Das Buch des Jahres

Dies ist eine Werbeveranstaltung. Es soll den Lesern eines der wichtigsten – und ich sage bewußt nicht: bedeutendsten – Bücher der laufenden Debatte ans Herz legen.

der-boese-gute-willeLothar Fritze, Philosoph und Politikwissenschaftler aus Chemnitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung, hat genau das Buch geschrieben, das die Debatte braucht und von Befürwortern und Gegnern der Einwanderungspolitik gelesen und diskutiert werden sollte. Darin faßt er in leicht verständlicher Sprache und dennoch nicht simplifizierend den Konsensbereich der Einwanderungskritik zusammen und läßt sich dabei sowohl vom gesunden Menschenverstand als auch von entsprechender Lektüre leiten.

Fritze verzichtet auf ausführliches Zahlenmaterial und tut alles, um die Diskussion zu entkrampfen. Sein Ton ist wohlwollend sachlich, versucht die Gegenposition ernst zu nehmen und man muß schon sehr suchen, um ihm eine verbale Entgleisung nachweisen zu können.

Wer die Ängste vor der Masseneinwanderung, der Islamisierung und Brasilianisierung nicht versteht, wird hier alle Hauptargumente servierfertig vorfinden. Wer dagegen die Gefahren für sich bereits durchdacht hat, findet im Buch eine Sammlung, fast in lexikalischer Form, um seine Ideen argumentativ zu verteidigen.

Nichts daran ist originell oder umstürzend. Fritzes Verdienst besteht schlicht und einfach in der Aufbereitung.

Obwohl: einen neuen Gedanken fand ich doch – aber ich verrate ihn nicht.

Wir sehen den Versuch, das politische Problem aus allen Perspektiven zu beleuchten, den ideologischen Aspekt insbesondere. Aber auch die Geschichte, die Ökonomie, die sozialen Bedingungen und Folgen werden aufgezeigt, die juristischen, medialen, sozialpsychologischen, demographischen, religiösen, pädagogischen, ethischen und ethnischen Implikationen. Das alles, ich wiederhole mich, in einer leicht zugänglichen Sprache, in kurzen und präzisen Kapiteln.

Durchleuchtet werden die Argumentationsmuster der politischen Opponenten und die Ursache ihrer Fehlerhaftigkeit, begründet werden die eigenen Schlußfolgerungen. Eigentlich müßte Fritze nach dieser Leistung Dauergast in allen möglichen Talkshows sein, das Buch müßte in allen überregionalen Zeitungen rezensiert werden … die Realität sieht anders aus. Daher:

Ein Buch zum Verschenken! Haben Sie Freunde, Bekannte, Verwandte, die sich der Realität verweigern, die so tief im eigenen Saft schmoren, daß ihnen der Ernst der Lage noch gar nicht bewußt geworden ist, die noch gar nicht aufgeweckt wurden? Voilá, hier haben sie die Anti-Schlaftablette.

Kennen Sie ideologisch Verblendete, „Gutmenschen“, Verleugner, Ideologen? Das ist das Buch, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es ist nun die Aufgabe der Linken, ähnlich konzis Argumente zu liefern.

Fehlen Ihnen selbst manchmal die Argumente für ein unterschwelliges Wissen und Gefühl? Werden Sie hin und wieder in Grund und Boden gequatscht? Hier finden Sie ein ganzes Argumentationsarsenal griffbereit und in appetitlichen Happen.

Sind Sie ein ganz normaler Mensch, der keine Zeit oder keine Lust hat, dicke schwere Wälzer zu durchackern? Lothar Fritze hat mit einem Buch, das man in wenigen Stunden gelesen hat, Abhilfe geschaffen.

Wissen Sie selbst nicht, auf welcher Seite Sie stehen, suchen Sie Orientierung? Hier wird ein Weg gewiesen.

Wollen Sie endlich diese komischen AfD-Menschen und deren Argumente verstehen? Hier berichtet einer aus dem Maschinenraum.

Noch nicht überzeugt? Dann hilft nur noch eins:

Lesen! Kaufen! Verschenken! Empfehlen! Diskutieren! Bestellen!

Jetzt!

Lothar Fritze: Der böse gute Wille: Weltrettung und Selbstaufgabe in der Migrationskrise
  •  202 Seiten,  Manuscriptum; Auflage: 1 (7. Oktober 2016), ISBN-10: 3944872320

 

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