Ghettoisierung

Wenn man sich eine vernünftige Harmonie der Gesellschaft wünscht, dann läuft mit der Verteilung der Einwanderer etwas schief. Aber ich werde nichts Schlechtes über die ethnischen Mitbürger sagen, und wir werden niemanden aus unserer Kommune hinauswerfen. (Ib Terp, Sozialdemokrat und Bürgermeister von Brøndby)

Einwanderung und mangelnde Integrationsbereitschaft der und in die Gesellschaft führt zu Segregationen. Das ist in der Theorie alles bekannt, doch braucht es offenbar die Empirie, um die Menschen aufzurütteln.

Im Nachbarland Dänemark macht gerade eine aufsehenerregende statistische Erhebung die Medienrunde. Zum ersten Mal sind zwei Postnummern – unseren Postleitzahlen vergleichbar – mehrheitlich migrantisch. In Brøndby Strand (14000 EW) und Odense Vollsmose (18000 EW) wurde jetzt die 50%-Marke gerissen. Knapp gefolgt von Gellerup in Aarhus. Keineswegs überraschend: vor drei Jahren wurde genau diese Entwicklung prognostiziert.

Zufälligerweise sind diese drei Gebiete die bekanntesten sogenannten No-Go-Areas mit erhöhter Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfeempfang, Verfall … Selbst die Polizei wagt sich nur noch in Vollschutz in die Straßen. Letztes Jahr erregte ein fast militärisch durchgeführter Hinterhalt Aufsehen, als eine Polizeipatrouille bewußt und organisiert in eine Falle gelockt und mit Molotowcocktails bekämpft wurde – und das nicht zum ersten Mal.

Aber auch Feuerwehr und Krankentransporte sehen sich zusehends unter Beschuß. Vor wenigen Wochen posierten junge Libanesen einer landesweit bekannten Gang mit AK 74 Maschinenpistolen stolz vor der Kamera, in die sie gerne auch Interviews geben und ihr zweiwertiges Weltbild – ihr und wir – verkünden.

stolz präsentiert man sich auf Facebook

stolz präsentiert man sich auf Facebook

Es genügt, bei Youtube „Odense Vollsmose“ oder nur „Vollsmose“ einzugeben und man bekommt einen Überblick.

Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt – schon vor 15 Jahren erschütterten religiös verbrämte Vergewaltigungswellen das Land –, wurde in unzähligen Artikeln und Beiträgen thematisiert, auf Theaterbühnen gebracht und nun sogar zum Film gemacht – doch die dänische Gesellschaft sieht scheinbar hilflos zu, wie Islamisierung und Gewalt das Land zerfressen. Auch die Neueinwanderer der letzten Monate landen bevorzugt in diesen Gebieten.

Wer als Däne kann, der flieht aufs Land. Zum Beispiel nach Jütland, wo in einigen Gegenden der Ausländeranteil noch unter 2 Prozent liegt, und baut sich dort seine eigene Parallelwelt – bis auf weiteres.

PS: Laut Statistik der EU hat Dänemark einen Ausländeranteil von 7,5%. Laut Danmarks Statistik leben tatsächlich aber 738 000 Menschen nichtdänischer Herkunft im Land bei einer Gesamtbevölkerung von 5,7 Millionen = 12,95%.

Wanderer, kommst du nach Dänemark ... dann meide diese Gegenden. Liste der Problemviertel, der sogenannten "Ghettos"

Wanderer, kommst du nach Dänemark … dann meide diese Gegenden. Liste der Problemviertel, der sogenannten „Ghettos“

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