jemand mit mir. Das liegt zum einen an der Sprache – vergleichsweise wenige Ungarn beherrschen wirklich eine Fremdsprache, von gelegentlichen Fetzen abgesehen, und mein Ungarisch besteht nur in der Theorie: sobald ich den Mund aufmachen muß, verkommt alles zum Wortbrei.

Aber es steckt mehr dahinter und jetzt habe ich den Beweis.

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Dyskalkulie

Ich gestehe! Die Ankündigung der neuen Kriminalitätsstatistik habe ich mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Darin bereiteten uns unsere Medien vor ein paar Tagen sanft auf die harte Wahrheit vor. Nicht etwa der Tatbestand, daß es eine deutlich erhöhte Ausländerkriminalität gibt, befriedigt dabei, sondern die Überzeugung, doch nicht verrückt und irre zu sein. Schließlich hatte ich hier in verschiedenen Anläufen darzulegen versucht, daß die Masseneinwanderung – insbesondere junger Männer, insbesondere aus kultur- und bildungsfernen Bereichen … – zwangsläufig zu einer statistisch signifikanten Erhöhung der Verbrechensrate, insbesondere im Sexual-, Körperverletzungs- und Eigentumsbereich führen muß! Alles andere wäre der Leugnung der Gravitation gleichgekommen.

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Dritte Zündstufe der AfD

Gerade herrscht Narrenfreiheit in der Auslegung der Ergebnisse des Kölner AfD-Parteitages, der Frauke Petry als Gesicht der Partei durch Alice Weidel und Alexander Gauland ersetzte. Da mach ich mit!

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Glaubenstiefe und deutsche Härte

„Mit einem ägyptischen Handwerker … unterhielt ich mich zunächst über das literarische Alexandria“ – mit diesen Worten eröffnet Karl Heinz Bohrer eine kleine Nebengeschichte, die man in seiner gedankengesättigten Autobiographie schnell überliest, die jedoch typisch für Bohrers Herangehensweise an das Leben ist und die zudem eine aufschlußreiche Pointe beinhaltet.

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So ging Integration!

„Marxloh galt bis vor wenigen Jahren mit seiner schmucken Großmoschee und seinen Dutzenden türkischen Brautmodegeschäften als Integrationsvorbild. Doch seit der Aufnahme Bulgariens und Rumäniens in die EU hat sich die Lage in dem Stadtteil durch Armutsmigranten erheblich verändert.“

FAZ vom 18.4.2017

 

Heimatsplitter, nicht verifiziert

Drei Kurzgeschichten aus dem Heimaturlaub.

Nachbar erzählt. Er besitzt in einer nahegelegenen Kleinstadt einen Supermarkt. Hat Millionen im Erholungsort investiert. Aber der Ort hat sich verändert. Das Zentrum wird von Einwandergruppen bestimmt. „Die klauen wie die Blöden“, sagt er, „und du kannst nichts machen.“

Gleicher Nachbar fragt erneut nach Hauspreisen und dem Leben in Ungarn. Viele seiner offensichtlich bemittelten Freunde haben sich schon längst ein Haus in Ungarn gebaut oder gekauft, „wenn hier alles mal den Bach runter geht“.

Heilpraktikerin berichtet von ägyptischer Migrantin. Ihr Sohn, verhaltensoriginell, empathischer junger Mann, hatte sich um die junge Frau gekümmert. Die Mama macht sich Sorgen, ob da nicht noch was anderes läuft. Die ägyptische Dame hat Anglistik studiert und langweilt sich in Deutschland. Also wird ihr über viele Umwege eine Lehrerstelle organisiert, wo sie Flüchtlingskinder unterrichten soll. Alle erwarten Freudensprünge, als sie ihr von dieser seltenen Möglichkeit erzählen. Doch die Frau reagiert empört: Nein, mit Kindern wolle sie nicht arbeiten, dazu habe sie keine Lust.

Negativkosten der Einwanderung

Ein aufsehenerregender Artikel über die Negativkosten der Einwanderung erschien heute in der „Welt“. Er beginnt mit einer dreifachen Lüge – oder sollte man von Selbstbetrug sprechen?: „Offizielle Zahlen trudeln nur zögerlich ein, aber nach und nach wird das Ausmaß der Herausforderung klar.“

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Frauenmangel

Im zentralen Einkaufstempel in Plauen werde ich plötzlich an alte Zeiten erinnert – an meine Armeezeit.

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Die falsche Spur

In der „Welt” wird das neue Monumentalwerk des Literaturwissenschaftlers Dieter Borchmeyer – „Was ist deutsch“ – besprochen. Im Artikel „Wir Deutsche müssen uns entdeutschen“ fällt der Satz:

„Versenkt man sich in das Buch, hört man in die Gespräche der Ahnen hinein und entdeckt einen Reichtum an Ideen, der so groß ist, daß sich mit schmerzhafter Wucht die Frage aufdrängt, warum es ausgerechnet die Deutschen waren, die den größten Zivilisationsbruch der Moderne zu verantworten haben.“

Der größte Zivilisationsbruch der Moderne? – für einen Moment muß ich an den Herbst 2015 denken … bis die Denkmaschine einsetzt und mich wieder in die richtige Spur hievt.

Konservatismus und Differenz

Für H.

Ein weiteres Faszinosum an Karl Heinz Bohrers außergewöhnlicher Autobiographie sind die Entwicklungslinien, die Bohrer, gekonnt versteckt, einbaut. Etwa die seiner politischen Einstellung.

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Das Rätsel Ungarn

Wer glaubt, Ungarn sei das gelobte Land, der irrt!

Es ist viel schwerer, an die Problemzonen eines Landes heranzukommen als die positiven Differenzen zu bemerken. Der andere Umgang mit der Geschichte, der Erinnerung, der Tradition, der Nation, mit den Kindern, mit der Einwanderung, die anderen Sitten, Gebräuche und all das wurde hier bereits thematisiert. Man könnte meinen, die Ungarn seien wunschlos glücklich. Weit gefehlt!

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Die schwedische Katastrophe

Der schwedische Fernsehsender S4 deckte in seinem Programm „Kalla Fakta“ weitere Hintergründe der schwedischen Katastrophe auf. Schauen wir eine Minute schwedisches TV:

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Die Verteidigung des Fremden

Es wollte mich nicht beruhigen, daß alles Neue immer wieder ein Altes wird. Die gegenwärtigen Neubauten in London besaßen keine Eigenschaften, an die ich mich jemals gewöhnen würde. Karl Heinz Bohrer
Im Sein gibt es Unterschiede, aber nichts Negatives. Gilles Deleuze

Einen besonders intrikaten Gedanken versucht Karl Heinz Bohrer zu Ende seines bemerkenswerten autobiographischen Buches immer wieder neu zu fassen. Es ist die Frage nach dem Eigenen und dem Fremden und wie man sich, als weltoffener Mensch, dazu zu verhalten habe.

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Ich, ein anderer

Jemand fragt hier erstaunt, weshalb ich mich so ins Ungarische stürze (was ohnehin übertrieben ist), in die Sprache, aber vor allem in die Kultur und Geschichte?

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Was macht wirklich glücklich?

Alle Jahre wieder, wenn der World Happiness Report erscheint, grübeln deutsche Journalisten darüber nach, weshalb wohl stets die Skandinavier gewinnen und die glücklichsten Menschen stellen? Dem Wundern ist auch die Frage eingebaut: Warum nicht wir, die Deutschen, wo es uns doch seit Monaten und Jahren wirtschaftlich immer besser geht, wo die Arbeitslosigkeit sinkt, die Löhne steigen, die Renten sicher sind und nun sogar noch menschliches Gold importiert wird, wo alles bunter und aufregender wird?

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